Autoren-Archive
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Von Jerusalem nach Tel Aviv in 28 Minuten
Das Transportministerium und die israelische Bahngesellschaft haben den Plan für einen Bahnhof nahe des Zentralen Busbahnhofs in Jerusalem für eine Hochgeschwindigkeitsverbindung präsentiert. Dieser Bahnhof ist Teil eines 7 Mrd. Shekel-Projektes, das Passagiere in nur 28 Minuten von Jerusalem nach Tel Aviv bringen soll. Die Station „HaUma“, wie der Bahnhof heissen soll, wird 80 Meter unter der Erde liegen und zugleich als Atomschutzbunker dienen. Die Station wird über vier 300-Meter-lange Bahnsteige verfügen, die mit 35-Personen-Aufzüge erreichbar sein werden. Darüber hinaus wird der Bahnhof mit Bushaltestellen, Strassenbahnhaltestellen, Taxiständen und Parkplätzen ausgestattet werden…
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Bald muslimische Gebetsräume in den sechs grössten Krankenhäusern
Die sechs grössten Krankenhäuser in Israel werden innerhalb der nächsten 18 Monate muslimische Gebetsräume eröffnen. Darüber informierte das Gesundheitsministerium am Mittwoch den Obersten Gerichtshof in Reaktion auf eine Klage. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Ronni Gamzu, versicherte dem Gericht am Mittwoch, dass die Krankäuser Ichilov (Tel Aviv), Sheba (Tel Hashomer), Beilinson (Petach Tikva), Hadassah-Ein Karem (Jerusalem), Rambam (Haifa) und Soroka (Be’er Sheva) innerhalb der nächsten anderthalb Jahre mit muslimischen Gebetsräumen ausgestattet werden. Die Krankenhäuser Rambam und Soroka verfügen bereits über solche Räume. Das Ministerium erwägt ausserdem auch die Einrichtung muslimischer Gebetsräume in kleineren Krankenhäusern…
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Political Cartoon: Evolution der palästinensichen Kriegsführung
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EU, German Labeling Of Jewish Products Is Hateful Bigotry, Plain And Simple
Anti-Jewish Bias: You’d think that, given Germany’s ugly modern history, it wouldn’t want to be identified with a global anti-Jewish boycott backed by people who wish Israel didn’t exist. But you’d be wrong.
Shockingly, Germany has agreed with 13 other European Union nations to label goods made in factories owned by Jews in Judea and Samaria.
Why the labels, you ask? It’s to harm Jewish businesses that dare to locate on ground disputed by Palestinian groups, which, despite their repeated rejections of peace overtures and terrorist attacks on Israelis, will not suffer the same negative labeling.
So German consumers, like others in the EU, can now eat food and buy goods that are „Judenrein“ — free of Jewish taint — one of the Third Reich’s grand dreams…
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UNO: Propaganda mit Kindern und Klischees über Israel
Die UNO kümmert sich auch da noch um die Rechte unserer Jüngsten, wo der Rest der Welt sonst einfach nicht hinschaut. Das UN-Komitee für Kinderrechte besteht aus »18 unabhängigen Experten«, die, so heisst es offiziell, von »besonders moralischem Charakter und anerkannter Kompetenz« sind. Ein tolles Gremium also, das sich gleich von der Hamas den Rüffel eingefangen hat, einen wichtigen Bericht »zu spät« vorgelegt zu haben. Der handelt nämlich von Israel, und dort heisst es unter anderem, Israel missbrauche Kinder als Informanten oder gar als menschliche Schutzschilde, es stecke Kinder über Jahrzehnte ins Gefängnis, es foltere, zwinge sie zu falschen Geständnissen und töte sie bei Luftangriffen. Harte Vorwürfe, die nicht nur begierig aufgegriffen werden, sondern, so auch nur ein Teil wahr wäre, wirklich Konsequenzen haben müssten. Gerücht Das Problem mit diesem Bericht ist aber ein doppeltes: In weiten Teilen des 21-seitigen Papiers wird jedem – soll heissen: dem jeweils übelsten – Gerücht über…
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Kerrys “mission impossible” im Nahen Osten
John Kerry hat sich eine schwere, fast unmöglich erscheinende Mission zur Aufgabe gemacht. Der US-Aussenminister will die Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis neu auflegen und damit handfesten Ergebnisse den Weg bereiten. Kurz vor Kerrys erneuten Vermittlungsversuchen im Nahen Osten genehmigte Israel den Bau von 69 weiteren Wohnungen in Ost-Jerusalem…
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Schiesserei an Klagemauer: Der Fall scheint sich zu wenden
Neue Erkenntnisse im Fall des vor ein paar Tagen an der Klagemauer erschossenen Juden: Wachmann Hadi Kablan (Bildmitte), der die tödlichen Schüsse abgab und bei der Polizei kurz nach der Tat zunächst jegliche Aussage verweigerte, hat jetzt seine Version des Geschehens geschildert. Demnach soll das Opfer Doron Ben Shlush den drusischen Wachmann rassistisch beleidigt haben…
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Warum Israel bei Start-ups erfolgreicher ist
Schon wieder macht sich Philipp Rösler auf den Weg, Neuland zu beschreiten. Vor vier Wochen joggte er ein paar Tage lang durchs Silicon Valley, heute hospitiert er in Israel. Schliesslich wird nirgendwo auf der Welt so eifrig gegründet wie dort: Zwischen Tel Aviv, Herzliya, Haifa, Jerusalem und Beersheba konzentriert sich eine Dichte von Start-ups, Wagniskapitalgebern und Elite-Unis, wie sie Rösler nur aus dem kalifornischen Silicon Valley kennt, nicht aber aus dem heimischen Berlin…
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Relief des libanesischen Pavillons in Tel Aviv freigelegt
Zwischen 1932 und 1936 fand in Tel Aviv die „Orient-Messe“ statt, auf der verschiedene Länder des Nahen Ostens sich präsentierten. An der Handelsmesse von 1936 nahm als eines von wenigen arabischen Ländern auch der Libanon mit einem eigenen Pavillon teil. Ein beinahe 80 Jahre altes Rätsel um diesen Pavillon wurde nun vor kurzem gelüftet: Wer, so hatte man sich lange Jahre gefragt, war eigentlich der Künstler, der das Relief gestaltet hat, das den Pavillon zierte, und das die Ruinen der Tempelanlagen von Baalbek zeigt? Bei Renovierungsarbeiten an dem ehemaligen Pavillon, der lange Jahre als Empfangsraum einer Autowerkstatt am Hafen von Tel Aviv gedient hatte, legten Restauratoren nun die Signatur des Künstlers frei: Es handelt sich um den bekannten Bildhauer Aharon Priver, der aus Polen ins damalige Britische Mandatsgebiet Palästina eingewandert war…
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Keine Ladenöffnung am Shabbat
Das Oberste Gericht hat am Dienstag in einem Urteil entschieden, dass die Stadt Tel Aviv-Jaffa die Öffnung von Lebensmittelläden am Samstag neu regeln muss. In Israel gelten die jüdischen Feiertage und der Samstag als Ruhetage, an denen auch die Öffnung von regulären Geschäften gesetzlich verboten ist. In Tel Aviv hat sich in den vergangenen Jahren jedoch die Praxis durchgesetzt, dass zwei grosse Lebensmittelketten ihre Läden grundsätzlich geöffnet haben und die Zahlung von Geldstrafen in Kauf nehmen. Gegen diese Praxis hatten die Betreiber kleinerer Lebensmittelgeschäfte zunächst vor dem Tel Aviver Bezirksgericht geklagt und argumentiert, sie selbst könnten sich die Zahlung einer regelmässigen Geldstrafe schlicht nicht leisten und die Handhabung gegenüber den Lebensmittelketten stelle daher einen unzulässigen Marktvorteil dar…
