Umfrage: die meisten Israelis unterstützen Siedlungen


Umfrage: die meisten Israelis unterstützen Siedlungen

Eine neue Umfrage des Maagar Mohot Instituts und der Universität von Ariel zeigt, dass die Unterstützung der Israelis für Siedlungsbau und die Siedlerbewegung insgesamt gestiegen ist. Die Umfrage, die nur im „Kernland“ Israels durchgeführt wurde, also ohne Siedler, zeigt, dass 64 Prozent der Befragten weiteren Siedlungsbau in Judäa und Samaria (so genanntes Westjordanland) befürworten, während nur 15 Prozent einen Baustopp der Siedlungen wollen, das sind 20 Prozent weniger als letzes Jahr. Die israelische Bevölkerung scheint heutzutage weniger bereit zu sein, Land für Frieden abzugeben. 46 Prozent sind gegen jegliche territoriale Konzessionen, diese Zahl steigt ständig in den letzten Jahren. 73 Prozent der Befragten halten eine Zweistaatenlösung nicht förderlich für den Frieden, fast 10 Prozent mehr als letztes Jahr. Auch die Popularität von Premierminister Benjamin Netanjahu unter „Nicht-Siedlern“ steigt stetig, 58 Prozent denken, er sei ein guter Regierungsschef Israels.

Der Begriff „Siedlungen“ im heutigen Kontext führt jedoch zu einer Fehlinterpretation der Situation. Die Juden, die in Judäa und Samaria leben, sind keine ethnisch Fremden in dieser Region. Unzählige historische Schriften, auch arabische und moslemische, bezeugen, dass Juden seit tausenden von Jahren in Judäa und Samaria leben. Diese Schriften werden weiterhin durch eine Vielzahl von archäologischen Funden bestätigt.



Kategorien:Gesellschaft

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