Katar forderte Hamas zur Fortsetzung des Terror auf


katarWiederholt hat die Hamas eine Feuerpause gebrochen, bereits das sechste Mal seitdem die Operation Starker Felsen angelaufen ist. In Israel hat niemand verstanden weshalb die Hamas Israel wieder mit Raketen angegriffen hat, da in palästinensischen und arabischen Medien eine andere Stimmung zu spüren war. Man redete von einem längeren Waffenstillstand, der um Mitternacht in Kraft treten sollte. Hamas und der Islamische Dschihad in Gaza haben bereits von einer möglichen Vereinbarung geredet. Aber heute früh berichtete die arabische Zeitung Al Hayat was hinter den Kulissen passierte, warum die Terrorangriffe noch Stunden vor dem Ablauf der vereinbarten Waffenruhe endeten und weshalb die Hamas die Verhandlungen in Kairo platzten lies.

Gemäss der Zeitung forderte Emir Scheich Tamim Bin Hamad Thani(34) von Katar den Hamaschef Khaled Maschal auf die Verhandlungen zum Scheitern zu bringen, weil die Verhandlungen von Ägypten geleitet werden und nicht von Katar. Die Zeitung schrieb, dass man Maschal klar machte, dass wenn er weiterhin die noble Gastfreundschaft in Katar geniessen möchte, er sich dafür anstrengen und dafür sorgen müsse, dass Doha zum Vermittler im israelisch-palästinensischen Feuerpausen-Konflikt wird. Wenn nicht, kann er Doha sofort verlassen. Um den Emir zu befriedigen befehligte der Terroristenchef Maschal gemäss der Zeitung, Israel gestern Nachmittag anzugreifen. Damit platzte auf Wunsch von Katar die jüngste Feuerpause.

Das Problem in den Verhandlungen hinter den Kulissen ist, dass Israel gar nicht mehr die Hauptrolle spielt. Der Hass unter den arabischen und palästinensischen Parteien ist viel grösser als gegen Israel. Innerhalb der palästinensischen Delegation, sitzen Fatah und Hamas zusammen, obwohl keiner dem anderen vertraut. Erst recht nicht nach dem gescheiterten Putschversuch in den Palästinensergebieten um Ramallah. Darüber hinaus existiert eine Feindseligkeit zwischen Ägypten und Katar, nicht nur weil Ägypten Katar den Vermittlerjob nahm, sondern noch mehr wegen Katars finanzieller Unterstützung radikaler Terrorgruppen, darunter die ägyptischen Muslimbruderschaft.

Katar, das Land mit einem der grössten Erdgasfelder der Erde (380.000 Kubikfuss Reserven) finanziert islamischen Terror weltweit. Das Hamasregime im Gazastreifen, die Islamisten in Libyen, die Al-Qaida-Rebellen in Syrien und auch IS-Terroristen in Syrien. Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain haben aus diesem Grund ihre Botschaften in Katar geschlossen. Katar investiert in islamischen Terror, was für die Region sehr gefährlich wird. Der interne Streit innerhalb der arabischen und palästinensischen Führerschaft vereitelt jegliche Fortschritte mit Israel. Wer darunter leidet ist nicht nur die israelische Bevölkerung, sondern noch mehr die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen. Die reiche Minimonarchie im Persischen Golf erkauft sich alles in der Welt, angefangen von Terror, internationalen Modeketten, Medien und sie sponsort auch den spanischen Fussballclub Barcelona und gemäss britischen Zeitungen erkaufte Doha auch die Fussball WM 2022. Was Doha bisher nicht schaffte und daher wütend machte, ist ihr Scheitern gegenüber Kairo und Jerusalem. Niemand ausser der Hamas will Doha als Vermittler haben.

Nach Angaben des israelischen Militärs wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mehr als 60 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen worden. Sechs wurden vom Raketenabwehrsystem Eisenkuppel abgefangen und die anderen trafen auf offenes Gelände und richteten keinen Schaden an. Eine Rakete flog in Richtung Jerusalem und löste gegen Mitternacht den roten Alarm aus, der die Bewohner der Hauptstadt in ihre Bunker schickte.

Die Armee antwortete mit Luftangriffen, die gegen 30 Terrorziele gerichtet waren, darunter das Haus des Kommandanten der Quassam Brigaden der Hamas, Muhammad Deif. Es ist noch nicht bestätigt worden, ob Deif getroffen wurde. Seine Frau und seine Tochter wurden bei dem Angriff getötet, aber auch eine dritte Person, deren Identität nicht bekannt ist.

Das israelische Sicherheitskabinett wurde heute Morgen einberufen, um die weitere Vorgehensweise nach dem gebrochenen Waffenstillstand zu beraten.

Am heutigen Mittwoch geht der Beschuss aus Gaza weiter, mehrere Salven Raketen landeten im Süden Israels und es ist kein Ende des Raketenterrors in Sicht.



Kategorien:Nahost

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