Autoren-Archive

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  • Das Hakenkreuz in der Geige

    Der israelische Geigenmacher Amnon Weinstein sammelt und restauriert Geigen aus der Zeit des Holocaust. Vor einiger Zeit erhielt er aus den USA eine Paketlieferung mit einer Violine, wie er eigentlich viele in seiner Werkstatt hat. Als er jedoch diese Geige auseinander nimmt, findet er im Inneren die Inschrift „Heil Hitler“ sowie ein mit Gewalt eingeritztes Hakenkreuz. Ebenfalls fanden sich Initialen sowie das Jahr 1936 darunter. Amnon Weinstein sagt, er brauchte einige Tage, um sich von dem Schreck zu erholen. „Ich habe viele Dinge in Geigen geschrieben gefunden, aber noch niemals so etwas. Menschen schreiben üblicherweise ihr Hochzeitsdatum oder das Geburtsdatum ihrer Kinder in die Geigen. Aber ich habe noch nie einen solchen Hass in einer Geige gefunden.“…

  • Holocaust-Überlebender bedankt sich bei Familie seines Retters – einem Wehrmachtsoffizier

    Jahrzehnte nachdem der heute 84-jährige Yisrael Fruman von Wehrmachtsoffizier Gerhard Kurzbach vor der Deportation gerettet wurde, bedankte sich der Überlebende bei Kurzbachs Familie. Möglich wurde dieser Briefwechsel, nachdem Fruman in der Haaraetz einen Bericht über die posthum-Verleihung des Titels „Gerechter unter den Völkern“ an Gerhard Kurzbach im November des vergangenen Jahres gelesen hatte. Er erkannte Kurzbach auf dem Foto, das den Bericht illustrierte, und schrieb dessen Familie einen Brief, worin er Kurzbachs Courage pries: „Liebe Familie Kurzbach! Nächsten Sommer werde ich 85 Jahre alt. Ich habe immer Dankbarkeit gegenüber dem Mann empfunden, der mich vor dem Tode bewahrt hat. Ich verdanke Offizier Kurzbach aus Bochnia mein Leben [..]. In tiefer Dankbarkeit, Yisrael Frumer.“…

  • Jom Haschoa – Israel hält inne

    Zwei Minuten stand das Land heute um 10 Uhr still. Landesweit waren Sirenen zu hören. Die Menschen in Israel gedachten der sechs Millionen Opfer des Nationalsozialismus. In der zentralen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem begann anschliessend eine Zeremonie im Beisein von Staatspräsident Schimon Peres, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Aussenministers John Kerry.

    Bereits am Sonntagabend begannen die Holocaust-Gedenkfeiern zum Jom Haschoa, die bis Montagabend dauern. Noch heute leben 192.000 Menschen, die den Konzentrationslagern entkommen konnten, in Israel. Die Tageszeitung Yedioth Ahronoth berichtete am Sonntag, dass jeden Monat 1000 von ihnen sterben. Demnach werden in 16 Jahren keine Menschen in Israel leben, die die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg miterlebt haben…

  • Sozialismus auf Jiddisch – Ein Film über Bundisten in Israel

    Im südlichen Tel Aviv gibt es immer noch einen Ort, an dem auf Jiddisch über den Sozialismus gesprochen wird. Der israelische Filmemacher Eran Torbiner begleitete für seinen Film Bunda’im (»Bundisten«) sechs Jahre lang die letzten Parteimitglieder des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbunds… Weiterlesen ›

  • USA warnen Iran vor Spiel auf Zeit

    Die USA haben den Iran nach erneut ergebnislosen internationalen Atomverhandlungen davor gewarnt, in dem Konflikt auf Zeit zu spielen. Die Tür für Gespräche bleibe offen, sagte Aussenminister John Kerry am Sonntag bei einem Besuch in Istanbul. Der diplomatische Prozess sei jedoch nicht unendlich. Israels Strategie-Minister Juwal Steinitz warf dem Iran vor, in seinem Streben nach einer Atombombe die Verhandlungen absichtlich in die Länge zu ziehen. Die „gesamte Welt, die USA und der Westen“ müssten daher der Islamischen Republik mit militärischen Schritten oder einer anderen „unmissverständlichen roten Linie“ drohen, um Ergebnisse zu erzielen, sagte der enge Vertraute von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im israelischen Armee-Rundfunk. „Sanktionen reichen nicht, und Gespräche reichen nicht.“ Sofern der Iran nicht aufhöre, Uran anzureichern, sollte innerhalb von „ein paar Wochen, einem Monat“ gehandelt werden…

  • Technische Innovation: Technion Haifa erreicht Platz sechs

    Die technische Universität Israels, das „Technion“ in Haifa, hat weltweit den sechsten Platz in der Kategorie Unternehmertum und Innovation belegt. Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte Studie des „Massachusetts Institute of Technology“ in der amerikanischen Stadt Cambridge. Auf den ersten fünf Plätzen vor dem Technion liegen unter anderem das herausgebende Institut der Studie selbst und das Imperial College London. Das Technion liege jedoch vor der Universität San Diego, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Nationaluniversität Singapur, berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“…

  • Cyberkrieg gegen Anti-Israel-Hacker abgewehrt

    Die internationale Anti-Israel-Gemeinschaft, die sich im Internet zusammengetan hat, um Israel von dort zu vertreiben, hat ihre Ziele weit verfehlt. Obwohl es am Sonntag zahlreiche Versuche gab, den israelischen Internetverkehr lahmzulegen, wurden keine grossen Schäden auf israelischer Seite gemeldet. Die Anti-Israel-Gemeinschaft unter dem Namen OP-Israel vermeldete zwar, sie habe der israelischen Wirtschaft einen Schaden von fünf Milliarden Dollar zugefügt und die Internetverbindung Tel Avivs total lahmgelegt, aber diese Behauptungen konnten schnell widerlegt werden…

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    König David sagte: „Lass mich Deine Wege erkennen“ (Psalm 25, Vers 4) – Thora-Parascah:„Schemini – Achter Tag“ Wochenabschnitt: 3. Mose 9,1 bis 11,47 Haftara-Prophetenlesung: 2. Samuel 6,1-7,17 …

  • Witz des Tages

    Die Lehrerin sagt: „Wer mir einen Satz bildet, in dem „Samen“ und „säen“ vorkommt, der darf sofort nach Hause gehen.“ Fritzchen meldet sich: „Guten Tag zusamen. Morgen säen wir uns wieder.“

  • Holocaust-Gedenktag Yom ha-Shoah – יום הזכרון לשואה ולגבורה

    Am Sonntagabend beginnt Yom ha-Shoah, der Holocaust-Gedenktag…