Tatverdächtiger hat sich nach Israel abgesetzt


Geländewagen brannte

Der Geländewagen brannte in der Nacht zum 29. Januar völlig aus. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Foto: Oliver Werner

Ein 27-jähriger Mann aus Israel soll für den Autobrand im deutschen Münster verantwortlich sein. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Familienangehörigen des Autobesitzers. Der 27-Jährige hat sich mittlerweile in sein Heimatland abgesetzt. Ein Richter erliess einen internationalen Haftbefehl. In der Nähe der Uniklinik Münster brannte in der Nacht zu Mittwoch ein Mercedes. Ein Radfahrer bemerkte das Feuer am frühen Morgen, doch jede Hilfe kam zu spät.

Am vergangenen frühen Mittwochmorgen (29. Januar) bemerkte gegen 03:40 Uhr ein 29-jähriger Radfahrer den brennenden Geländewagen an der Schmeddingstrasse unweit der Uni-Kliniken in Münster. Doch jede Hilfe kam zu spät. Das Fahrzeug brannte komplett aus.

Durch die Hitzeentwicklung wurde das Heck eines davor geparkten Smart beschädigt. Der Wagen wurde vorsätzlich in Brand gesteckt, stellte später ein Sachverständiger fest.

Ermittlungen im Umfeld des Fahrzeughalters führten die Beamten auf die Spur eines 27-jährigen Mannes aus Israel. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Familienangehörigen des 40-jährigen Autobesitzers. Der 27-Jährige war zu Besuch in Deutschland und ist wenige Tage nach der Tat in sein Heimatland geflüchtet. Ein Richter erliess mittlerweile einen internationalen Haftbefehl. Hintergründe für die Brandstiftung sind nach Polizeiangaben private Streitigkeiten.

(JNS und Agenturen)



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