Autoren-Archive

Avatar von Unbekannt
  • Modigliani-Gemälde für 31 Millionen Shekel

    Ein Gemälde des italienischen Künstlers Amedeo Modigliani hat bei einer Versteigerung mit 31,4 Millionen Schekel (6,7 Millionen Euro) den Preisrekord in Israel gebrochen. Der israelische Milliardär Meshulam Riklis verkaufte das „Porträt von Annie Bjarne“ an einen französischen Geschäftsmann, wie die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ am Mittwoch berichtete. Um die Mehrwertsteuer von 18 Prozent zu umgehen, brachte der Verkäufer das Bild von Modigliani (1884-1920) allerdings gar nicht nach Israel, sondern liess es in seinem Haus in New York. Eine Sprecherin des Auktionshauses Matsart in Jerusalem bestätigte den Verkauf…

  • Israel befürchtet Terrorangriffe nach Ägyptens Machwechsel

    Nach dem Machtwechsel in Ägypten wächst bei den israelischen Sicherheitsbehörden die Angst vor neuen Terroranschlägen. Der frühere Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer erklärte, Israel habe mit den Ägyptern unter Führung des jetzt abgesetzten Präsidenten Mursi gut zusammengearbeitet. Nun müsse man die weitere Entwicklung genau beobachten. Von den aktuellen Regierungsmitgliedern gab es keine Kommentare zum Scheitern der Muslim-Bruderschaft im Nachbarland: Das Büro von Regierungschef Netanjahu hatte die Kabinettsmitglieder gebeten, sich mit öffentlichen Aussagen zurückzuhalten…

  • 3D-Drucker-Waffe in Parlament geschmuggelt

    Ein Reporter konnte erfolgreich die 3D-Drucker-Waffe Liberator in das israelische Parlament schmuggeln und kam dabei Israels Ministerpräsident Netanyahu bedrohlich nahe. Zuvor war bereits in einem ersten Praxis-Test jedoch der Lauf der etwas unzuverlässigen Waffe abgefallen. Reporter des israelischen Fernsehsenders Israel 10 haben in einem durchaus risikoreichen Selbstversuch die von DefCad entwickelte Waffe Liberator in das israelische Parlament geschmuggelt. Die Waffe, deren Bauteile komplett aus dem 3D-Drucker stammen, schaffte mangels erkennbarem Metall problemlos den Weg durch die strengen Sicherheitskontrollen. Im Fernsehbeitrag ist zu sehen, wie der Reporter im Publikum recht nah zu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sitzt und dabei die Waffe aus dem Rucksack nimmt…

  • Ägypten: Schuld sind immer die Juden

    Erst wenn Antisemitismus als Triebkraft bekämpft wird, hat der Nahe Osten eine Zukunft.

    in Bild ist es, das die Tragik Ägyptens, ja, des gesamten Nahen Ostens zu erklären vermag: Es zeigt Aktivisten der Opposition gegen Präsident Muhammad Mursi, die in Kairo auf einer israelischen Fahne herumtrampeln und danach unter grossem Jubel dieses Symbol des jüdischen Staates verbrennen. Zweieinhalb Jahre nach Ausbruch des Arabischen Frühlings und ein Jahr nach der Wahl eines islamistischen Präsidenten erlebt Ägypten derzeit die tiefste Krise seiner jüngeren Geschichte. Doch auch in dieser höchst schwierigen Stunde bleibt eines konstant: der kranke Hass auf Israel und die Juden…

  • Erste C-130J Hercules an Israel übergeben

    Die Israeli Air Force konnte am 26. Juni 2013 im Lockheed Martin Werk in Marietta ihren ersten C-130J Militärtransporter übernehmen. Israels Luftstreitkräfte haben bei Lockheed Martin im Sommer 2008 die Kaufabsicht für neun C-130J geäussert und schliesslich drei modernste Hercules in Auftrag gegeben. Ende Juni konnte nun die erste Maschine übernommen werden. Bei der Israeli Air Force (IAF) tragen die C-130J den Namen Shimshon, ein israelischer Kosename für Samson, der einem prägenden israelischen Richter und Leader von seiner Mutter gegeben wurde und im hebräischen von dem Wort Sonne abgleitet werden kann…

  • Armee besorgt über Kampagne gegen ultraorthodoxe Soldaten

    Ultraorthodoxen Juden waren bisher von der Wehrpflicht in Israel ausgenommen. Künftig sollen sie jedoch ebenso zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, wie ihre jüdischen Landsleute. Mehrere zehntausend Ultraorthodoxe protestieren bislang vergeblich gegen diese Neuregelung der Regierung. Einige Ultraorthodoxe erklärten sich freiwillig dazu bereit, ihren Dienst bei den israelischen Streitkräften abzuleisten. Sie sehen sich heftigen Anfeindungen ihrer Glaubensgenossen ausgesetzt. Die Armeeführung ist besorgt…

  • Jüdischer Weltkongress kritisiert antisemitische Hetze

    In der Türkei macht der stellvertretende Premier eine jüdische Verschwörung für die dortigen Demonstrationen verantwortlich. Ronald Lauder nennt die bodenlose Unterstellung «abscheulich». Der stellvertretende türkische Premier Beşir Atalay hat am Montag eine Verschwörung ausländischer Medien und jüdischer Elemente in der Diaspora für die seit Wochen laufenden Demonstrationen gegen seine Regierung verantwortlich gemacht. Dagegen hat nun der Präsident des Jüdischen Weltkongress, Ronald Lauder, scharf protestiert. Lauder erklärte, es sei schockierend, dass ein hochrangiges Regierungsmitglied der Türkei derart verabscheuenswerte und vollkommen grundlose Hetzreden führe…

  • Intel will Produktion mit 10-Mia-Dollar in Israel ausbauen

    Intel ist im Gespräch mit der israelischen Regierung über eine Langzeit-Investition im zweistelligen Milliardenbereich. Ein Teil soll für den Ausbau einer bestehenden Fabrik aufgewendet und der Rest in eine neue Produktionsstätte investiert werden. Der Chip-Hersteller Intel befindet sich im Gespräch mit der Regierung Israels. Es geht um Investitionen in der Höhe von insgesamt 10 Milliarden Dollar, wie aus einem Bericht von Reuters hervorgeht. Ein Mitglied einer offiziellen Regierungseinrichtung soll sich gestern gegenüber der Tageszeitung Jedi’ot Acharonot zu den Gesprächen geäussert haben. Zur Diskussion steht nach Angaben von Reuters eine Investition von 3 Milliarden Dollar, um die bestehende Fabrik Fab 28 im Süden der Stadt Kiryat Gat auszubauen. Weitere 7 Milliarden sollen in eine neue Fabrik über einen Zeitraum von 10 Jahren investiert werden…

  • 9000 Athleten aus 80 Ländern zur 19. Maccabiah

    Die Aufkleber sind gedruckt: Sterne in den Farben des Regenbogens mit einem rasanten Läufer in der Mitte. Sie prangen an Autos, Taschen und Laternenpfosten im ganzen Land. Auf der Website der Maccabiah (http://www.maccabiah.com/) läuft ein virtueller Countdown. Noch 16, 15, 14 … Tage. Dann fällt der Startschuss zu den 19. »jüdischen Olympischen Spielen«. Alle vier Jahre, immer in einem ungeraden Jahr, finden sie in Israel statt…

  • Lapid: Hareidi Juden sind nicht einmal bereit Arbeit zu suchen

    „Die Arbeitslosigkeit ist in Israel niedrig, unter sieben Prozent, aber sie sei nur künstlich niedrig“, sagte Lapid. In der Tat sind ganze Schichten der Gesellschaft nicht erwerbstätig, aber diese werden nicht als „arbeitslos“ gezählt, weil sie nicht einmal Arbeit suchen. Er nannte hierbei ausdrücklich die hareidi-religiösen Männer und arabische Frauen, als zwei Gruppen, die sehr selten einer regelmässigen Tätigkeit nachgehen wollen. „Sie werden nicht als Arbeitslose aufgeführt, weil sie nicht einmal auf der Suche nach Arbeit. Wir werden das jetzt ändern“, sagte er…