Hamas: Wir können Israel von der Westbank aus sehr schnell zerstören.


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Old Mideast map (Thinkstock)

Letzte Woche erklärte Mahmoud Al-Zahar, Mitglied des Hamas Politbüros, dass die Hamas einen islamischen Staat in ganz Palästina zu bauen will, was bedeutet, es will Israel zerstören, berichtet Palestinian Media Watch (PMW). „[Einige] haben gesagt, die Hamas will eine islamisches Emirat in Gaza schaffen. Wir werden das nicht tun, aber wir werden einen islamischen Staat in Palästina bauen, in ganz Palästina“, sagte er zu Al-Ayyam am 1. Oktober.

Al-Zahar sagte weiter, dass wenn die Hamas ein Militärstandbein in der Westbank (Judäa und Samaria) hat wie es im Gaza-Streifen, dann ist es in der Lage Israel zu zerstören. Er spielte auf einen möglichen Vernichtungskrieg in naher Zukunft gegen Israel mit dem Hinweis auf eine Sure aus dem Koran über „das letzte Versprechen“ an.

Al-Zahar sagte, „wenn seine Bewegung [Hamas] den Transfer der Kämpfer oder einfach nur einen kleinen Teil davon in die Westbank schafft, würden wir in der Lage sein, den Kampf bis zum endgültigen Sieg mit einer Geschwindigkeit umzusetzen, die sich niemand vorstellen könne.“

Der Ausdruck „Das letzte Versprechen“ wurde von Sure 17:7 des Koran genommen. „Als nun die Zeit für die zweite Verheissung in Erfüllung ging (, entsandten Wir Diener), damit sie eure Gesichter demütigten und die Moschee beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und sie zerstörten alles, was sie erobert hatten, völlig bis auf den Grund.“ Hamas bezieht diesen Zusammenhang auf Israel und verspricht von einer Zukunft mit dem Vernichtungskrieg gegen Israel.

Brigadegeneral Shachar Shochat, der Leiter der israelischen Luftverteidigung, in einem Interview mit der Times of Israel erklärt, die Hamas die Raketenproduktion wieder aufgenommen hat. Der Bau der Flugkörper sei für die Terrorgruppe allerdings schwieriger als früher, weil die Wareneinfuhr nach Gaza strenger überwacht werde. Der General unterstrich, dass das Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ Dutzende, wenn nicht Hunderte Leben gerettet habe.

Ohne die „Eiserne Kuppel“ hätte es durch die Raketenangriffe in Israel Tausende von Verletzten gegeben, und die Zerstörungen der Infrastruktur wären kolossal gewesen, so der General.

Shochat nahm die israelische Armee vehement gegen Vorwürfe in Schutz, sie habe nicht genügend Rücksicht auf die palästinensische Zivilbevölkerung genommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen und der Hamas kamen im Gazastreifen rund 2100 Menschen ums Leben. Die Palästinenser behaupteten, zwei Drittel bis drei Viertel der Toten seien Zivilisten gewesen. Die israelische Armee spricht dagegen von mindestens 1000 getöteten Kämpfern der Hamas und anderer Terrorgruppen.

Der General hob hervor, dass Israel höchste Anstrengungen unternommen habe, um Unbeteiligten kein Leid zuzufügen. Man habe die Ziele sehr sorgfältig ausgesucht und sämtliche Einsätze in Echtzeit überwacht. Dabei habe es Fehler gegeben, aber die seien in einem Krieg unvermeidbar. „Andere Armeen können von uns lernen, wie die Auswirkungen auf Unbeteiligte minimiert werden können.“ Israel bedauere den Tod unschuldiger Zivilisten. Auf der anderen Seite der Front habe aber niemand den Tod von Daniel Tregerman bedauert. Der vierjährige jüdische Junge war im Kibbuz Nahal Oz bei einem Granatangriff der Terroristen getötet worden.

(JNS und Agenturen)



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