USA verweigert israelischem Sänger Einreise


Der israelische Sänger Amir Benayoun, der am Holocaust-Erinnerungstag vor der den Vereinten Nationen anlässlich des Holocaust-Erinnerungstages auftreten sollte, erhält kein Visum für seine Einreise in die USA. In der Begründung der amerikanischen Botschaft hiess es, dass der Sänger nicht überzeugend darstellen konnte, dass er „eine starke Beziehung zu seinem Land hat, die ihn dazu bringen wird, in dieses zurückzukehren“.

In anderen Worten hat der als patriotisch und sogar rechtsgerichtete Sänger nicht genügend Gründe, in seine Heimat zurückzukehren zu wollen und die US-Behörden fürchten, er könnte versuchen, illegal in ihrem Land zu bleiben. Auch die offizielle Einladung der UN an Benayoun konnte die Angestellten der Botschaft nicht überzeugen, genauso wenig wie die Tatsache, dass er für die Monate Februar und März Konzerte in Israel geplant hat. Das israelische Aussenministerium versucht nun, die amerikanischen Behörden davon zu überzeugen, dass der Sänger nicht plane, in den USA zu bleiben, damit er das Visa doch noch bekommen kann.

Amir Benayoun sollte zusammen mit der Sängern Miri Mesika und dem Sänger David D’Or das Lied „The Last Survivor“ (Der letzte Überlebende) singen.

Es scheint, als seien ihm die Beamten des US-Aussenministeriums noch böse auf ein Anti-Obama Lied, das er 2015 veröffentlichte, in dem er den damaligen amerikanischen Präsidenten korrupt und grausam nannte und ihm einen schnellen Tod wünschte. (ih)

Bild: Amir Benayoun (Foto: Shlomi Cohen/Flash90)



Kategorien:Kultur

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