Im israelischen Jaffa wurden 500 Schriftstücke von Adolf Hitler und weiteren führenden Nationalsozialisten entdeckt. Ein Teil davon wurde jetzt in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert.
Am Mittwoch erhielten Interessierte in Berlin Einblick in Korrespondenz aus einem finsteren Teil der Geschichte. Nach Angaben des Jüdischen Bildungszentrums in Berlin waren die Nazi-Schriftstücke vor einem halben Jahr auf einem Flohmarkt im israelischen Jaffa aufgetaucht. Der Sammler hat sich bestimmt gewundert, als er die Dokumente über die düstere Vergangenheit der Nazi-Herrschaft in Händen hielt. Ihm ist es zu verdanken, dass nun 20 der Originaldokumente der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnten.
Es handle sich um eines der wichtigsten Archive der Nürnberger Prozesse, sagte der Vorsitzende des Jüdischen Bildungszentrums, Yehuda Teichtal. Es soll sich um einen Teil des Archivs von Isaac Stone handeln. Stone war Assistent des Chefanklägers bei den Nürnberger Prozessen.
Die Dokumente sind von grosser Bedeutung, da es immer weniger Zeitzeugen gibt, die über die Verbrechen des NS-Regimes berichten können. In Berlin werden die Zeitzeugnisse aber nicht lange bleiben. Am 29. Januar sollen sie im Jerusalemer Auktionshaus Kedem versteigert werden.
Das Auktionshaus, das die Dokumente kommende Woche versteigern will, hat laut „Berliner Zeitung“ keine Zweifel an deren Echtheit. Man rechne mit Verkaufspreisen zwischen 5.000 und 10.000 Dollar.
(JNS und Agenturen)
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