Gaza-Konflikt zieht christliche Missionare an


Mit einem Lächeln in die Falle locken. Missionare operieren unter Soldaten, die auf dem Weg an die Front sind.

Mit einem Lächeln in die Falle locken. Missionare operieren unter Soldaten, die auf dem Weg an die Front sind. (Foto: YadLachim.org)

Kurz vor dem Start der Operation „Protective Edge“ gegen die palästinensischen Terroristen im Gaza flogen christliche Missionare wie die Heuschrecken in Israel ein um die israelischen Soldaten zum Christentum zu missionieren. Sie sind eine Bewegung, die entweder auf Ignoranz, auf Böswilligkeit oder der Absicht, das jüdische Volk zu zerstören, basiert. Ihr Ziel ist es, die Juden zu bekehren und sie so vom Erdboden verschwinden zu lassen.

In den letzten Jahren ziehen regelmässig diese Missionare durch Israel und werden dabei tatkräftig von Leuten unterstützt, die sich „messianische“ Juden nennen. Die christlich-fundamentalistischen und messianischen Organisationen sind untereinander stark vernetzt. Diese Gruppen treten auch immer wieder in den Region und Städten auf, die unter der Last des Raketenterrors aus dem Gaza leiden, wie Sderot, Ashkelon und andere.

Es ist ein fortdauernder Versuch, Juden durch verführerisches Reden und Arglist für sich zu gewinnen. Sie werfen bei jedem Auftreten mit Dollarspenden und scheinheiligen Hilfsangeboten um sich. Sie versuchen sich so den Zugang zu den Leuten zu erkaufen, um hinterher ihrer in Israel verbotenen Missionstätigkeit nachgehen zu können.

Rabbiner Dr. Chaim Rozwaski von Berlin sagte bereits vor Jahren mahnende Worte über diese Bewegung: „Eine grössere Böswilligkeit als diese bewusste Täuschung kann es gar nicht geben. Sie stellt sich dar wie ein giftiges Bonbon in einer Schokoladenhülle. Wer diese Pille schluckt, glaubt, er isst ein Schokoladenbonbon, aber am Ende wird er ganz sicher durch das Gift getötet. Dasselbe wird all jenen widerfahren, die die Pille „Juden für J….” schlucken. Sie mögen glauben, dass dies am Anfang süss schmeckt, aber am Ende wird das Jüdische in ihnen mit Sicherheit sterben, und sie werden für immer dem jüdischen Volk verloren sein.“

Die Organisation Yad L’Achim berichtete, dass sie von Bewohnern aus Ashkelon Beschwerden über Missionare erhielten, die versuchten die Soldaten, welche für den Einsatz des Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ zuständig waren, mit ihre Missionstätigkeit diese von ihrer lebensrettenden Aufgabe abzulenken.

Eine Vielzahl israelischer Offiziere und Soldaten beschwerten sich darüber, dass sie massiv seitens der antijüdischen Missionare gedrängt wurden eine Kopie des sogenannten „NT“ in einer hebräischen Ausgabe anzunehmen während sie auf dem Weg zur Front waren.

Yad L’Achim forderte den israelischenVerteidigungsminister in einem Brief (nachstehend) auf, gegen die verbotene Missionierung dieser Gruppen energisch vorzugehen.

lettertoyaelon

Zu diesem Thema hat sich auch ein neureligiöser Blog im Zusammenhang mit dem traditionellen Tisha B’Av Marsch um die Mauer der Altstadt von Jerusalem.geäussert. So berichtet die Bloggerin davon, dass sich eine Gruppe Christen aus Deutschland in den Marsch um die Altstadtmauer „schleimte“ und zu der bekannten radikalen Missionarssekte von „Christian Friends of Israel“ gehörten. Diese fundamentalistischen Missionare haben nicht das Wohl Israels im Sinn, sie verfolgen nur das eine Ziel, die Judenmission. Auf diese Einstellung solcher Hasser des Judentums kann Israel getrost verzichten. Das gleiche gilt diverse deutsche Pro – Israel – Blogs im Internet, die ebenfalls unter dem Deckmantel des Scheins für Israel einzustehen, die evangelikale Judenmission vorantreiben wollen, führt sie in ihrem Beitrag weiter aus.

Auch in den israelischen Medien wurde ausgibig über diesen traditionenellen Marsch berichtet. Tausende aus dem ganzen Land und aus der ganzen Welt versammelten sich in Jerusalem zum traditionellen Marsch um die Mauern der Jerusalemer Altstadt in der Nacht von Tisha B’Av. Doch offensichtlich war einzig allein der vorgannten Bloggerin die Mitglieder dieser  radikalen Missionarssekte bei dem Marsch ins Auge gefallen. Weder den Vertretern der Medien, nach anderen bekannten orthodoxen Gruppen sind diese Leute aufgefallen, nicht einmal dem Israelnationalnews Network, Arutz, welche ständig mit Argusaugen über das Auftreten derartiger Gruppierungen wachen.

 



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