Autoren-Archive
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Israels Armee stellt Sechstagekrieg minutengenau auf Twitter nach
Die israelische Armee stellt zum Jahrestag des Sechstagekriegs das Militärgeschehen von 1967 minutengenau auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter nach. Seit dem frühen Mittwochmorgen gab die Armee per Tweet jedes Ereignis in der gleichen Minute bekannt, wie er sich vor 46 Jahren ereignete. Die erste Kurzmeldung lautete: „Als Antwort auf wiederholte Provokationen durch Ägypten, ziehen der Staat Israel und seine Streitkräfte in den Krieg. Wir werden nicht untätig bleiben, während die Feinde die Schlinge um unseren Hals zuziehen.“
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Wieder Drohbrief zu „Women of the Wall“
Die Person, die bereits einen Drohbrief an die Oberrabbiner von Israel gesandt hatte, schlug dieses Mal mit einem Brief an den Hareidi-religiösen MK Moshe Gafni (Yahad Hatorah) zu. Gafni wurde darin bedroht und aufgefordert die Regeln an der Kotel (Klagemauer) so zu ändern, damit die Organisation „Frauen der Mauer“ (WoW) dort beten können, wann immer sie wollen. „Das ist deine letzte Warnung. Sie werden nach Hause gehen mit den Leichen von einhundert Hareidi Männer „, so die Drohung im Schreiben…
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Israelische Spenderniere rettet palästinensischem Jungen das Leben
Es war eine Tragödie, wie sie das Leben von Eltern zerstören kann: Der dreijährige Noam fiel aus einem Fenster der Wohnung seiner Eltern im vierten Stock und erlitt schwerste Hirnverletzungen. Nach einiger Zeit stellten die Ärzte fest, dass sein Leben nicht mehr zu retten war. Da Organspenden im Judentum umstritten und Noams Eltern Sarit und Avi religiös sind, berieten sie sich in dieser schweren Stunde mit einem Rabbiner, ob er unter religiösen Aspekten eine Organspende für erlaubt halten würde. Dieser stimmte zu, und es wurde ein passender Empfänger für eine der Nieren von Noam gesucht…
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Chomsky warnt vor Apokalypse
Der Sprachwissenschaftler und Philosoph Noam Chomsky meldet sich mit einer Warnung vor Atomkriegen und fossilen Brennstoffen. Hoffnung erkennt er in tribalen Gesellschaften. «Was wird die Zukunft der Menschheit bringen?» Mit dieser grossen Frage beginnt der Philosoph und Sprachwissenschaftler Noam Chomsky ein Essay mit dem Titel «Apocalypse on a String», das eben in der politischen Zeitschrift «The Nation» erschienen ist. Darin versetzt sich der 84-jährige Sohn einer jüdischen Akademikerfamilie aus Philadelphia in die Position eines Historikers, der in hundert Jahren auf unsere Gegenwart zurückschaut…
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Entführungsversuch und Steinwürfe, Hamas-Aktivist verhaftet
Am Montag wurde bekanntgegeben, dass der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat im Mai einen 26-jährigen Mann aus Ramallah festgenommen, der geplant hatte, Israelis zu entführen. Bei seiner Vernehmung stellte sich heraus, dass der Verhaftete sich im Monat zuvor in Jordanien mit einem Vertreter der Hamas getroffen hatte, der in Israel zu 101 lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt worden und im Zuge der Vereinbarung zur Freilassung von Gilad Shalit aus dem Gefängnis entlassen worden war. Drei israelische Soldatinnen sind am Dienstag von Arabern überfallen worden. Offenbar sollten sie entführt werden, was aber wegen der heftigen Gegenwehr der drei jungen Frauen scheiterte. Der Vorfall ereignete sich, als die Soldatinnen zu Fuss unterwegs zu ihrer Kaserne in Zentralisrael waren…
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Reserveeinsätze abgesagt
Am Ende eines Treffens zu den bevorstehenden Kürzungen im Wehretat hat Generalstabschef Benny Gantz entschieden, die Einsätze von Reserveeinheiten für dieses Jahr zunächst abzusagen. Unmittelbar betrifft dies vier Truppenverbände, die in den kommenden zwei Wochen bereits zu Einsätzen hätten ausrücken sollen. Etwa 70 weitere Einsätze von Reservisten werden bis Ende des Jahres annulliert und stattdessen von Wehrpflichtigen ausgeführt. Dies würde auf Kosten von Training für die betreffenden Wehrpflichtigen gehen, so ZAHAL…
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Ausgestorbener geglaubter Hula-Frosch wiederentdeckt
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Pläne einer strikt geheimen Militärbasis veröffentlicht
Wie wir bereits im April über den eigentlich geheimen Bau der Anlage 911 in Israel berichteten, wurden jetzt wiederholt auf einer staatlichen Website durch die US-Regierung Einzelheiten einer bis dahin strikt geheimen Militärbasis veröffentlicht. Diese soll nach der öffentlichen Verlautbarung dereinst das Verteidigungssystem der ballistischen Rakete «Arrow 3» beherbergen. Eine tausend Seiten starke detaillierte Beschreibung des Projekts, das die USA für Israel errichten wird, ist auf einer staatlichen Website für Geschäftsmöglichkeiten publiziert worden, um Unternehmern zu gestatten, Angebote für das 25-Millionen-Dollar-Projekt zu unterbreiten, wie Sheera Frenkel von McClatchy’s zu Beginn der Woche enthüllte. Die Dokumente für die Unterbreitung von Offerten sind zunächst von der Publikation Jane’s Defense Weekly beschrieben worden. Das Magazin diskutierte die Details im Rahmen einer Geschichte über das neue Verteidigungssystem…
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Drohbriefe an Oberrabbiner
Der Streit um das Gebet von Frauen an der Westmauer eskaliert. Die israelischen Oberrabbiner Yona Metzger und Shlomo Amar haben Briefe mit Todesdrohungen erhalten. Der Brief am 28. Mai von Tel Aviv aus verschickt und hat ein Bild von einer Pistole beiliegend. Das Büro des Oberrabbinats alarmierte die Sicherheitsdienste und sagte, dass dies das erste Mal sei das Oberrabbiner in Israel bei ihrem Leben bedroht wurden. In dem Brief heisst es, falls es den liberalen Frauen nicht gestattet werde, an der Mauer auf die von ihnen gewünschte Art zu beten, würden die Rabbiner die Leichen von 100 Ultraorthodoxen vor ihrer Tür finden. Ultraorthodoxe werden in den Briefen als „stinkende Parasiten“ diffamiert, deren Ende nahe sei. Die Polizei nimmt die Drohungen ernst und hat eine Untersuchung eingeleitet. Mit den Drohbriefen sei eine rote Linie überschritten worden, hiess es…
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Zivilschutz trainiert für massive Raketenangriffe
Unter dem Eindruck einer wachsenden Raketenbedrohung hat Israels Zivilschutz eine dreitägige Übung begonnen. Das Militär trainiert unter dem Codenamen «Wendepunkt 7» für mögliche Raketenangriffe aus Syrien, dem Libanon und dem Gazastreifen, wie eine Sprecherin am Montag bestätigte. Auch ein Angriff mit Massenvernichtungswaffen werde simuliert. Im Rahmen der Übung heulten am Montag landesweit die Sirenen. Die Menschen waren aufgerufen, zehn Minuten lang Schutzräume aufzusuchen. Viele hielten sich jedoch nicht an die Anweisungen und gingen weiter ihrem Alltag nach. In Israel werden ähnliche Übungen, an denen auch Kommunen und Schulen teilnehmen, jedes Jahr routinemässig abgehalten. In den israelischen Ortschaften in der Nähe des palästinensischen Gazastreifens heulten am Montag keine Sirenen, um die Menschen dort nicht unnötig in Stress zu versetzen. In dem Umkreis sind in den vergangenen Jahren Tausende von militanten Palästinensern abgefeuerte Raketen und Mörsergranaten eingeschlagen, es wird dort regelmässig Alarm ausgelöst…
