Afrikas Liebesaffäre mit Israel


africa_israel_bigAls ein afrikanischer Staatschef auf dem Luftweg nach Israel war, wurde er aufgefordert: „Wenn du umkehrst, zahle ich dir 150 Millionen Dollar.“ Das Angebot kam von Gaddafi. Husni Mubarak ging so weit, Israelbesuchern zu drohen. So wurden die Beziehungen zwischen afrikanischen Staaten und Israel torpediert.

Aber seit Ausbruch des „arabischen Frühlings“ hat sich alles geändert. Gaddafi ist tot, Mubarak sitzt im Gefängnis. In den vergangenen zwei Jahren haben über 50 Staatsoberhäupter vom afrikanischen Kontinent den Judenstaat besucht. Ein hochrangiger Beamter aus dem israelischen Aussenministerium erzählt Israel Heute die Hintergründe.

Über Satellitentelefon versuchte Gaddafi, einen afrikanischen Staatsführer, der auf dem Weg nach Tel Aviv war, zu überreden, nicht in Israel zu landen. „Ich habe gehört“, sagte Gaddafi, „dass du auf dem Weg nach Israel bist. Ich bitte dich, sofort umzukehren, und dafür bin ich bereit, dir 150 Millionen Dollar für deinen neuen Flughafen zu zahlen“, erzählte unsere Quelle in Jerusalem. „Das Staatsoberhaupt war über die Initiative Gaddafis nicht verwundert. Nach einigen Sekunden gab er ihm Bescheid: „Nein danke, ich fliege nach Israel.“

Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Afrikanische Länder standen unter grossem Druck, keine diplomatischen Beziehungen mit Israel aufzunehmen. Nicht nur Gaddafi war für solche Machenschaften bekannt. (ih)



Kategorien:Nahost

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