
Shahar Peer bringt sich im Treppenhaus vor den Raketenangriffen in Sicherheit. (twitter.com/shaharpeer)
Noch vor zwei Wochen nehmen 10’000 am legendären «Night Run» durch die israelische Grossstadt Tel Aviv (400’000 Einwohner) teil. Mittendrin die gut gelaunte Tennis-Spielerin Shahar Peer (WTA 74). Jetzt herrscht Krieg.
Die 25-jährige Shahar Peer bereitet sich dort auf die neue Saison vor. «Während meines Fitness-Trainings haben vier Bomben eingeschlagen», teilt sie über Twitter mit und flüchtet sich ins Treppenhaus der Tel Aviver Siedlung, in der sie sich derzeit befindet.
Peer befindet sich offenbar mitten im Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen der islamischen Widerstandsbewegung Hamas und israelischen Streitkräften. Jedenfalls postet sie gleichentags ein Bild, das israelische Soldaten zeigt, wie sie palästinensischen Kindern helfen.
Beim Blutvergiessen zwischen der Hamas und Israel wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur «SDA» bereits über 100 Menschen getötet, weitere 700 zum Teil schwer verletzt. Ein Waffenstillstand ist derzeit nicht in Sicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass Peer zwischen die Fronten gerät. 2009 erhielt die ehemalige Nummer 11 der Weltrangliste von der Vereinigten Arabische Emirate kein Visum und konnte so nicht am Turnier in Dubai starten. Hintergrund: Die VAE anerkennen Israel nicht als Staat.
Auch sonst zahlt Peer einen hohen Preis für Konflikte, die sie nicht zu verantworten hat. 2005 wurde bei der damals 18-Jährigen beim Turnier in Auckland ein Drohbrief unter der Hoteltüre durchgeschoben. Grund: die israelischen Angriffe im Gaza-Streifen.
Zwei Jahre später spielte sie mit der indischen Muslimin Sania Mirza im Doppel – Extremisten bedrohten beide Profis. «Ich kann die Welt nicht verändern, aber vielleicht merken sie irgendwann, dass wir menschliche Wesen sind», sagte Peer vor knapp zwei Jahren dazu im «Blick».
Die 5-fache Turniersiegerin wünscht sich, dass Sport und Politik getrennt werden. «Ich habe damit nichts zu tun. Ich bin aus Israel, ja, aber ich möchte einfach Tennis spielen.» Immerhin: 2008 war Peer die erste israelische Tennis-Spielerin, die beim Turnier in Doha antreten durfte. (Blick.ch)
Kategorien:Sport
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das zeigt wieder, dass viele araber juden einfach hassen ohne nachzudenken, ob diese mit irgendeiner misslichen situation etwas zu tun haben. Freunde haben mir berichtet, dass sie, nachdem sie israel besucht haben, in viele arabische Staaten nicht mehr einreisen durften. Sowas ist einfach kleinlich. Aber es beweist wenigstens, dass der hass hauptsächlich von arabischer seite kommt
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