Ungarischer Botschafter besucht Hisbollah-Monument


Ungarn_HisbollahTrotz eines europäischen Verbotes des „militärischen Flügel“ der Hisbollah hat der ungarische Botschafter in Libanon vor kurzem einen Besuch des „Denkmal für Jihad“ im südlichen Libanon durchgeführt.

Der Hisbollah Sender Al-Manar-TV berichtete über den Besuch und sagte, dass der Botschafter „seine Bewunderung für grossen Errungenschaften der an Hisbollah um die Befreiung der Land und Leute im Libanon“ geäussert hat. 

Der Bericht wurde am 28. Februar ausgestrahlt und am Montag auf YouTube vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) übersetzt und veröffentlicht.

Im Juli 2013 stufte die Europäische Union den militärischen Flügel der Hisbollah als Terrororganisation ein.
Zu dieser Zeit betonte die EU, sie werde den Dialog mit allen Parteien im Libanon fortzusetzen und auch zum politischer Arm der Hisbollah, welche nicht auf der Blacklist stehe, da diese eine Schlüsselpartei in der libanesischen Regierung ist.

Vor zwei Monaten hielt sich ein französischer Präsidentenberater in Beirut zu offiziellen Gesprächen mit der Hisbollah auf. Es war erste Treffen dieser Art zwischen einem offiziellen französischen Vertreter mit Hisbollah-Führern seit dem EU-Verbot.

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, hat die Entscheidung der EU stark kritisiert und verglich die EU-Trennung der Hisbollah zwischen „militärischen“ und „politischen“ Arm als einen Versuch zwischen einem linken Arm und den rechten Arm zu unterscheiden um der eigenen Blacklist gerecht zu werden.

Aussenminister Avigdor Liberman sagte damals, dass die EU auf dem halbe Weg stehen geblieben ist, indem sie den politischen Arm der Hisbollah von der Blacklist strich. Im Gegensatz zur EU ist Bahrain den ganzen Weg gegangen. Es ist das erste arabische Land welche die Hisbollah im April 2013 als Terrororganisation auf die Blacklist setzte.

(JNS, Chaim Stolz)



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1 Antwort

  1. Also miteinander reden wird immer wichtig und richtig bleiben. Allerdings das und die ungarische Regierung ist für mich äußerst fragwürdig. Und leider sind auch in Ungarn „rechte“ Kräfte an der Regierung. Besorgniserregend, ebenso wie die 7% der Front National in Frankreich und jetzt noch die Rechten aus der Ukraine dazu. 😦

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