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  • Pläne einer strikt geheimen Militärbasis veröffentlicht

    Wie wir bereits im April über den eigentlich geheimen Bau der Anlage 911 in Israel berichteten, wurden jetzt wiederholt auf einer staatlichen Website durch die US-Regierung Einzelheiten einer bis dahin strikt geheimen Militärbasis veröffentlicht. Diese soll nach der öffentlichen Verlautbarung dereinst das Verteidigungssystem der ballistischen Rakete «Arrow 3» beherbergen. Eine tausend Seiten starke detaillierte Beschreibung des Projekts, das die USA für Israel errichten wird, ist auf einer staatlichen Website für Geschäftsmöglichkeiten publiziert worden, um Unternehmern zu gestatten, Angebote für das 25-Millionen-Dollar-Projekt zu unterbreiten, wie Sheera Frenkel von McClatchy’s zu Beginn der Woche enthüllte. Die Dokumente für die Unterbreitung von Offerten sind zunächst von der Publikation Jane’s Defense Weekly beschrieben worden. Das Magazin diskutierte die Details im Rahmen einer Geschichte über das neue Verteidigungssystem…

  • Drohbriefe an Oberrabbiner

    Der Streit um das Gebet von Frauen an der Westmauer eskaliert. Die israelischen Oberrabbiner Yona Metzger und Shlomo Amar haben Briefe mit Todesdrohungen erhalten. Der Brief am 28. Mai von Tel Aviv aus verschickt und hat ein Bild von einer Pistole beiliegend. Das Büro des Oberrabbinats alarmierte die Sicherheitsdienste und sagte, dass dies das erste Mal sei das Oberrabbiner in Israel bei ihrem Leben bedroht wurden. In dem Brief heisst es, falls es den liberalen Frauen nicht gestattet werde, an der Mauer auf die von ihnen gewünschte Art zu beten, würden die Rabbiner die Leichen von 100 Ultraorthodoxen vor ihrer Tür finden. Ultraorthodoxe werden in den Briefen als „stinkende Parasiten“ diffamiert, deren Ende nahe sei. Die Polizei nimmt die Drohungen ernst und hat eine Untersuchung eingeleitet. Mit den Drohbriefen sei eine rote Linie überschritten worden, hiess es…

  • Zivilschutz trainiert für massive Raketenangriffe

    Unter dem Eindruck einer wachsenden Raketenbedrohung hat Israels Zivilschutz eine dreitägige Übung begonnen. Das Militär trainiert unter dem Codenamen «Wendepunkt 7» für mögliche Raketenangriffe aus Syrien, dem Libanon und dem Gazastreifen, wie eine Sprecherin am Montag bestätigte. Auch ein Angriff mit Massenvernichtungswaffen werde simuliert. Im Rahmen der Übung heulten am Montag landesweit die Sirenen. Die Menschen waren aufgerufen, zehn Minuten lang Schutzräume aufzusuchen. Viele hielten sich jedoch nicht an die Anweisungen und gingen weiter ihrem Alltag nach. In Israel werden ähnliche Übungen, an denen auch Kommunen und Schulen teilnehmen, jedes Jahr routinemässig abgehalten. In den israelischen Ortschaften in der Nähe des palästinensischen Gazastreifens heulten am Montag keine Sirenen, um die Menschen dort nicht unnötig in Stress zu versetzen. In dem Umkreis sind in den vergangenen Jahren Tausende von militanten Palästinensern abgefeuerte Raketen und Mörsergranaten eingeschlagen, es wird dort regelmässig Alarm ausgelöst…

  • DSM – Die Fehlbare Bibel

    In einem neuen Buch stellt der Psychotherapeut Gary Greenberg die Grundlagen seiner Branche in Frage. Was ist normal und welche Verhaltensbilder und Gemütszustände sind als geistige Störungen zu betrachten? In den USA finden Ärzte, Krankenkassen und der Gesetzgeber darauf seit 60 Jahren Antworten in dem Handbuch «Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders» (DSM), das von der Branchenvereinigung American Psychiatric Association herausgegeben wird. Das DSM gilt als «Bibel der Psychiatrie». Darin werden Krankheitsbilder definiert, die als Grundlage ärztlicher Diagnosen und der anschliessenden Behandlung und Medikamentierung dienen. Gestützt auf das kanonische Werk, bezahlen Krankenkassen für diese Behandlungen und verwenden dafür häufig auch Gelder aus verschiedenen, staatlichen Töpfen. Wer sein mentales Leiden nicht im DSM identifizieren kann, hat in den USA daher meist keine Aussichten auf eine Anerkennung in Form von Versicherungszahlungen oder staatlichen Hilfen. Zudem dient das DSM zu der Bewilligung staatlicher und privater Forschungsgelder…

  • Angeblich 80 nukleare Sprengköpfe in Israel

    Die Atommächte haben ihre nuklearen Arsenale 2012 weiter modernisiert. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Jahrbuch angibt, wurden im vergangenen Jahr knapp 2000 Sprengköpfe auf einer hohen Bereitschaftsstufe gehalten und waren damit quasi ständig einsatzbereit. Die Atommächte haben ihre nuklearen Arsenale 2012 weiter modernisiert. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Jahrbuch angibt, wurden im vergangenen Jahr knapp 2000 Sprengköpfe auf einer hohen Bereitschaftsstufe gehalten und waren damit quasi ständig einsatzbereit. Israel kann angeblich über 80 Atomsprengköpfe verfügen. Das berichtet das Internationale Friedensforschungsinstitut (SPRI) in Stockholm in seinem alljährlich erscheinenden globalen Sicherheitsreport. Laut SIPRI sind 50 der israelischen Sprengköpfe für Mittelstreckenraketen gedacht. Die restlichen 30 sind dazu bestimmt, als Bomben von Flugzeugen abgeworfen zu werden. Der jüdische Staat soll ausserdem weitere kleinere, taktische Nuklearwaffen entwickelt haben, wie beispielsweise Artilleriegeschosse. Israel zählt nicht zu den Unterzeichnern des Atomwaffensperrvertrags. Während es grösstenteils akzeptiert wird, dass Israel nukleare Waffen besitzt, betreibt die Regierung in Jerusalem zu diesem Thema offiziell eine Politik der Doppeldeutigkeit…

  • Fast eine halbe Million für Dreyfus-Brief

    Schätzwert von Sotheby’s um mehr als das Doppelte übertroffen. Für nicht weniger als 492000 Dollar ist von Sotheby’s in Paris ein handgeschriebener Brief des französisch-jüdischen Offiziers Alfred Dreyfus versteigert worden. In einem Versuch, seinen Namen reinzuwaschen, hatte der 1894 wegen angeblichen Hochverrats (Spionage für Deutschland) zu lebenslanger Haft verurteilte Dreyfus den Brief aus dem Gefängnis an Regierungsoffizielle geschrieben. Das Auktionshaus, das weder den Namen des Käufers des Objekts noch jenen des Verkäufers nannte, hatte vor der Versteigerung mit einem Preis von maximal 190000 Dollar gerechnet…

  • Endrunde in Israel vor vollen Rängen

    Unmittelbar vor dem Start der UEFA-U21-Europameisterschaftsendrunde in Israel übertrifft der Ticketverkauf alle Erwartungen. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Israel und Norwegen ist nahezu ausverkauft, das Stadion in Netanya dürfte am Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Auch die Karten für die beiden anderen Gruppenspiele der Gastgeber in Tel Aviv und Jerusalem sind extrem begehrt, schon jetzt wurden mehr als 18.500 Karten für das letzte Gruppenspiel gegen England im Teddy-Stadion verkauft…

  • Bionisches Auge entwickelt

    Israelische Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die Menschen, die von Geburt an blind sind, die Möglichkeit geben könnte, sehen zu lernen. Es handelt sich um eine bionische Kontaktlinse, die über eine kleine Kamera visuelle Informationen aus der Umwelt erhält und diese in Signale für die Linse umsetzt. Die Linse wiederum überträgt die Signale über Elektroden an die Hornhaut des Auges und von dort in bestimmte Gehirnareale, wo ein Stimulus generiert wird, der eine visuelle Information simuliert. Das Verfahren muss erst noch zu grösseren klinischen Tests zugelassen werden, doch Prof. Zeev Zalevsky, Leiter des Forschungsteams an der Bar Ilan-Universität, die das Projekt durchführt…

  • „… das bin nicht ich.“

    Enas Massalha wurde 1979 in Dabouriyye in Galiläa geboren, und wenig deutete darauf hin, dass ihr Weg sie einmal in die Mailänder Scala führen würde. „Meine Eltern kamen aus völlig mittellosen Familien, die ihre Kinder gerade ebenso mit Kleidung und Essen versorgen konnten, und daher wollten meine Eltern uns alles bieten“, erklärt die Sopranistin. „Meine Familie war für alles offen, und die Musik war immer wichtig. Alle meine Geschwister machen Musik. Mein Grossvater kann nicht lesen und schreiben, aber als er gehört hat, dass ich Gesang studieren würde, hat er ausgerufen ‚Gelobt sei Allah‘“, fährt sie fort. Als Kind nimmt Massalha Klavierunterricht im Yisreel-Tal, mit 17 kommt der Gesang dazu. Der Direktor der Musikschule empfiehlt ihr, an der Musikakademie in Jerusalem vorzusingen – und sie wird aufgenommen. Ein Schock sei das zunächst gewesen, erzählt sie, denn mit der Technik habe sie sich bis dahin gar nicht beschäftigt gehabt. Doch dann ging alles sehr schnell…

  • Bar Refaeli: Rekord-Gehalt für X-Factor-Moderation

    In diesem Herbst ist es so weit: Die erfolgreiche Casting-Show X Factor, die bereits in zahlreichen europäischen und amerikanischen Ländern regelmässig das musikbegeisterte Publikum vor den Fernseher holt, startet nun auch in Israel. Nun steht auch fest, wer durch die kommende Staffel führen wird: Es ist keine Geringere als das weltberühmte Topmodel Bar Refaeli (27). Die schöne Ex-Freundin von Leonardo DiCaprio (38) kennt sich nicht nur bestens im Show-Geschäft aus, ist sie doch seit ihrem 15. Lebensjahr als Model tätig. Auch Erfahrung als Moderatorin besitzt sie bereits: Hierzulande führte sie erst vor Kurzem an der Seite von Ex-GNTM-Juror Peyman Amin (42) durch die Model-Casting-Show Million Dollar Shooting Star…