Autoren-Archive
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Ayalon kritisiert Communiqué der Vatikan-Nahostsynode
Israels stellvertretender Aussenminister Danny Ayalon hat am Sonntag das Communiquè der Synode zur Lage der Christen im Nahen Osten kritisiert, das zum Abschluss des zweiwöchigen Treffens von den teilnehmenden Bischöfen verabschiedet wurde.
„Wir sind enttäuscht, dass diese wichtige Synode zu einem Forum für politische Angriffe gegen Israel im besten Stil arabischer Propaganda geworden ist“, so Ayalon. „Die Synode wurde von einer antiisraelischen Mehrheit gekapert.“
Der Vizeaussenminister kritisierte insbesondere Kommentare des Erzbischofs Cyrille Salim Boutros, dem Leiter des für das Communiquè zuständigen Komitees: „Wir sind besonders entsetzt über die von Erzbischof Boutros während der Pressekonferenz verwendete Sprache. Wir rufen den Vatikan dazu auf, sich von den Kommentaren des Erzbischofs Boutros zu distanzieren, die eine Verleumdung des jüdischen Volkes und des Staates Israel darstellen und nicht als die offizielle Position des Vatikans dargestellt werden sollten. Die empörenden Äusserungen dürfen keinen Schatten auf das wichtige Verhältnis zwischen dem Vatikan, dem Staat Israel und dem jüdischen Volk werfen.“
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Flüge aus Dänemark nach Israel werden wieder aufgenommen
Nach dem Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 wurden die Direktflüge zwischen Kopenhagen und Israel aus Angst vor terroristischen Anschlägen eingestellt. Ab dem 1. November 2010 wird die dänische Fluggesellschaft Cimber Air wieder sechs Flüge pro Woche zwischen Kopenhagen und dem Ben-Gurio-Flughafen bei Tel Aviv durchführen. Dies wird die bisherige Reisezeit von neun Stunden auf nur viereinhalb Stunden verkürzen. Zwischen Januar und September dieses Jahres kamen 47.400 Touristen aus den Ländern Dänemark, Schweden, Finland und Norwegen nach Israel. Dies bedeutet, entsprechend den Aussagen des Tourismusministeriums, einen Anstieg um 16 % gegenüber 2009. Diese Strecke schliesst sich einer vor kurzem erneuerten Charterroute zwischen Norwegen und Israel an. Weitere Chartergesellschaften aus den skandinavischen Staaten sollen folgen.
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ID-Terminals an Übergängen für Palästinenser
Einer der Orte, an denen es am häufigsten zu Reibereien zwischen Israelis und Palästinensern kommt, sind die Checkpoints, welche die in Israel arbeitenden Palästinenser jeden Morgen passieren müssen, um zu ihrer Arbeit zu gelangen. Dies soll sich jedoch bald ändern. Ein neues System soll eingebaut werden, dass den direkten Kontakt zwischen beiden Seiten fast unnötig macht. Das Militär entwickelte eine ID-Leseanlage, die die Hände der Passanten scannen und anhand der Scans per Computer prüfen, ob die jeweilige Person die richtigen Papiere besitzt. Mehr als 25.000 Palästinenser passieren diese Übergänge täglich.
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Netanyahu: Nur direkte Verhandlungen führen zum Frieden
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung die Bemühungen seiner Regierung bekräftigt, den Friedensprozess mit den Palästinensern nicht nur wiederaufzunehmen, sondern auch zu einem raschen Abschluss zu führen.
„Wir stehen in intensivem Kontakt mit der US-Administration, um den diplomatischen Prozess neu zu starten. Unser Ziel ist es, den Prozess nicht nur wiederaufzunehmen, sondern auf so eine Weise voranzubringen, dass er nicht in einigen Wochen oder Monaten wieder angehalten werden kann, und in etwa ein Jahr kontinuierlicher Verhandlungen über die grundlegenden Probleme einzutreten, um zu versuchen, im Vorfeld eines Friedenschlusses eines Rahmenabkommen zu erreichen….“ -
Peres: Israel muss Verständis für Nahost-Haltung der USA haben
Israels Präsident Shimon Peres hat an seine Landsleute appelliert, mehr Verständnis für die Forderungen der USA im Nahost-Friedensprozess aufzubringen.
Die Freundschaft mit den USA sei für Israel überlebenswichtig, sagte Peres in am Freitag veröffentlichen Äusserungen. Ein Ende des Konflikts mit den Palästinensern würde die Position der USA im Nahen Osten stärken und dabei helfen, den Iran zu isolieren. „So wie die Vereinigten Staaten sich bemühen, die Sicherheitsbedürfnisse Israels zu verstehen, müssen auch wir Israelis die Sicherheitsbedürfnisse der Vereinigten Staaten verstehen“, sagte Peres.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weigert sich derzeit, einer Forderung der USA nachzukommen und einen Baustopp in israelischen Siedlungen im Westjordanland zu verlängern. An der Frage des Siedlungsbaus drohen die erst jüngst wieder aufgenommenen Nahost-Friedensgespräche zu scheitern. Die USA sind der wichtigste politische und militärische Verbündete Israels. Derzeit bemühen sie sich darum, mit Hilfe internationaler Sanktionen gegen das Atomprogramm des Iran vorzugehen. -
Bombardier-Werk Görlitz baut Züge für Israel
Beim weltgrössten Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation profitiert das Werk im sächsischen Görlitz von einem Auftrag aus Israel. Für 132 Millionen Euro sollen 78 Doppelstockwagen an die dortige Staatsbahn geliefert werden, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. Vereinbart wurde zudem eine Option auf weitere Lieferungen. Aus dem Werk in Görlitz sind schon 147 Doppelstockwagen an die israelische Bahn geliefert worden.
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Baubeginn des grössten unterirdischen Notmedizinzentrums
Neben dem Rambam-Medizinzentrum in Haifa begann man diese Woche mit dem Bau des grössten unterirdischen Notmedizinzentrums der Welt. 36 Stunden hintereinander wurde eine enorme Menge Beton gegossen um die Grundfesten zu legen. Ariyeh Berkovitz, der Direktor der Technikabteilung des Medizinzentrums meinte, dass soviel in diesen Bau einbezogen wurde, dass selbst zwei Tage danach im Norden und in Zentralisrael kein Beton gegossen wurde. Im Mai 2012 soll der Bau fertig sein und soll in Friedenszeiten als Parkplatz für die 1.500 Angestellten genutzt werden und im Kriegsfall kann er ganz schnell in eine Notkrankenhaus mit 2.000 Betten umgewandelt werden und kann biologischen, chemischen und konventionellen Angriffen standhalten.
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UNESCO kritisiert archäologische Grabungen in Jerusalem
Die UNESCO hat sich am Donnerstag besorgt über archäologische Grabungen Israels in der Altstadt von Jerusalem geäussert. Diese liefen den Beschlüssen der Vereinten Nationen und des Weltsicherheitsrates zuwider, betonte der Exekutivrat der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Paris in einer Erklärung.
Die Palästinenser befürchten trotz der grossen Entfernung, dass die Grabungen die Stabilität der Al-Aksa-Moschee gefährden könne. Der Exekutivrat betonte erneut die Bedeutung der Jerusalemer Altstadt für die grossen Weltreligionen und beklagte zugleich die Blockade des Gazastreifens. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa.
Die Patriarchengräber in Hebron und das Grab Rahels bei Bethlehem seien integraler Bestandteil der besetzten Palästinensergebiete, fügte der Rat hinzu. Jede einseitige israelische Aktivität gelte als Verletzung von internationalem Recht. In der Erklärung wird auch vor negativen Folgen im kulturellen wie im Bildungsbereich durch die Sicherheitsanlage zum Westjordanland gewarnt, die Israel nach zahlreichen Selbstmordattentaten gebaut hat. -
Warnung gegen einseitige Staatsausrufung
Israels Regierung warnte die Palästinenser, sollten sie vor der UNO einseitig ohne Israels Zustimmung ihren selbstständigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 ausrufen, wird Israel ebenso einseitige Schritte unternehmen, die dies verhindern werden. Ministerpräsident Netanjahu forderte die Palästinenser auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, weil eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts nur durch Verhandlungen möglich sei.
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Schnyder und Co. kämpfen in Israel um Rückkehr in Weltgruppe II
Das Schweizer Fedcup-Team muss Anfang Februar die Basis für eine Rückkehr in die Weltgruppe II im Nahen Osten legen. Der Internationale Tennis-Verband ITF vergab die Gruppenspiele der Europa-/Afrika-Zone an Eilat in Israel.
Gemäss Erik Keller, dem Vize-Präsidenten von Swiss Tennis, werden die bestklassierten Schweizer Spielerinnen Timea Bacsinszky (WTA 41) und Patty Schnyder (WTA 43) der Equipe um Captain Christiane Jolissaint zur Verfügung stehen.Die Gegner sind noch nicht bekannt. Die Auslosung der vier Vierergruppen erfolgt kurz vor dem Turnier. Jede Partie besteht aus zwei Einzeln und einem Doppel. Zwei Nationen qualifizieren sich in Israel für die Aufstiegsspiele vom April.
Das Schweizer Fedcup-Team war im letzten Jahr in die Europa-/Afrika-Zone abgestiegen und hatte heuer in Portugal (ohne Bacsinszky und Stefanie Vögele) nach einer Niederlage gegen Slowenien die Aufstiegsspiele verpasst.