Mehr Sicherheitskameras in Tel Aviv


Mehr Sicherheitskameras in<br>Tel Aviv

Infolge der steigenden Zahl krimineller Vorfälle, einschließlich Gewaltakte, plant der Stadtrat von Tel Aviv ein Netzwerk von Sicherheitskameras zu installieren. In den letzten Tagen gab der Stadtrat eine Ausschreibung an Kommunikationsfirmen aus, um Preisvorschläge für den Kauf und die Installierung solcher Kameras in der ganzen Stadt zu erhalten. Insbesondere sollen öffentliche Bereiche wie Parks und Fußgängerzonen kameraüberwacht sein. Heutzutage existieren in diesen Gebieten zwischen 60-70 Kameras, zu denen in den kommenden Jahren hunderte weitere dazugefügt werden sollen, um das Sicherheitsgefühl der Einwohner zu stärken. In etwa einem Monat soll entschieden werden, welche Firma den Auftrag erhält. Ein Teil der Ausgaben dieses Kameraprojekts soll durch die „Sicherheitssteuer“, die den Bürgern der Stadt auferlegt werden wird, getragen werden. Diesbezüglich wurde eine Bitte an Innenminister Eli Jischai gestellt, der als alleinige Instanz eine solche Steuer genehmigen könnte. Diese soll aus 1 bis 1,50 Schekel pro Quadratmeter per Wohnung pro Jahr berechnet werden, so dass die Kosten für den „kleinen Bürger“ nicht zu hoch werden. Hat jemand also eine Wohnung mit 100 qm Fläche würde er pro Jahr zwischen 20-31 Euro (100-150 Schekel) für die zusätzliche Sicherheit durch Kameras zahlen. Zusätzlich könnten mit diesen Geldern 30 Patrouillenfahrzeuge der Polizei sowie 150 Aufsichtspersonen und hunderte Kameras finanziert werden. Geschäfte und Einkaufszentren werden andere Summen zu zahlen haben. (ih)

Bild: Sicherheitskameras an der Mauer der Jerusalemer Altstadt



Kategorien:Gesellschaft, Sicherheit

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