
Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, links) überreicht das große Bundesverdienstkreuz mit Stern an Elie Wiesel. Daneben steht Wiesels Frau Marion. FOTO: dpa, dbo hpl
Der amerikanische Publizist und Friedens-Nobelpreisträger Elie Wiesel ist mit einem der höchsten deutschen Orden ausgezeichnet worden.
Der 85-Jährige erhielt am Dienstag in New York aus den Händen von Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier das Grosse Verdienstkreuz mit Stern. Steinmeier würdigte dabei vor allem die Verdienste des Auschwitz-Überlebenden um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden. „Das ist nur eine bescheidene Geste meines Landes, um Dankbarkeit auszudrücken“, sagte der SPD-Politiker.
Wiesel bedankte sich bei der kurzen Zeremonie für die Auszeichnung. „Dieses Medaille ist keine normales Angelegenheit für mich in meinem Leben. Ich erhalte aus Deutschland alle möglichen Dinge – nicht notwendigerweise Medaillen.“ Wiesel hat über seine Erfahrungen im Holocaust mehr als 40 Bücher verfasst. Das Grosse Verdienstkreuz mit Stern ist der dritthöchste Orden, den die Bundesrepublik vergibt.
Der Publizist und Hochschullehrer hatte 1986 den Friedensnobelpreis bekommen. Im Juni 2009 besuchte er gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, wo er im Dritten Reich eingesperrt war. Steinmeier hält sich für die UN-Vollversammlung in New York auf.
Quelle: dpa
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