Die Botschaft des Staates Israel in Yaounde/Kamerun folgte einem Aufruf der Vereinten Nationen und führte in Zusammenarbeit mit dem Kinderärzteverband Kameruns ein fünftägiges Gesundheitsprogramm im Gado Flüchtlingslager durch, wo 5000 Kinder aus Zentralafrika gegen Polio und 5000 weitere gegen Masern geimpft werden konnten.
Die Botschaft hatte sich unter Leitung des Botschafters Nadav Cohen dazu entschlossen, in diesem Jahr auf einen Empfang zum Unabhängigkeitstag Israels zugunsten der Impf-Kampagne Mitte Juni zu verzichten.
In dem Flüchtlingslager leben 19 000 Menschen, überwiegend Muslime, die vor der Gewalt im benachbarten Zentralafrika geflohen sind. Allein 12 000 von ihnen sind Kinder unter 15 Jahren, die oft unter Mangelernährung leiden und darum noch anfälliger für Krankheiten sind.
Im Anschluss an die Kampagne versprach Botschafter Nadav Cohen, dass er weitere Wege der Unterstützung für die Flüchtlinge suchen werde, und drückte zugleich seine Hoffnung aus, dass weitere Botschaften einen Beitrag dazu leisten werden. Botschafter Cohen sagte: „Das israelische Programm wurde vom Kameruner Gesundheitssystem vor Ort und von den internationalen Hilfsorganisationen, mit denen wir zusammengearbeitet haben, gut aufgenommen. Es zeigte den Menschen, dass sie sich selbst helfen können und nicht allein von internationaler Hilfe abhängig sind.“
Kategorien:Gesellschaft
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