Autoren-Archive

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  • Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer entschuldigt sich

    Festlicher Auftakt zur Delegiertenversammlung 2013 in St. Gallen. Mit Spannung warteten die Delegierten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) und die zahlreichen hochkarätigen Gäste der jüdischen Gemeinde St. Gallen, die den 150. Jahrestag ihrer Gründung feierte, auf das Grusswort von Bundespräsident Ueli Maurer. Der Magistrat entschuldigte sich gleich zu Beginn ausführlich dafür, dass er in seiner Botschaft zum internationalen Holocausttag vom 27. Januar wohl die Schweiz als Hort der Freiheit und der Zuflucht Verfolgter gerühmt hatte, aber die damals antisemitische Flüchtlingspolitik und die Rückweisung tausender jüdischer Flüchtlinge nicht erwähnt hatte…

  • Israel warnt Russland vor Waffenverkauf an Syrien

    Israel hat Russland aufgefordert, von einem Verkauf eines Flugabwehrsystems an Syrien Abstand zu nehmen. Auch die USA hätten in Moskau Bedenken angemeldet, sagten israelische Regierungsvertreter am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Das „Wall Street Journal“ hatte zuvor über die geplante erste Lieferung des russischen S-300-Systems an die Regierung von Präsident Baschar al-Assad in drei Monaten berichtet. Unterdessen bekräftigte US-Aussenminister John Kerry, Assad werde nicht Teil einer etwaigen Übergangsregierung in Syrien sein…

  • Präsident Peres beruhigt aufgebrachte Jordanier

    Israel Staatspräsident Shimon Peres hat eine „Friedensbotschaft“ nach Jordanien geschickt, um dort die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen. Das jordanische Parlament hatte seine Regierung aufgefordert, den israelischen Botschafter aus Amman auszuweisen und den eigenen Botschafter aus Israel abzuziehen. Grund der Aufregung: Israel hatte anlässlich des „Jerusalem-Tags“ am Mittwoch Juden erlaubt, den Tempelberg zu betreten, und den Zugang für Muslime zeitweise eingeschränkt…

  • VIP-Aufenthalte für die U21-EM in Israel zu gewinnen

    Es ist die einmalige Gelegenheit, ein sportliches Großereignis mit einer Israel-Reise zu verbinden: Die Botschaft vergibt in Kooperation mit der Bild-Zeitung drei mal zwei Reisen zur diesjährigen U21-Fußball-EM in Israel. Die Reise findet vom 5. bis 13. Juni statt, Einsendeschluss ist der 16. Mai…

  • Lapid stellt Haushalt vor

    Das Jahr 2013 schreitet mit grossen Schritten voran, bis heute gibt es jedoch noch keinen aktuellen Haushalt. Finanzminister Yair Lapid hat nun am Dienstag den Haushaltsentwurf für 2013/2014 vorgestellt, den sein Haus in den vergangenen Wochen erarbeitet hat. 290 Seiten umfasst das von Lapid als „Haushalt der Hoffnung“ bezeichnete Papier. Das geplante Budget enthält an vielen Stellen Kürzungen, an anderen sind Steuererhöhungen geplant. So etwa wird von einer Anhebung der Einkommenssteuer um 1,5% ausgegangen; die vorgesehenen Gesamtkürzungen für das verbleibende Jahr 2013 betragen sieben Milliarden Shekel (etwa 1,5 Milliarden Euro), 2014 soll der Haushalt um insgesamt 18 Milliarden Shekel (etwa 3,9 Milliarden Euro) gekürzt werden. Die Mehrwertsteuer wird um ein Prozent auf 18% angehoben…

  • Depeche Mode beginnt Welttournee in Tel Aviv

    Mit einem Konzert in Tel Aviv hat die britische Band Depeche Mode am Dienstag ihre Welttournee 2013 begonnen und wurde von tausenden Fan umjubelt…

  • Russischer Nahost-Experte plädiert für Nichteinmischung

    Der Nahost-Experte des Zentrums für arabische Forschungen des Osteuropainstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Isajew, plädiert dafür, dass die Konfliktparteien in Syrien in Verhandlungen zu einer Lösung finden. Einmischung von aussen hält er für kontraproduktiv. Herr Isajew, Israel hat… Weiterlesen ›

  • Once upon a Time: Lana Parrilla hat sich verlobt

    Die böse Königin aus Once upon a Time hat ihre grosse Liebe verloren, ihre Darstellerin Lana Parrilla hat sie hingegen gefunden. Die Schauspielerin hat nun den Heiratsantrag ihres Lebensgefährten angenommen. Für Lana Parrilla wird ein Märchen wahr: Die „Once Upon… Weiterlesen ›

  • Warum tausende Israelis in Berlin eine neue Heimat gefunden haben

    In den vergangenen zehn Jahren sind Tausende jüdische Israelis nach Berlin gezogen – manche bleiben nur ein paar Monate, andere lassen sich dauerhaft nieder und gründen hier Familien. Das multikulturelle Flair erinnert viele Israelis an ihre Heimat – gleichzeitig lässt es sich an der Spree billiger leben als in anderen europäischen Metropolen. Die Party steigt im zweiten Hinterhof im Berliner Wedding, in einer Fabriketage. In dem weiten Raum haben sich Israelis und Deutsche unentwirrbar zusammengefunden – an der Bar, auf Sofas am Rande des Raums, auf der Tanzfläche, an Café-Tischen. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Der Dielenboden und die Wände aus rotem Klinkerstein geben dem Fest eine warme Atmosphäre. An diesem Donnerstagabend herrscht heitere Stimmung in der Fabriketage. Das Erstaunlichste ist, dass diese Heiterkeit, das Tanzen, das Reden, das Lachen so selbstverständlich wirken, als sei es nie anders gewesen in dieser Stadt. Als hätten Juden und Nichtjuden hier immer genau so miteinander gefeiert…

  • Heuschreckenplage: Einsatz der Armee gefordert

    Erneut wird der Süden Israels von Milliarden Heuschrecken heimgesucht. Seit Anfang März ist es bereits das dritte Mal, dass die Felder von den Insekten geradezu überflutet werden. Mehrere Versuche, die Tiere durch massives Versprühen von Pestiziden zu vernichten, sind gescheitert. Die Bauern fürchten um ihre Feldfrüchte. Die Verwaltung der Region Ramat Negev hat sich an die Regierung gewandt mit der Bitte, das Militär einzuschalten. Die Heuschreckenplage sei ein ökologisches und landwirtschaftliches Desaster…