Drusischer Polizist, das fünfte Opfer des Terroranschlages


Zidan Seif

Zidan Nahad Seif, hy“d, (30)

Der Terroranschlag auf eine Jerusalemer Synagoge hat ein fünftes Todesopfer gefordert. In der Nacht zum Mittwoch starb der drusische Polizist Zidan Nahad Seif, hy“d, (30), der einen Kopfschuss erlitten hatte. Die vier anderen bei dem Blutbad Getöteten, Rabbi Moshe Twersky, Rabbi Avraham Shmuel Goldberg, Rabbi Kalman Levine und Aryeh Kupinsky wurden unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. In Jerusalem gab es anhaltende Krawalle, insbesondere in Jabel Mukaber, von wo die beiden arabischen Terroristen stammten.

In dem Ost-Jerusalemer Stadtteil zündeten Jugendliche Autoreifen an und warfen Steine auf Polizisten. Die Ordnungshüter setzten Blendgranaten und Tränengas ein. Die Strassenbahn wurde erneut durch Steinwürfe beschädigt.

In der Jerusalemer Altstadt wurde am Abend ein 20 Jahre alter Mann von Arabern mit einem Eisenrohr angegriffen und leicht verletzt. Die Täter, zwei 19-Jährige, konnten identifiziert werden, weil Videokameras die Tat aufgezeichnet hatten. Die beiden wurden verhaftet.

Etwa 300 Israelis protestierten am Abend an einer Hauptzufahrtsstrasse zur israelischen Hauptstadt. Sie forderten Rache für den Anschlag auf die Synagoge und riefen Parolen gegen den Propheten Mohammed. 23 Demonstranten, darunter etliche Teenager, wurden vorübergehend festgenommen, weil sie sich den Anweisungen der Polizei widersetzten und die Strasse blockierten.

Im Gazastreifen feierten Palästinenser den Terroranschlag und priesen die Täter als Märtyrer und Helden. Sie marschierten mit Äxten, Messern und Fotos der beiden Terroristen durch die Strassen.



Kategorien:Nahost

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