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  • Der alte neue ZOB in Tel Aviv

    Der Zentrale Omnibusbahnhof (Ha-Tachana ha-merkazit ha-chadasha) ist ein Mythos: Jeder, der Israel einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist hat, kennt das mehrstöckige Gebäude mit den vielen Bushaltestellen, das 1993 eingeweiht wurde und täglich mehr als 80.000 Reisenden als Ein-, Aus- und Umsteigeplatz dient. Doch nun scheint es, als seien die Tage des schon vor seiner Einweihung umstrittenen Baus gezählt: Wie das Internetportal Ynet berichtet, plant die Stadt Tel Aviv, gänzlich auf einen ZOB zu verzichten und stattdessen einen Nord- und einen Südbahnhof zu betreiben…

  • Created in Israel

    Ein neuer Image-Clip des Aussenministeriums zeigt eine Reihe israelischer Entwicklungen, die uns allen im Alltag begegnen – und wartet dabei mit einigen Überraschungen auf. Sie sind einzuladen, den Film weiterzuverbreiten und auch Andere wissen zu lassen, was alles in Israel „kreiert“ wurde…

  • Nachlese: Papstwahl – Um Himmels Willen

    An der Wahl des neuen Oberhauptes der katholischen Kirche haben 115 Kardinäle aus aller Welt teilgenommen. Nach nur fünf Wahlgängen ist am 13. März 2013 Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der Erzbischof von Buenos Aires, zum neuen Papst gewählt worden. Papst Benedikt hat die christlich-jüdischen Beziehungen gepflegt, auch der neue Papst Franziskus wird die gute Arbeit seiner Vorgänger gegenüber den Juden sicher weiterführen. Aber dennoch sollten wir nicht vergessen, dass als möglicher Nachfolger von Papst Benedikt ein Antisemit im Gespräch war…

  • Israelische Touristen in Egypt’s Sinai entführt

    Berichten zufolge wurden heute Morgen ein israelischer Touristen sowie seine europäische Begleiterin entführt; Israels Außenministerium bestätigt, dass israelische Bürger im Sinai entführt worden, und sie stehen in Kontakt mit den ägyptischen Behörden…

  • Khamenei: Iran löscht bei Angriff Israels Tel Aviv aus

    Der Iran reagierte derweil auf die amerikanischen-israelischen Warnungen vom Vortag. US-Präsident Barack Obama hat Israel garantiert, dass die USA eine iranische Atombombe verhindern werden. Er gestand Israel am Mittwoch das Recht zu, selbst über einen militärischen Angriff gegen den Iran zu entscheiden…

  • Jerusalem verärgert über deutsche Bundesregierung

    In der Frage der nicht gezahlten Renten an ehemalige jüdische Ghettoarbeiter verschärft Israels Regierung den Ton gegenüber Berlin. Die Fraktionen von Union und FDP verweigern eine Lösung, Vorschläge der Opposition für eine Gesetzesänderung scheiterten im Bundestag. Fassungslos verfolgte der israelische Gesandte in Berlin, Emmanuel Nachshon, die Debatte im Bundestag. Nachdem ein Jahr über das Problem nicht gezahlter Renten an die Überlebenden der Nazi-Ghettos geredet wurde, nachdem eigentlich alle Rentenexperten auf einer Anhörung im Dezember Handlungsbedarf angemahnt hatten und Bundessozialministerin Ursula von der Leyen Lösungsvorschläge präsentiert hatte, stellten sich die Regierungsfraktionen am Donnerstagabend stur…

  • Obama legt Kranz nieder bei Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem

    US-Präsident Barack Obama hat zum Abschluss seines dreitägigen Besuchs in Israel die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besucht. Gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Schimon Peres kam er am Freitag in die Einrichtung, die an die Ermordung von… Weiterlesen ›

  • Die Formel 1 kommt nach Jerusalem

    Heute sprechen alle noch über den Besuch von US-Präsident Obama in Jerusalem. Aber im Juni wird ein nicht weniger spektakuläres Ereignis in der Heiligen Stadt zu erleben sein: Erstmals kommen Formel 1-Fahrer mit ihren Boliden in die 5000 Jahre alte Stadt, und diese wird wohl auch zum ersten mal Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde erleben. Die Veranstaltung wird „Jerusalem Peace Road Show“ heissen (Jerusalemer Friedensstrassen Show) und wird am 13. und 14. Juni stattfinden. Unter anderem werden die Autobauer Ferrari, Mercedes und Audi an dieser Show teilnehmen. Es ist nicht wirklich ein Rennen, sondern eher eine Autoshow, Punkte für die reguläre Formel 1-Saison wird der Gewinner nicht mitnehmen…

  • Zweieinhalb Jahre Haft wegen tödlicher Babynahrung

    Im Jahr 2003 wurde Israel von einem Skandal um schädliche Babynahrung der Firma Remedia erschüttert. Nun hat das Magistratsgericht Petach Tikva den Lebensmittelmanager Frederick Black wegen fahrlässiger Tötung von vier Babys zu 30 Monaten Haft verurteilt. Die deutsche Mutterfirma Humana hatte im Auftrag von Remedia einen Milchersatzstoff hergestellt, der zu wenig Vitamin B1 enthielt. Das Gericht warf Black vor, nicht auf diesen Mangel hingewiesen zu haben. Der Vorstandsvorsitzende Gideon Landsberger hat nach Einschätzung der Richter gegen Standards verstossen. Er erhielt drei Monate Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 2.000 Euro. Dies meldet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“…

  • Nach Raketenbeschuss schränkt Israel Gaza-Fischereizone ein

    In einer Reaktion auf neuerlichen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat Israel die Fischereizone für Fischer aus der Enklave am Mittelmeer von sechs auf drei Seemeilen eingeschränkt. Eine entsprechende Anordnung hätten die Streitkräfte von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem neuen Verteidigungsminister Mosche Jaalon erhalten, teilte die Armee mit. Auch der einzige Grenzübergang für Waren zwischen Israel und dem Gazastreifen, Kerem Schalom, bleibe bis auf weiteres geschlossen. Palästinensische Terrorgruppen aus dem Gazastreifen hatten den Besuch von US-Präsident Barack Obama in Israel mit dem Abschuss von vier Raketen gegen Zivilisten in der südlichen Negev-Region begleitet…