
Der Versöhnungstag Yom Kippur ist in Israel weitgehend friedlich verlaufen. Das berichtete am Sonntag die Armee. Die terroristischen Anschläge, zu der die islamistischen Al Aksa-Märtyrerbrigaden aufgerufen hatten, blieben aus. Die Sicherheitsbehörden hatten in Jerusalem vorsorglich starke Einheiten zusammengezogen und den Zugang zum Tempelberg für Muslime eingeschränkt. Zu einem kleineren Zwischenfall kam es in Anata bei Jerusalem. Dort wurde eine Polizeistreife von Arabern mit Farbkübeln und Flaschen beworfen. Viel zu tun hatten die Sanitäter des Rettungsdienstes Magen David Adom: Sie versorgten über 2000 Patienten. Zum einen handelte es sich um Menschen, die während des 25-stündigen Fastens bei ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad kollabierten. Zum anderen verunglückten etliche Radler und Skateboardfahrer, die die nahezu autofreien Strassen für Touren nutzten und stürzten.
Der Rettungsdienst meldete, dass einzelne Ambulanzwagen mit Steinen beworfen wurden. In Jerusalem wurde einem Auto, dass die Feiertagsruhe missachtete, die Frontscheibe eingeworfen. In Galiläa kam es zu einem Waldbrand, der am Samstag einen grossen Feuerwehreinsatz zur Folge hatte. Es gab aber keine Verletzten. Bestürzung rief der Tod eines vierjährigen Mädchens in Bnei Brak hervor: Sie war zusammen mit zwei Brüdern in eine Mikwe (jüdisches Ritualbad) geklettert und dort ertrunken. (ih)
Kategorien:Gesellschaft
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