Autoren-Archive
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Studenten erinnern an Nakba
Dutzende arabische und linksgerichtete jüdische Studenten haben am Montag an der Universität in Tel Aviv der sogenannten „Nakba“ gedacht. Die Studenten forderten, das Leiden der Araber anzuerkennen, meldet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Von der Gegenseite versammelten sich auch Dutzende Demonstranten. Aktivisten der „Im Turtz“-Bewegung, die zionistische Ziele verfolgt, bekundeten: „Wir werden diese Heuchelei nicht unterstützen.“ …
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How to make the ultimate Shavuot cheesecake
Pastry chef Lior Garbi from Tel Aviv’s Shulchan restaurant gives step-by-step instructions on how to make a Shavuot cheesecake. The Jerusalem Post takes you into the kitchen of one of Tel Aviv’s finest restaurants- Shulchan, or Table in English, where pastry chef, Lior Garbi, takes us step by step on how to make a cheese cake for your Shavuot holiday…
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Ausgaben von Netanjahus Residenz fast verdoppelt
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Montag die Haushaltsbudget seiner Residenz offengelegt. Die Ausgaben hätten sich zwischen 2009 und 2012 um rund 80 Prozent erhöht. Im Jahr 2012 habe Netanjahus Residenz umgerechnet insgesamt 1,17 Millionen Euro ausgegeben, 2009 seien es rund 650.000 Euro gewesen, meldet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Die nun veröffentlichten Zahlen beinhalten Essen, Möbel, Reinigung und andere tägliche Rechnungen von Netanjahus offizieller Residenz in Jerusalem und seiner privaten in Caesarea. Die Organisation „The Movement for Freedom of Information“ hatte diese Informationen angefordert, nachdem der Premier für einen Ruheraum mit Doppelbett auf dem Flug nach London 100.000 Euro aus Steuergeldern gezahlt hatte. Es ging um Netanjahus Flug zur Beerdigung von Margaret Thatcher. Sein Büro erklärte, dass der Premier nach einem langen Arbeitstag in Israel und vor einem weiteren langen Arbeitstag in Grossbritannien Ruhe brauche, um Israel gebührend zu repräsentieren…
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Internationaler Gerichtshof untersucht Beschwerde gegen Israel
Drei Jahre nach dem Angriff auf ein mit Hilfsgütern für den Gazastreifen beladenes Schiff hat der Internationale Strafgerichtshof Voruntersuchungen gegen Israel eingeleitet. Anlass sei eine Beschwerde des islamistischen Komoren, unter deren Flagge das Schiff unterwegs gewesen sei, erklärte Chefanklägerin Bensouda in Den Haag. Ende Mai 2010 hatten israelische Militärkommandos die „Mavi Marmara“ geentert und neun sogenannte Aktivisten, meist türkische Staatsbürger, getötet. Im März dieses Jahres hatte sich Israels Ministerpräsident Netanjahu jedoch bei der Türkei für den Tod der an der Aktion beteiligte Leute entschuldigt. Bisherige Versuche, den Fall in Den Haag vorzubringen, waren gescheitert, weil weder Israel noch die Türkei Mitglieder des Gerichts sind und es somit keine juristische Handhabe gab. Die im Indischen Ozean gelegenen Komoren gehören dem Gericht dagegen an.
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Schauspieler Ashton Kutcher in Tel Aviv
Der US-Schauspieler Ashton Kutcher hat im Rahmen einer Technologietagung zum vierten Mal das Israel besucht. „Israel liegt mir sehr am Herzen“, erklärte er vor gut 1.000 Zuhörern. Kutcher, derzeit Star der Serie „Two and a Half Men“, nahm am Montagabend an einer Tagung der Technologiebranche am akademischen College von Tel Aviv teil. Der Schauspieler, der selbst in unterschiedliche Unternehmen investiert hat, erklärte: „Die Innovationen, die hier entwickelt werden – meist zum Zwecke der Selbstverteidigung –, können sich zu viel grösseren kommerziellen Unternehmungen entwickeln.“ Er habe sich bei seinen vorigen Besuchen in Israel mit Persönlichkeiten der Branche ausgetauscht…
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Shavu’ot – שבועות
Heute Abend beginnt der Feiertag Shavu‘ot, das Wochenfest, das ursprünglich das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte markiert. Shavu’ot, das letzte der drei Wallfahrtsfeste nach der Zählung vom Beginn des jüdischen Jahres, fällt in die siebente Woche nach Pessach (6. Sivan). Das fest markiert das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. Die Thora (Lev. 23,22) beschreibt das Fest als Wochenfest (hebr. Shavu’ot) – wegen der Wochenzählung zwischen Pessach und Shavu’ot – und als den Tag, an dem neues Getreide und neue Früchte an die Priester im Tempel übergeben wurden. Eine weitere Komponente von Shavu’ot – die Erinnerung an die Gabe der Thora auf dem Berge Sinai – ist rabbinischen Ursprungs. Shavu’ot wird von der orthodoxen Bevölkerung mit vielen Stunden kontinuierlichen religiösen Lernens und in Jerusalem mit einer festlichen Gebetsversammlung an der Klagemauer begangen…
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Schawuot – Das Fest der Tora
Das Fest der Tora, also Schawuot wird am 50. Tag nach Pessach gefeiert. In Israel feiert man Schawuot einen Tag und in der Diaspora (Galut) zwei Tage. Der Grund für den Unterschied ist, dass man früher, als ein weltweit einheitlicher Kalender schwierig war, sicher gehen wollte, dass alle Juden zur gleichen und zur rechten Zeit Schawuot feiern. Da dieser Grund heute hinfällig ist, feiern Reformjuden und manche Konservative auch ausserhalb Israels Schawuot nur einen Tag lang.
Am sechsten und siebenten Siwan [zunehmender Halbmond Mai/Juni] feiert man das Schawuot-, das Wochenfest: als Vollendung der siebenwöchigen siebenmal siebentägigen Omerzeit, als Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Palästina geerntet wird, als Erstlingsfest, da man an diesem Tage einst die Erstlinge der Ernte zu opfern pflegte, vor allem aber als das grosse Offenbarungsfest: An diesem Tage wurde uns am Berg Sinai die 10 Gebote gegeben, Gott offenbarte sich in seiner Lehre. (Rabbiner Hirsch) …
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19. Internationaler Cartoon-Wettbewerb Haifa 2013
Zum 19. Mal findet in diesem Jahr der Cartoon-Wettbewerb der Stadt Haifa statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kunst von Cartoon, Karikaturen und Illustration zu fördern und eine Plattform für künstlerischen Ausdruck auf hohem Niveau zu bieten. Künstler weltweit sind in diesem Jahr aufgerufen, Ihre Arbeiten zum Thema Tourismus, Erholung, Urlaub und Freizeitaktivitäten einzureichen. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2013 …
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Israelisch-Türkische Kammermusikreihe beendet
Mit der Uraufführung der Preisträgerwerke des Kompositionswettbewerbs des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin fand am Montag die Kammermusikreihe „Klang der Welt – Zwei Mittelmeerländer Israel und Türkei“ ihren Abschluss. Eine Jury unter Vorsitz des Generalmusikdirektors der Deutschen Oper, Donald Runnicles, hatte zuvor die Einsendungen von Komponisten aus Israel und der Türkei bewertet. Den Ersten Preis (3.000 Euro) erhielt die 1984 geborene israelische Komponistin Na’ama Tamir für das „Oboe Quintet“, den zweiten Preis (1.000 Euro) der 1978 geborene türkische Komponist Meruh Savas für seine Komposition „Mute Voice“. Der Förderpreis des Orchesters der Deutschen Oper ging an die israelische Komponistin Asia Rhodstein…
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Israel und Peru streben Freihandelsabkommen an
Nach dem Freihandelsabkommen mit der EU strebt Peru einen weiteren völkerrechtlichen Vertrag zur Gewährleistung des Freihandels mit Israel an. Laut Angaben aus Tel Aviv haben israelische Beamte bereits Gespräche mit dem peruanischen Ministerium für Aussenhandel und Tourismus aufgenommen. “Ich denke, dass wir in drei oder vier Monaten eine ausgehandelte Vereinbarung haben”, hofft der israelische Botschafter Modi Ephraim. Nach seinen Worten würde ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern Handel und Investitionen, vor allem in der Landwirtschaft und Energieversorgung, stärken…