Autoren-Archive

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  • Das Oslo-Syndrom

    Manchmal frage ich mich, wie nichtjüdische Menschen Juden wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein wahrnehmen – beide können als antisemitische Juden bezeichnet werden. Finkelstein, Sohn von Holocaustüberlebenden und Politikwissenschaftler an der DePaul- Universität, geht weit über harsche Kritik an Israel hinaus, wenn er zum Beipiel nach der Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen (2009) sagt: „Israel begeht in Gaza einen Holocaust.“ Ein Holocaust ist jedoch die systematische Auslöschung einer ethnischen Gruppe. In der Menschheitsgeschichte waren es immer wieder die Juden, die man auslöschen wollte, und zwar aus dem einzigen Grund, dass es sie gab…

  • Wirtschaftskooperation wird wieder aufgenommen

    Finanzminister Yair Lapid und sein palästinensischer Amtskollege Shukri Bishara haben am Sonntag vereinbart, die Wirtschaftskooperation zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufzunehmen. Die beiden Minister sprachen im israelischen Finanzministerium in Jerusalem zunächst über vertrauensbildende Massnahmen. Bei dem Treffen wurde ein zeitlicher Ablauf bis Ende 2013 festgelegt, der vor allem weitere Treffen vorsieht, um zu gegenseitigen Investitionen und Handel zu ermutigen…

  • Siemens schliesst Solarsparte

    Der Elektrokonzern Siemens macht seine Solarsparte dicht. Betroffen sind rund 280 Mitarbeiter vor allem in Israel. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“. Es habe sich angesichts der Krise der gesamten Solarbranche kein Investor gefunden. Der Konzern hatte vor gut einem halben Jahr seinen Ausstieg aus dem Geschäft angekündigt. Bei Siemens läuft ein milliardenschweres Sparprogramm, mit dem der Konzern bei der Profitabilität zur Konkurrenz aufschliessen will. Das erst vor vier Jahren gestartete Solarabenteuer dürfte Siemens am Ende rund eine Milliarde Euro gekostet haben. Bereits im Januar hatte der Konzern die Belastungen aus Abschreibungen und operativen Verlusten auf 850 Millionen Euro beziffert. Laut dem aktuellen Quartalsbericht könnten noch einmal rund 150 Millionen Euro dazukommen…

  • Was Israel mit der Welt teilt

    Seit seiner Gründung 1948 hat Israel die Welt um zahlreiche Erfindungen und Neuentwicklungen bereichert. Aber auch für seine schnelle Katastrophenhilfe ist Israel bekannt. Anlässlich des 65. Geburtstages des jüdischen Staates hat das Internetportal „ISRAEL21c“ 65 Massnahmen dokumentiert, mit denen das Land unserem Planeten etwas Gutes tun möchte oder anderen Staaten geholfen hat…

  • Syriens Regime behauptet: Rebellen erhalten Nachschub über Golan

    Syriens Regime wirft Israel vor, die Rebellen über die Golanhöhen mit Nachschub zu versorgen und verletzte Kämpfer in israelischen Krankenhäusern zu behandeln. Die Waffenstillstandszone zwischen Israel und Syrien werde dafür genutzt, um Rebellenkämpfern Unterschlupf zu gewähren. Die UN-Schutztruppe UNDOF wisse von einer grossen Zahl an “Terroristen”, die in den vergangenen drei Monaten in nahe Spitäler und Feldlazarette gebracht worden seien. Das berichtete die Regime-Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf ein angebliches Interview mit einem österreichischen Blauhelm-Soldaten in der palästinensischen Zeitung “al-Manar”. Das Verteidigungsministerium in Wien wollte den Bericht am Sonntag gegenüber der APA nicht kommentieren, solche Äusserungen seien aber schwer vorstellbar, sagte Sprecher Michael Bauer…

  • Wieder ein Skandal im israelischen Militär

    Soldatinnen räkeln sich am Sturmgewehr. Ein neuer heisser Skandal beim israelischen Militär: Im Internet ist wieder ein Video aufgetaucht, in dem israelische Rekrutinnen in der Kaserne ihr Sturmgewehr als Striptease-Stangen benutzen. Nur wenige Tage bevor das das Video auftauchte, hatte das israelische Militär weibliche Rekrutinnen wegen ähnlich „ungebührlichem Verhalten“ bestraft….

  • Kunstfälscher-Skandal weitet sich aus

    Der Kunstfälscher-Ring, den das Bundeskriminalamt (BKA) unlängst zerschlug, ist offenbar weitaus größer als bislang angenommen: Neben den sechs Beschuldigten, die derzeit im Visier deutscher Fahnder stehen, ermittelss die israelische Polizei gegen 19 weitere Verdächtige. Die Bande soll mehr als 400 gefälschte Kunstwerke im Stil berühmter russischer Avantgarde-Maler des frühen 20. Jahrhunderts in den internationalen Kunstmarkt geschleust und damit Millionen ergaunert haben, wie der Spiegel berichtet. Vier Monate lang ermittelten Fahnder der israelischen Polizei-Einheit Lahav 433 gemeinsam mit deutschen BKA-Kollegen verdeckt gegen den mutmasslichen Fälscher-Ring, der offenbar von Hessen aus gesteuert wurde…

  • Druck auf Iran auch nach Rohani-Sieg beibehalten

    Die Weltgemeinschaft darf auch nach dem Sieg des gemässigten Politikers Hassan Rouhani bei der Präsidentenwahl im Iran den Druck auf dieses Land nicht lindern.

    In einer Regierungssitzung am Sonntag in Tel Aviv sagte Netanjahu, die Politik des Iran im Atombereich werde nicht vom Präsidenten, sondern vom höchsten geistlichen Führer Ali Chamenei, bestimmt. „Die Weltgemeinschaft sollte sich nicht irreführen lassen und nicht den Druck auf den Iran zum Stoppen seines Nuklearprogramms lindern… Man muss daran denken, dass die Nuklearpolitik des Iran in jedem Fall von Ajatollah Ali Chamenei bestimmt wird“, so Netanjahu…

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    „Meine Augen sind immer auf Gott gerichtet“ (Psalm 25 Vers 15); Thora-Parascha: Schabbat „Chukkat – Satzung“; Wochenabschnitt: 4. Mose 19,1 – 22,1; Haftara-Prophetenlesung: Richter 11, 1-33 …

  • Witz des Tages

    Die junge Jägersfrau serviert stolz ihren ersten gebratenen Fasan. „Sieht ja köstlich aus, womit hast Du ihn gefüllt?“ „Gefüllt? – Der war doch gar nicht leer!“