Die Jahreshaushalte von Mossad und Shabak übersteigen sechs Milliarden Schekel. Zwar verwaltet der israelische Geheimdienst Mossad ein Jahresbudget in der Höhe von einigen Milliarden Schekel, doch Spenden aus der jüdischen Diaspora werden dennoch mit Dank entgegengenommen.So enthüllte «Haaretz» am Mittwoch, dass der Staat dem Mossad genehmigt hat, von den amerikanischen Freunden der israelischen Verteidigungsstreitkräften eine Spende von umgerechnet 2,2 Millionen Dollar (acht Millionen Schekel) zu akzeptieren. Die Verwendung der Gelder soll offensichtlich dazu dienen, die physische Kraft der Geheimdienstler, aber auch deren moralisches Durchhaltevermögen zu erhöhen: Die 2,2 Millionen Dollar sollen in den Bau eines Fitnesszentrums für die Mossad-Leute gesteckt werden, sowie in den Kauf der für das Zentrum nötige Ausrüstung.
Schon letzte Woche befasste sich «Haaretz» mit dem finanziellen Rahmen der israelischen Geheimdienste. Chefredaktor Aluf Benn betonte, dass seit dem Beginn der Ära Netanyahu als Premierminister der kombinierte Jahreshaushalt des Mossads und des Inland-Geheimdienstes Shabak um nicht weniger als 26 Prozent gestiegen ist. Laut Informationen des Finanzministeriums belief der kombinierte Haushalt der beiden Dienste sich 2012 auf über sechs Milliarden Schekel. Angesichts dieser Zahlen wundert es nicht, dass die Sammelaktivitäten der Freunde der IDF in den diversen Abteilungen der Armee, einschliesslich der Geheimdienste mit Genugtuung verfolgt werden. Und die Ergebnisse können sich tatsächlich sehen lassen: Alleine am letzten Galadinner der Armeefreunde in New York nahm die Organisation an einem einzigen Abend nicht weniger als 27 Millionen Dollar ein! [jns, tachles, FIDF]
Kategorien:Gesellschaft
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