Autoren-Archive

Avatar von Unbekannt
  • Schawuot – Das Fest der Tora

    Das Fest der Tora, also Schawuot wird am 50. Tag nach Pessach gefeiert. In Israel feiert man Schawuot einen Tag und in der Diaspora (Galut) zwei Tage. Der Grund für den Unterschied ist, dass man früher, als ein weltweit einheitlicher Kalender schwierig war, sicher gehen wollte, dass alle Juden zur gleichen und zur rechten Zeit Schawuot feiern. Da dieser Grund heute hinfällig ist, feiern Reformjuden und manche Konservative auch ausserhalb Israels Schawuot nur einen Tag lang.

    Am sechsten und siebenten Siwan [zunehmender Halbmond Mai/Juni] feiert man das Schawuot-, das Wochenfest: als Vollendung der siebenwöchigen siebenmal siebentägigen Omerzeit, als Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Palästina geerntet wird, als Erstlingsfest, da man an diesem Tage einst die Erstlinge der Ernte zu opfern pflegte, vor allem aber als das grosse Offenbarungsfest: An diesem Tage wurde uns am Berg Sinai die 10 Gebote gegeben, Gott offenbarte sich in seiner Lehre. (Rabbiner Hirsch) …

  • 19. Internationaler Cartoon-Wettbewerb Haifa 2013

    Zum 19. Mal findet in diesem Jahr der Cartoon-Wettbewerb der Stadt Haifa statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kunst von Cartoon, Karikaturen und Illustration zu fördern und eine Plattform für künstlerischen Ausdruck auf hohem Niveau zu bieten. Künstler weltweit sind in diesem Jahr aufgerufen, Ihre Arbeiten zum Thema Tourismus, Erholung, Urlaub und Freizeitaktivitäten einzureichen. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2013 …

  • Israelisch-Türkische Kammermusikreihe beendet

    Mit der Uraufführung der Preisträgerwerke des Kompositionswettbewerbs des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin fand am Montag die Kammermusikreihe „Klang der Welt – Zwei Mittelmeerländer Israel und Türkei“ ihren Abschluss. Eine Jury unter Vorsitz des Generalmusikdirektors der Deutschen Oper, Donald Runnicles, hatte zuvor die Einsendungen von Komponisten aus Israel und der Türkei bewertet. Den Ersten Preis (3.000 Euro) erhielt die 1984 geborene israelische Komponistin Na’ama Tamir für das „Oboe Quintet“, den zweiten Preis (1.000 Euro) der 1978 geborene türkische Komponist Meruh Savas für seine Komposition „Mute Voice“. Der Förderpreis des Orchesters der Deutschen Oper ging an die israelische Komponistin Asia Rhodstein…

  • Israel und Peru streben Freihandelsabkommen an

    Nach dem Freihandelsabkommen mit der EU strebt Peru einen weiteren völkerrechtlichen Vertrag zur Gewährleistung des Freihandels mit Israel an. Laut Angaben aus Tel Aviv haben israelische Beamte bereits Gespräche mit dem peruanischen Ministerium für Aussenhandel und Tourismus aufgenommen. “Ich denke, dass wir in drei oder vier Monaten eine ausgehandelte Vereinbarung haben”, hofft der israelische Botschafter Modi Ephraim. Nach seinen Worten würde ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern Handel und Investitionen, vor allem in der Landwirtschaft und Energieversorgung, stärken…

  • Putin und Netanyahu führten Verhandlungen im Fall Syriens durch

    Russland und Israel wollen im Rahmen der angespannten Situation in Syrien weiter zusammenarbeiten. Sie haben sich vorgenommen, für die Beilegung des politischen Konflikts im Land möglichst schnell zu handeln, berichtete russischer Präsident Wladimir Putin nach den Verhandlungen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Putin betonte auch, er und israelischer Präsident könnten schwere Folgen vollkommen nachvollziehen, die die Fortsetzung des bewaffneten Konflikts mit sich bringen würde. Bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sagte der russische Staatschef Wladimir Putin: „Es ist entscheidend in diesem wichtigen Moment, jeden Schritt zu vermeiden, der die Situation destabilisieren könnte.“…

  • Regierung einigt sich auf Sparkurs und Steuererhöhungen

    Die israelische Regierung hat am frühen Dienstagmorgen den heftig umstrittenen Staatshaushalt für 2013 und 2014 beschlossen. Finanzminister Yair Lapid (Foto) setzte sich mit seinen Sparvorschlägen weitgehend durch. Alle Ministerien müssen in diesem Jahr mit zwei und im kommenden Jahr mit drei Prozent weniger Geld auskommen. Das Kabinett habe die Pläne mit 21 zu 1 Stimmen nach einer fast 24-stündigen Marathonsitzung beschlossen, berichtet die Zeitung „Times of Israel“. Im kommenden Monat muss der Haushaltsentwurf noch von der Knesset bestätigt werden. Die einzige Nein-Stimme kam von Umweltminister Amir Peretz (HaTnuah). Konkret sieht der Haushaltsentwurf vor, bei sämtlichen Ministerien generelle Ausgabenkürzungen von zwei Prozent 2013 und drei Prozent 2014 vorzunehmen. Ausgenommen sind nur das Sozial- und das Finanzminister Lapid kündigte ein staatliches Wohnungsbauprogramm an, um den ständigen Mangel an bezahlbaren Unterkünften zu beseitigen. Die Mehrwertsteuer wird vom kommenden Monat an um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent angehoben…

  • Friedenstruppen fürchten die Hisbollah-Terroristen

    Die Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen (UNIFIL) im Südlibanon berichten immer häufiger von heftigen Auseinandersetzungen mit Hisbollah-Terroristen in der Nähe der israelischen Grenze. Die libanesischen Truppen, die nach dem Libanonkrieg 2006 die Kontrolle an der israelisch-libanesische Grenze übernommen hatten, sind wegen des syrischen Bürgerkriegs an die östliche Grenze zu Syrien verlegt worden. In dieses Vakuum sind nun die Hisbollah-Kämpfer eingedrungen, die sich mittlerweile fast täglich mit den Blauhelmen anlegen. Sie blockieren die Patrouillenwege der UNIFIL-Soldaten entlang der Grenze und drohen sogar mit Entführungen von Angehörigen der internationalen Friedenstruppe, wie es vor Wochen in Syrien passierte. In vertraulichen Gesprächen berichten UNIFIL-Offiziere ihren israelischen Kollegen, wie sehr sie von der Situation im Südlibanon frustriert sind. Die schiitischen Hisbollah-Terroristen erniedrigen die UNO-Soldaten an der Grenze und versuchen alles, um diese zu vertreiben…

  • Schweiz: Ehemaliges SVP-Mitglied wegen Rassismus verurteilt

    Der frühere Aspirant für eine Kantonsratskandidatur hatte auf Internetforen Juden, Muslime und dunkelhäutige Menschen diffamiert. Mehrere SVP-Mitglieder erreichten im vergangenen Sommer breite mediale Aufmerksamkeit wegen ihren rassistischen Äusserungen, darunter auch der Solothurner Kleinunternehmer Beat Mosimann. Er hatte in Internet-Foren und auf Facebook eine grosse Zahl von diskreditierenden oder hetzerischen Einträgen publiziert. Er unterstellte den Juden die «geschichtlich bedingten Unterwanderung der Finanzwelt», er wollte Muslime «entsorgen» und an Schwarzafrikanerinnen «alte Munition» ausprobieren. Nach den Medienberichten zog sich das SVP-Mitglied und Aspirant für eine Kantonsratskandidatur «für das Wohl der Partei» aus der Politik zurück…

  • Drei Leben gerettet

    Es ist eine tragische Geschichte, die jedoch zeigt, dass auch im Unglück oft Positives verborgen liegt: Vor etwa einer Woche ertrank der dreijährige Itay in einem Swimmingpool in Tel Aviv. Seine Eltern entschlossen sich trotz ihrer grossen Trauer, die Organe ihres Sohnes zu spenden. In einem wahren Operationsmarathon retten Ärzte im Schneider-Kinderkrankenhaus in Petach Tikva nun drei Kindern das Leben. Die Leber erhielt Khalid Jahalin, 6 Jahre, der an einer Erbkrankheit leidet. Die Nieren wurden an einen Neun- und an einen Siebzehnjährigen gespendet, die bisher auf regelmässige Dialyse angewiesen waren…

  • Einige halten die Hisbollah immer noch für eine Wohltätigkeitsorganisation

    Der Ständige Gesandte Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat am Freitag beim Treffen des UN-Sicherheitsrates zur Terrorismusbekämpfung eine Rede gehalten. Darin sagte er unter anderem: „Israel wird weiterhin ständig von Terrororganisationen bedroht. Raketen, die die Hamas im Süden abfeuert, schlagen in unseren Städten ein. Und an unserer nördlichen Grenze nutzt die Hisbollah die Krise in Syrien aus, um die regionale Stabilität weiter zu unterminieren. Israel ist bereits seit der Zeit vor seiner Gründung mit Terrorismus konfrontiert. Über Jahre war Terrorismus für viele in der internationalen Gemeinschaft lediglich ein abstraktes Konzept. Sie glaubten, Terroranschläge seien ein begrenztes Problem, das man am besten vor Ort lösen sollte. Heute wissen wir, dass der Terrorismus überall und jederzeit zuschlagen kann. Es ist eine wachsende Industrie, die rund um die Uhr daran arbeitet, auf neue Märkte vorzustossen. Seine Mission ist es, Demokratien zu schwächen und seine Vision, durch Gewalt Angst zu verbreiten. […] Um eine Industrie zu besiegen, benötigt man selbst eine ganze Industrie…