Eine Stunde lang deutete nichts auf den unerwarteten Ausgang hin. Roger Federer, die Nummer 1 des Herrentennis, und Stanislas Wawrinka sicherten sich mit drei Breaks im Achtelfinal des Herren-Doppels in der Londoner Wimbledon-Arena den ersten Satz in etwas mehr als 20 Minuten mit 6:1. Auch im zweiten Satz befanden sich die Schweizer Olypmia-Titelverteidiger im Vorteil, aber Andy Ram und Yoni Erlich schafften die Wende im Tie-Break. Die beiden Israelis, die vor kurzem in der Doppel-Weltrangliste noch zu den fünf besten Teams gehört hatten, mittlerweile aber aus den Top-50 ausgeschieden sind, steigerten sich im Tie-Break und gewannen den zweiten Satz dank drei Gewinnschlägen hintereinander mit 7:5. Den dritten Satz dominierten dann die Doppelspezialisten. Das Break gelang den beiden Israelis zum 3:1 gegen Wawrinka, der mit einem Doppelfehler die Breakbälle ermöglichte. Erlich/Ram erspielten sich später auch gegen Federer noch eine Break-Möglichkeit; die Schweizer liessen sich den Aufschlag aber kein zweites Mal mehr abnehmen. Andererseits erspielten sich Federer/Wawrinka selber auch keinen Breakball mehr, um allenfalls die Wende noch zu erzwingen. So gewannen Erlich/Ram den dritten Satz mit 6:3 und damit das Spiel: An Olympia wird erst im Final auf drei Gewinnsätze gespielt. Die Israelis, die nur im Doppel antreten, stehen im Viertelfinal – für Stanislas Wawrinka sind die Spiele nach seinem Erstrunden-Out im Einzel vorbei. Roger Federer bleibt im Einzel weiterhin im Rennen.
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