Autoren-Archive

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  • Orthodoxe Autonomie in Israel?

    Wollen sich Israels orthodoxe Juden selbständig machen? Die ultra-orthodoxe Zeitschrift Modia kündigte diese Woche in ihrer Ausgabe an, dass sie über eine orthodoxe Autonomie im Staat Israel nachdenkt. In dem jüngsten Aufruf der Zeitung, die der ultra-orthodoxe Knessetpartei Vereinte Thora gehört, fordert sie eine unabhängige Führung in Sache Religion, Wirtschaft, Gesetz und Werte innerhalb der staatlichen Grenzen Israels. Gemäss der Zeitschrift ist dies das Resultat der Furcht einiger Orthodoxen, dass Israels neue Regierungskoalition den empfindlichen Status Quo zwischen der säkularen und orthodoxen Bevölkerung Israels antasten wird…

  • Freundschaftsspiel: Israel gegen Honduras in New York

    Die israelische Fussballnationalmannschaft tritt am 2. Juni in einem Freundschaftsspiel gegen das mittelamerikanische Team Honduras an. Das Spiel im New Yorker Stadion „Citi Field“ soll auf darauffolgende WM-Qualifikationsspiele vorbereiten – am Tag der “Feiert Israel”-Parade in Manhattan. Israel befindet sich momentan auf dem 74. Platz in der Liste des Weltfussballverbandes FIFA und auf dem 2. Platz in der Europagruppe F, berichtet die Tageszeitung “Yediot Aharonot“…

  • Israels Wirtschaftsminister verflucht

    Der Wirtschaftsminister von Israel Naftali Bennett hat eine anonyme Botschaft darübererhalten, dass auf ihn der hebräische Fluch „Pulsa de Nura“ gelegt worden sei. „Der Fluch wird in Dein Haus kommen. Du wirst jung nach einem Leben voller Leidensterben“, heisst es im Brief. Die Spannungen zwischen Haredim und dem Habayit Hayehudi Vorsitzenden Naftali Bennett führen, so scheint es, sogar zu extremen Handlungen…

  • Mysteriöser Steinkegel am Grund des Sees Genezareth

    Archäologen rätseln über Ursprung und Bedeutung eines grossen, offenbar von Menschenhand gemachten Steinhügels am Grund des Sees Genezareth. Es handele sich um einen kegelförmigen Hügel aus grossen, unbearbeiteten Basaltblöcken mit einem Durchmesser an der Basis von 70 Metern und einer Höhe von etwa 10 Metern, berichtete die Zeitung „Times of Israel“ am Freitag unter Berufung auf das Onlinemagazin „Live Science“. Die Struktur entspreche keinen natürlichen Formationen und müsse deshalb als menschengemacht angesehen werden. Sie könne vor mehr als 4000 Jahren entstanden sein. Ihr Bau müsse für die damaligen Menschen eine grosse Anstrengung dargestellt haben, wurde der Archäologe Izchak Paz von der Israelischen Altertumsbehörde zitiert. Das Gesamtgewicht der Steine schätzen Experten auf bis zu 60 000 Tonnen…

  • Österreich und Israel gegen Waffen für syrische Rebellen

    Der österreichische Vizekanzler Michael Spindelegger hat sich bei einem Israelbesuch gegen Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen ausgesprochen. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu pflichteten ihm in ihren Gesprächen am Donnerstag bei. „Österreich denkt, dass wir keine weiteren Waffen in Syrien brauchen“, sagte Spindelegger laut der „Tageszeitung „Jerusalem Post“…

  • Vergleich Hamas, KKK und orthodoxe Juden

    In Israel hat man sich über den Vergleich zwischen der internationalen Terrororganisation Al Qaida und orthodoxen Juden auf der US-Liste extremer Organisationen aufgeregt. Auf einer offiziellen PowerPoint-Präsentation der amerikanischen Reservesoldaten hat die amerikanische Armee alle extremen Bewegungen in der christlichen, jüdischen und islamischen Welt aufgezählt…

  • IBM feiert 40 Jahre Forschung in Israel

    Der IBM-Konzern hat im vergangenen Jahr das hundertjährige Jubiläum seines Bestehens gefeiert. Damit ist das Unternehmen deutlich älter als der Staat Israel, der in diesem Jahr sein 65jähriges Gründungsjubiläum begeht. Seit über vierzig Jahren betreibt der Hardware- und Softwarehersteller (ursprünglich standen die drei Buchstaben für „International Business Machines“) dort neben weiteren Standorten auch seine grösste Forschungseinrichtung ausserhalb der USA, und zwar in Haifa. Anders als heute war es Anfang der 1970er Jahre noch nicht gang und gäbe, dass ein multinationaler Konzern eine Produktionsstätte oder einen Forschungsstandort in Israel eröffnet…

  • Barbra Streisand weitet ihre Sommer-Tournee aus

    Die amerikanische Sängerin Barbra Streisand (70) erweitert ihre Europa- und Israel-Tournee. Im Juni gibt die auch als Schauspielerin («Yentl», «Herr der Gezeiten») bekannte Streisand nach Stand vom Mittwoch mindestens acht Konzerte in England, den Niederlanden, Deutschland und Israel. Sie tritt dabei in folgenden Städten auf: London (1./3.6.), Amsterdam (6./10.6.), Köln (12.6.), Berlin (15.6.) und Tel Aviv (20./22.6.). Das Zusatzkonzert in Israel, wo die jüdische Künstlerin das erste Mal ein Konzert geben wird, kündigte die Sängerin auf ihrer Homepage erst am Dienstag an…

  • Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall einer Beschneidung

    Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt laut einem Bericht des „Tagesspiegel“ im Fall einer Beschneidung, bei der der Beschneider das Blut aus der Wunde des Neugeborenen mit dem Mund absaugte. Die Beschneidung fand demnach im März in der Synagoge der orthodoxen Gemeinschaft Chabad Lubawitsch in Berlin-Wilmersdorf statt. Der sogenannte Mohel, der aus Israel stammt, habe das Ritual des Metzitzah B’peh vollzogen. Diese Praxis des Blutabsaugens mit dem Mund wird vor allem in ultra-orthodoxen Gemeinden in Israel und den USA vollzogen…

  • Alija ist nicht ausschließlich das Ziel

    Marianna Levtov über die Jewish Agency und warum es wichtig ist, die Diaspora zu stärken.