Die Organisation „Ärzte für Menschenrechte Israel“ (Physicians for Human Rights-Israel, PHR-I) wird mit dem diesjährigen Alternativen Nobelpreis der „Right Livelihood Foundation“ ausgezeichnet. Die Ärztevereinigung erhält die Auszeichnung „für ihren unbezähmbaren Geist, mit dem sie für das Recht auf Gesundheit für alle Menschen in Israel und Palästina einsteht“.
PHR-I wurde 1988 gegründet. Sie sorgt unter anderem mit mobilen Kliniken dafür, dass auch Menschen an abgelegenen Orten Zugang zum Gesundheitswesen haben.
Die israelische Organisation teilt sich die mit 200.000 Euro dotierte Auszeichnung mit drei weiteren Preisträgern. Dazu gehört der aus Österreich stammende katholische Bischof Erwin Kräutler, der sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung Brasiliens einsetzt. Geehrt werden zudem der Nepalese Shrikrishna Upadhyay, der mit seiner Organisation Sapros gegen Armut in seinem Land kämpft, sowie der nigerianische Umweltaktivist Nnimmo Bassey.
Die Preisverleihung findet am 6. Dezember im schwedischen Reichstag in Stockholm statt – wenige Tage vor der Vergabe des Nobelpreises.
Die Auszeichnung wurde 1980 von dem deutsch-schwedischen Publizisten und späteren Europa-Abgeordneten Jakob von Uexküll ins Leben gerufen. Mit ihr sollen Menschen geehrt und unterstützt werden, die sich um Lösungen für die dringendsten Probleme der Gegenwart bemühen. Für den Preis kann jeder jeden vorschlagen, die Preisträger werden am Ende durch eine internationale Jury ausgewählt.
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