Vereitelter Terroranschlag und getroffener Hubschrauber


.In der Nähe von Dschenin ist am Dienstag ein Terroranschlag verhindert worden. Ein israelischer Soldat entging nach offiziellen Angaben nur knapp einem Anschlag mit einer Bombe, die von Terroristen selbst gebaut worden war. Spezialkräfte der israelischen Armee führten daraufhin eine Razzia durch, bei der insgesamt elf Terroristen verhaftet und zahlreiche improvisierte Waffen beschlagnahmt wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Dschenin, im Norden des sogenannten Westjordanlandes gelegen, gilt als eine Brutstätte des Terrorismus: Im vergangenen Monat wurden von israelischen Soldaten bei einer Festnahme zwei Rohrbomben sichergestellt. Bereits im März hatte das Militär bei einem Vorstoss auf eine palästinensische Siedlung drei Terroristen erschossen. Daraufhin weiteten sich die Unruhen in diesem Gebiet aus, es kam immer wiederr zu Ausschreitungen zwischen den Bewohnern und israelischen Soldaten.

Bei Unruhen in den Palästinensergebieten ist zudem ein Hubschrauber der israelischen Lufwaffe von Kugeln getroffen worden. Er war nachts über Kafr Yatta in der Nähe von Hebron unterwegs, als ihn – offenbar versehentlich – die Schüsse verfeindeter Clan-Kämpfer trafen. Der Pilot musste eine Notlandung einleiten, mitten im palästinensischen Spannungsgebiet. Deshalb eilten Sicherheitskräfte hinzu, um den Hubschrauber sowie die Crew vor Übergriffen zu schützen. Die Besatzung konnte schliesslich zu einem nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkt evakuiert werden.



Kategorien:Sicherheit

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