Autoren-Archive
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Peres bekommt Besuch von Robert De Niro
Anlässlich seines baldigen 90. Geburtstages hat der israelische Präsident Schimon Peres Besuch von Schauspieler Robert de Niro (69) bekommen. Der zweifache Oscar-Preisträger und sein 17-jähriger Sohn wurden am Dienstag vom ältesten amtierenden Staatschef der Welt in dessen Residenz in Jerusalem empfangen, wie das Büro von Peres mitteilte. „Vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Wir sind erfreut, Sie hier in Israel zu sehen. Sie haben einen Oscar für Ihre schauspielerische Leistung und auch die Zuneigung der Menschen in Israel“, sagte Peres. Anschliessend sollen sich die beiden über die Lage im Nahen Osten, Israels Beziehungen zu seinen Nachbarn und die Geschichte Israels unterhalten haben…
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„35 Amerikaner“ bei Kämpfen in Syrien getötet
Wie der israelische Sender „Arutz Sheva 7“ mitteilt, wird von der Hisbollah behauptet, 35 Amerikaner und Tausende „Mudschaheddin“ ausländischer Kämpfern seien in Syrien getötet worden. Die Nachricht, 35 Amerikaner und mehr als 3.000 andere ausländische Bürger sollen angeblich bei Kämpfen in Syrien von der Hisbollah getötet wurden sein, wurde Al-Manar-TV verbreitet. Wie Al-Manar berichtete, sollen 729 saudische Staatsbürger, 479 Ägypter, 439 Libanesen, 439 Tschetschenen, 301 Afghanen, 263 Libyer, 261 Pakistaner, 208 Iraker und 188 Russen unter den Toten sein. Auch eine kleinere Zahl von Bürgern von Jordanien, der Türkei, Tunesien, Kuwait, Jemen und mehr sowie 90 Französisch Bürger, 67 deutsche Staatsbürger, 66 britische Staatsbürger und 45 Belgier sein getötet wurden, behauptete der Sender…
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MACCABIA 2013 – Ein Geldesel für Israel
Die grösste jüdische Sportveranstaltung der Welt verkommt zu Amerikaner-Spielen. Europa kann sich die Teilnahme kaum mehr leisten. Ist das wirklich die Maccabia? Schneller, höher, stärker. So lautet das Motto der Olympischen Spiele. Und jenes der Maccabia? «Schneller, grösser, teurer» würde passen. 5000 Franken kostet für einen Schweizer Sportler die Teilnahme an der 19. Maccabia, die vom 17. bis 30. Juli in Israel ausgetragen wird. Ob er dabei als Einzelsportler am mehrtägigen Tennisturnier mitspielt oder nur den Halbmarathon läuft oder Teammitglied einer Fussballmannschaft ist, macht keinen Unterschied…
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Israelischer Fussballer unter Vertrag
Der FC Zürich verstärkt sich im Mittelfeld. Avi Rikan spielte zuletzt bei Betar Jerusalem. Der israelische Fussballspieler Avi Rikan, Jahrgang 1988, hat am Montag beim schweizerischen Traditionsclub FC Zürich einen Dreijahres-Vertrag bis zum Sommer 2016 unterschrieben. FCZ Präsident Canepa freut sich, dass mit Avi Rikan erstmalig ein israelischer Nationalspieler für den FC Zürich spielen wird…
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Uni Tel Aviv und Technion bieten Online-Kurse an
Die Universität Tel Aviv und das Technion in Haifa haben am Sonntag bekannt gegeben, dass sie sich dem Projekt Coursera anschliessen werden, das bereits von 80 Universitäten weltweit, darunter die Hebräische Universität Jerusalem, betrieben wird. Coursera ist das weltweit grösste E-Learning Projekt. Es wurde ursprünglich von zwei Professoren der Computerwissenschaften an der Stanford University gegründet und erreicht inzwischen Studierende überall auf der Welt. Die beiden israelischen Neuzugänge werden zunächst vier Kurse in Ingenieurswissenschaften, Archäologie, Biologie und Kulturstudien anbieten. Der erste Kurs des Technion wird in Englisch und Arabisch unterrichtet und behandelt die Themen Nanotechnologie und Nanosensoren…
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Englischsprachiger Nachrichtensender I24 News neu auf Astra
Mit I24 News wurde ein weiterer internationaler Nachrichtensender über Astra 19,2 Grad Ost aufgeschaltet. Der englischsprachige Kanal sendet aus Israel und zielt auf ein internationales Publikum. Eine arabisch-sprachige Version ist bereits über Hotbird 13,0 Grad Ost zu empfangen. Der englischsprachige Nachrichtensender I24 News ist neu und unverschlüsselt über Astra 19,2 Grad Ost zu empfangen. Bei dem Sender handelt es sich um einen israelischen Kanal, der aus Tel-Aviv sendet. I24 News ist als internationaler Nachrichtensender konzipiert und dürfte damit in Konkurrenz zu zahlreichen anderen Sendern wie Euronews, BBC World, CNN International und natürlich dem ebenfalls aus dem Mittleren Osten sendenden arabischen Al-Jazeera stehen. Bislang sendet der Kanal allerdings lediglich einen Programmtrailer…
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Das Oslo-Syndrom
Manchmal frage ich mich, wie nichtjüdische Menschen Juden wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein wahrnehmen – beide können als antisemitische Juden bezeichnet werden. Finkelstein, Sohn von Holocaustüberlebenden und Politikwissenschaftler an der DePaul- Universität, geht weit über harsche Kritik an Israel hinaus, wenn er zum Beipiel nach der Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen (2009) sagt: „Israel begeht in Gaza einen Holocaust.“ Ein Holocaust ist jedoch die systematische Auslöschung einer ethnischen Gruppe. In der Menschheitsgeschichte waren es immer wieder die Juden, die man auslöschen wollte, und zwar aus dem einzigen Grund, dass es sie gab…
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Wirtschaftskooperation wird wieder aufgenommen
Finanzminister Yair Lapid und sein palästinensischer Amtskollege Shukri Bishara haben am Sonntag vereinbart, die Wirtschaftskooperation zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufzunehmen. Die beiden Minister sprachen im israelischen Finanzministerium in Jerusalem zunächst über vertrauensbildende Massnahmen. Bei dem Treffen wurde ein zeitlicher Ablauf bis Ende 2013 festgelegt, der vor allem weitere Treffen vorsieht, um zu gegenseitigen Investitionen und Handel zu ermutigen…
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Siemens schliesst Solarsparte
Der Elektrokonzern Siemens macht seine Solarsparte dicht. Betroffen sind rund 280 Mitarbeiter vor allem in Israel. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“. Es habe sich angesichts der Krise der gesamten Solarbranche kein Investor gefunden. Der Konzern hatte vor gut einem halben Jahr seinen Ausstieg aus dem Geschäft angekündigt. Bei Siemens läuft ein milliardenschweres Sparprogramm, mit dem der Konzern bei der Profitabilität zur Konkurrenz aufschliessen will. Das erst vor vier Jahren gestartete Solarabenteuer dürfte Siemens am Ende rund eine Milliarde Euro gekostet haben. Bereits im Januar hatte der Konzern die Belastungen aus Abschreibungen und operativen Verlusten auf 850 Millionen Euro beziffert. Laut dem aktuellen Quartalsbericht könnten noch einmal rund 150 Millionen Euro dazukommen…
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Was Israel mit der Welt teilt
Seit seiner Gründung 1948 hat Israel die Welt um zahlreiche Erfindungen und Neuentwicklungen bereichert. Aber auch für seine schnelle Katastrophenhilfe ist Israel bekannt. Anlässlich des 65. Geburtstages des jüdischen Staates hat das Internetportal „ISRAEL21c“ 65 Massnahmen dokumentiert, mit denen das Land unserem Planeten etwas Gutes tun möchte oder anderen Staaten geholfen hat…