Autoren-Archive
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Journalistik-Institut nach ermordetem Journalisten benannt
Das Interdisziplinäre Zentrum Herzlija (IDC) hat ein Journalistik-Institut gegründet. Es ist nach dem 2002 ermordeten jüdischen Reporter David Pearl benannt. Am Mittwoch wurde das neue Zentrum am IDC eröffnet. Wie der Nachrichtendienst „Arutz Scheva“ berichtet, will das Institut Journalisten zu mehr Qualität und Objektivität in der Berichterstattung aufrufen. Ausländische Medienvertreter können dort an Einführungsseminaren zur Arbeit im Nahen Osten teilnehmen…
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Ein palästinensischer Staat zu welchen Preis?
Der Besuch von US-Präsident Obama in Israel hat neuen Druck erzeugt im israelisch-palästinensischen „Friedensprozess“. Es wird wieder einmal deutlich, dass die westlichen Mächte, die meinen, man könne Frieden herbeiverhandeln, entweder nicht verstehen oder aber gleichgültig sind. Es ist ihnen egal, was ein unabhängiger palästinensischer Staat wirklich bedeuten würde, auch für die Araber, die darin leben sollen…
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Israel-Preise 2013 verliehen
Der Israel-Preis 2013, die höchste Auszeichnung des Staates, wurde am gestrigen Unabhängigkeitstag an neun Preisträger in Jerusalem verliehen. An der Verleihung nahmen unter anderem Präsident Shimon Peres, Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Bildungsminister Shai Piron teil. Piron sagte: „Eine Gesellschaft wird daran gemessen, wir wichtig seine Intellektuellen und Führungspersönlichkeiten sind. Wir sollten alles dafür tun, dass die Namen der Nobel- und Israel-Preis-Preisträger, der Philosophen, Intellektuellen, Schriftsteller und Vorreiter des Wandels unter den jungen Menschen in Israel in aller Munde sind.“…
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Frankreich ehrt palästinensische Terroristen und Mörder
Die Mörder von Minister Rechawam Zeevi sollen ausgezeichnet werden. Heute Mittwoch sollen die Palästinenser Allam Kaabi und Salah Hamouri, beide von der Volksfront für die Befreiung Palästinas, an einer Zeremonie im Gebäude der Arbeitsbörse in der französischen Ortschaft St. Denis erscheinen, wo sie geehrt werden sollen. Kaabi hatte 2001 den Mord am damaligen israelischen Tourismusminister Rechavam Zeevi geplant und ausgeführt, während Hamouri verhaftet worden war, weil er die Ermordung des ehemaligen sefardischen Oberrabbiners von Israel, Ovadia Yosef, geplant hatte…
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US-Waffen für syrische Rebellen?
Israel befürwortet die weitere Unterstützung Ägyptens durch Washington. Sollten die USA jetzt doch syrische Rebellen bewaffnen, müssten sie genau prüfen, welche Gruppen Waffen erhalten sollen. Das erklärte Michael Oren, Israels Botschafter in Washington, in einem Interview mit jüdischen Medien aus Anlass des 65. israelischen Unabhängigkeitstages. «Alles, was wir sagen», meinte Oren, «ist, dass die Rebellen genau unter die Lupe genommen werden müssen.» Wie Israel sind auch die USA für ein Ende des Regimes Assad, doch machen die beiden Alliierten sich Sorgen darüber, dass mit der al-Qaida verbundene Rebellengruppen in den Besitz amerikanischer Rüstungsgüter gelangen könnten. Darüber hinaus aber würde Israel nach Orens Worten die USA in keiner Weise in Richtung irgendeiner Politik drängen…
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Dieses Jahr zwei Sieger beim internationalen Bibelquiz
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Dienstag die Gewinner des internationalen Bibelquiz ausgezeichnet. Dieses Jahr gewannen der amerikanische Jude Yishai Eisenberg aus New Jersey und der Israeli Elior Babian aus Beit Schemesch die Auszeichnung. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass auch ein Jude ausserhalb Israels den Preis erhielt. Ort des Wettbewerbs mit der anschliessenden Preisverleihung war das „Jerusalem Theater“. Ausser Netanjahu, der den Teilnehmern die traditionelle „Frage des Premierministers“ stellte, nahmen unter anderem auch der israelische Bildungsminister, Rabbi Schai Piron, Knessetsprecher Juli Edelstein und der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat an der Veranstaltung teil…
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Die ruhigen Jahre auf den Golanhöhen sind vorbei
„Die 40 ruhigen Jahre auf den Golanhöhen sind vorbei“, sagte der israelische Generalstabschef Benny Gantz während den Unabhängigkeitsfeiern. „Wir bereiten unsere Landesgrenzen im Norden mit fortgeschrittenen und taktischen Hindernissen vor, aber wir sind uns auch bewusst, dass wir aus der Luft angegriffen werden können.“ Darüber hinaus machte Israels neuer Verteidigungsminister Bugy Yaalon vor Soldaten in Herzliya deutlich, dass die schiitischen Terroristen im Libanon, Hisbollah, und die Hamas im Gazastreifen auf einen Krieg mit Israel vorbereitet sind. „Die Hisbollah und die Hamas haben zehntausende Raketen verschiedener Arten herangeschafft und warten nur auf den Befehl, diese auf Israel abzuschießen“, sagte Yaalon…
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Raketen treffen Eilat
Heute Morgen kurz nach 9 Uhr heulten die Sirenen, als in der Küstenstadt Eilat die Alarmstufe Rot für einen Raketenangriff ausgerufen wurde. Die Anwohner rannten sofort in die Luftschutzbunker und kurz darauf waren mehrere laute Raketeneinschläge in der Umgebung des beliebten Touristenziels zu hören. Es sollen drei Raketen auf die Stadt Eilat gefeuert worden sein, der Abschussort ist jedoch noch nicht bekannt. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Projektile vom Sinai aus auf den Touristenort abgefeuert wurden. Eine Rakete landete in offenem Gelände, eine zweite in einem Wohngebiet, wo sie jedoch nur geringen Schaden anrichtete. Es sollen auch zwei Raketen in der nahegelegenen jordanischen Stadt Akaba eingeschlagen sein…
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Farbenblind
Mein geliebter Rabbiner und geistiger Führer – Rabbi Schalom Arusch ist verpflichtet, das Licht der Emuna rund um den Globus zu verbreiten. Rabbi David Kraus ist sein Sprachrohr für die deutschsprachigen Länder und ich bin das Sprachrohr des Rabbis für die englischsprachigen Staaten. Das Engagement von Rabbi Schalom Arusch ist unser Marschbefehl. Wir sind dadurch für Jedermann erreichbar – allerdings nur innerhalb der Grenzen der Halacha [jüdisches Religionsgesetz]. Diese Grenzen erlauben uns beispielsweise nicht, an Veranstaltungen in einer Kirche teilzunehmen. Aber wir sind durchaus berechtigt, in einer Moschee zu beten…
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Internet: Stichwort „Jude“
Wer Interesse an judenfeindlicher Literatur hat, dem genügt ein Besuch beim grössten Buchhändler der Welt. Auf Amazon.de findet man sehr leicht – Stichwort »Jude« genügt – eine reichhaltige Auswahl an antisemitischen Büchern. Vor allem im Bereich »Marketplace«, auf dem Drittanbieter im Rahmen des Partnerprogramms ihre Angebote einstellen, werden Suchende rasch fündig…