Designierter EU-Botschafter besucht verletzte Syrer in Israel


EU-BotschafterDer künftige EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen (Bild Mitte), hat syrische Verletzte in israelischen Krankenhäusern besucht. „Dass sich die israelischen Ärzte verpflichtet fühlen, syrische Verletzte zu behandeln, obwohl sie ihre Feinde ist, ist eine Quelle des Stolzes für alle Israelis“, erklärte Faaborg, der von seiner Frau begleitet wurde. Er war erschüttert, als er ein dreieinhalbjähriges Kind aus Syrien schwerverletzt im Ziv Medical Center in Safed liegen sah. Seit über einer Woche schwebt das Kind auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod.

Das Kind war durch eine Explosion während des syrischen Bürgerkriegs lebensgefährlich verletzt worden. Es wurde an den israelischen Grenzübergang auf den Golanhöhen bei Kuneitra gebracht. „Ich bin tief beeindruckt, wie die israelischen Ärzte die syrischen Verletzten im Land behandeln und um ihr Leben ringen“, betonte Lars Faaborg. „Wir alle sind von den endlosen Kämpfen in Syrien überrascht. Allein in den vergangenen Wochen hat die EU über 85 Millionen Euro für humanitäre Hilfe überwiesen.“ Darüber hinaus versprach der EU-Botschafter, dass er sich um Gelder für den Erwerb neuer Ausrüstung für die Operationssäle im Ziv Medical Center kümmern werde.

Bereits seit seiner Staatsgründung 1948 hilft Israel regelmässig und mit hohem Aufwand Menschen in Not. Dabei handelt es sich oft um Feinde Israels, die Juden hassen, weil sie so erzogen worden sind. (ih)



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