Autoren-Archive
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Nie wieder Opfer
Die Lehre aus der Geschichte lautet: Die Welt muss sich gegen die iranischen Vernichtungsdrohungen stellen. Wir Juden haben schmerzlich erfahren: Wenn jemand unsere Ermordung ankündigt, sollten wir seine Worte ernst nehmen. Nie wieder werden wir unser Schicksal in fremde Hände legen. Doch genauso steht auch fest: Nie wieder darf die internationale Gemeinschaft tatenlos zuschauen, wenn ein Staat einen Genozid plant. Und der Iran plant einen solchen…
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Mehr Hilfe für Schoah-Opfer gefordert
Der Staat Israel muss den Holocaust-Überlebenden im Land ein würdevolles Leben gewährleisten. Dies forderte die Vorsitzende des für die Opfer zuständigen Knesset-Ausschusses, Jifat Kariv, am Donnerstag. Der diesjährige Gedenktag „Jom HaSchoah“ beginnt am Sonntagabend. „Der Staat Israel, der auf den moralischen Rechten des jüdischen Volkes nach den Schrecken des Holocaust gegründet wurde, ist dafür verantwortlich, sich um die wenigen Holocaust -Überlebenden zu kümmern, die noch am Leben sind“, sagte Kariv laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“. „Er muss ihnen ein Leben in Würde ermöglichen.“ …
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Palästinenser: weniger Sorgen um die „Besatzung“ als um Armut
Eine Umfrage unter palästinensischen Arabern hat ergeben, dass die Präsenz von jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, der so genannten Westbank, nur auf dem dritten Platz ihrer drängensten Probleme steht. Ihrer Meinung nach sind die wachsende Armut sowie die tiefen Gräben innerhalb der palästinensischen Gesellschaft, die durch Aktivitäten der Hamas und anderer Terrorgruppen entstanden sind, weit wichtiger…
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Regenärmster März seit 1958
Der diesjährige März war in Israel der trockenste seit 55 Jahren. Dank der drei niederschlagsreichen Monate zu Beginn der Regenzeit wurde die langjährige Durchschnittsmenge dennoch zumindest teilweise übertroffen. Wie der meteorologische Dienst am Mittwoch bekanntgab, war seit der israelischen Staatsgründung 1948 nur der März 1958 regenärmer als der diesjährige. Die grössten Niederschlagsmengen wurden im Nordgolan und in Teilen Galiläas gemessen. Dort fielen 20 bis 40 Millimeter, während der langjährige Durchschnitt bei 90 bis 120 Millimetern liegt…
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Stephen Hawking kommt zur Konferenz des Präsidenten
Bereits zum fünften Mal findet in diesem Jahr die Israeli Presidential Conference „Facing Tomorrow“ statt, bei der internationale Politiker und Intellektuelle auf Einladung von Präsident Shimon Peres verschiedene für die Zukunft relevante Themen diskutieren. Ein erster prominenter Gast wurde nun für die diesjährige Konferenz im Juni bereits bekannt: Der britische Astrophysiker Stephen Hawking wird nach Jerusalem kommen…
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Jemenitischer Schmuck
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Thorazitat des Tages
Unsere Weisen lehrten dazu: „Ein kluger Mann sieht Erfolg und daher wird ihm seine Frau zur wahren Gehilfin in allen Lebenslagen. Einem dummen Mann steht allerdings nur eine Frau an seiner Seite, die ihm [also seiner Dummheit] entspricht.“ …
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Witz des Tages
Wie schafft man es unter der Grossen Koaltition an ein kleines Vermögen zu kommen? Man muss vorher ein grosses gehabt haben!
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Professor vs. Student
Prof.: Du bist Jude, richtig? – Student: Ja. – Prof.: Also glaubst du auch an Gott? – Student: Ja sicher, absolut. – Prof.: Ist Gott gut? – Student: Natürlich! – Prof: Ist Gott allmächtig? – Student: Ja klar! – Prof: Mein Bruder starb an Krebs obwohl er zu Gott betete er möge ihn heilen. Viele von uns sehen Menschen, die krank sind und helfen ihnen. Warum ist dies ein guter Gott? Hm? – Der Student schweigt…
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Provozierende Ausstellung in Berlin: Jüdische Wahrheiten
Wie ein Museum die deutsche Verkrampftheit im Umgang mit Juden durchbrechen will. Die Provokation ist Absicht. Darum gibt es in Berlin derzeit überall Plakate zu sehen, auf denen steht „Die Juden sind an allem schuld“. Mit denen wird auf die neue Ausstellung des Jüdischen Museums hingewiesen. Darum trägt sie den Titel „Die ganze Wahrheit . . . Was Sie immer schon über Juden wissen wollten“. Und darum sitzt während der Öffnungszeiten im letzten Saal ein leibhaftiger Jude in einem Glaskasten. Die Besucher können über Mikrofon mit ihm sprechen und ihm letzte Fragen stellen, die beim Rundgang noch nicht beantwortet wurden oder erst entstanden sind…
