Im Schatten der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und Israels gezielter Tötungsstrategie im Gazastreifen, bereiten sich Israels Familien für das neue Schuljahr vor. In zehn Tagen wird in Israel das neue Schuljahr eröffnet. Im Süden wollen Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken, solange keine Schutzräume und andere Sicherheitsvorkehrungen gegen die Raketenangriffe vorgenommen werden. In den israelischen Medien kommen in den letzten Tagen etliche Mütter und Väter zu Wort, die mit den Vorbereitungen einfach unzufrieden sind. „Nach der Nacht von gestern haben wir verstanden, dass es einfach unmöglich ist das neue Schuljahr für die Kinder zu eröffnen“, sagte Osnat Moritz aus dem Kibbuz Hazerim, Mutter der 11-Jährigen Gal. „Die Schulen sind gegen die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen einfach nicht sicher. Aber wir hoffen auf unseren Bezirksrat, dies in den nächsten Tagen zu lösen, wenn nicht behalte ich Gal zu Hause. Ausserdem wird der Ortschaftsrat ohne genügend Sicherheitsräume das Schuljahr um den Gazastreifen sowieso nicht öffnen.“
Darüber hinaus werden die Kibbuzim und andere Ortschaften um den Gazastreifen zu gigantischen Betonfestungen. Die Farmer um den Gazastreifen sind damit unzufrieden. „Das ist unglaublich, dass wir uns heute hinter Betonwänden verstecken müssen, um hier in unserem eigenen Land zu leben“, klagen viele von ihnen. Die pastoralen Ortschaften wandelten sich zu Festungen um, wofür sie die israelische Regierung verantwortlich machen. „Wenn man eine Terrororganisation besiegen will, so muss das mit einem Knock Out gemacht werden“, sagte Israels Minister Naftali Bennett. „Aber wenn man mit einer Terrororganisation verhandelt, so bekommt man noch mehr Terror!“ Die Hamas meint, dass sie mit weiteren Raketenangriffen mehr Erfolg in den Verhandlungen gegenüber Israel in Kairo haben wird. Raketenabschiessen gehört zur politischen Taktik der Hamas. Aus diesem Grund sind die meisten Minister, darunter auch Israels relativ linksorientierte Justizministerin Zippi Livni für die Strategie Terroristen gezielt zu töten. Wie der Versuch von Mohammed Def im Gazastreifen zeigt. „Es war ein Fehler mit Hamas zur Ruhe zu kommen“, sagte Livni im israelischen Fernsehen. „Wir hätten anfänglich andere Taktiken gegen den Hamas verwenden sollen.“ (Aviel Schneider)
Kategorien:Sicherheit
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