Autoren-Archive
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Angeblich 80 nukleare Sprengköpfe in Israel
Die Atommächte haben ihre nuklearen Arsenale 2012 weiter modernisiert. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Jahrbuch angibt, wurden im vergangenen Jahr knapp 2000 Sprengköpfe auf einer hohen Bereitschaftsstufe gehalten und waren damit quasi ständig einsatzbereit. Die Atommächte haben ihre nuklearen Arsenale 2012 weiter modernisiert. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Jahrbuch angibt, wurden im vergangenen Jahr knapp 2000 Sprengköpfe auf einer hohen Bereitschaftsstufe gehalten und waren damit quasi ständig einsatzbereit. Israel kann angeblich über 80 Atomsprengköpfe verfügen. Das berichtet das Internationale Friedensforschungsinstitut (SPRI) in Stockholm in seinem alljährlich erscheinenden globalen Sicherheitsreport. Laut SIPRI sind 50 der israelischen Sprengköpfe für Mittelstreckenraketen gedacht. Die restlichen 30 sind dazu bestimmt, als Bomben von Flugzeugen abgeworfen zu werden. Der jüdische Staat soll ausserdem weitere kleinere, taktische Nuklearwaffen entwickelt haben, wie beispielsweise Artilleriegeschosse. Israel zählt nicht zu den Unterzeichnern des Atomwaffensperrvertrags. Während es grösstenteils akzeptiert wird, dass Israel nukleare Waffen besitzt, betreibt die Regierung in Jerusalem zu diesem Thema offiziell eine Politik der Doppeldeutigkeit…
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Fast eine halbe Million für Dreyfus-Brief
Schätzwert von Sotheby’s um mehr als das Doppelte übertroffen. Für nicht weniger als 492000 Dollar ist von Sotheby’s in Paris ein handgeschriebener Brief des französisch-jüdischen Offiziers Alfred Dreyfus versteigert worden. In einem Versuch, seinen Namen reinzuwaschen, hatte der 1894 wegen angeblichen Hochverrats (Spionage für Deutschland) zu lebenslanger Haft verurteilte Dreyfus den Brief aus dem Gefängnis an Regierungsoffizielle geschrieben. Das Auktionshaus, das weder den Namen des Käufers des Objekts noch jenen des Verkäufers nannte, hatte vor der Versteigerung mit einem Preis von maximal 190000 Dollar gerechnet…
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Endrunde in Israel vor vollen Rängen
Unmittelbar vor dem Start der UEFA-U21-Europameisterschaftsendrunde in Israel übertrifft der Ticketverkauf alle Erwartungen. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Israel und Norwegen ist nahezu ausverkauft, das Stadion in Netanya dürfte am Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Auch die Karten für die beiden anderen Gruppenspiele der Gastgeber in Tel Aviv und Jerusalem sind extrem begehrt, schon jetzt wurden mehr als 18.500 Karten für das letzte Gruppenspiel gegen England im Teddy-Stadion verkauft…
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„… das bin nicht ich.“
Enas Massalha wurde 1979 in Dabouriyye in Galiläa geboren, und wenig deutete darauf hin, dass ihr Weg sie einmal in die Mailänder Scala führen würde. „Meine Eltern kamen aus völlig mittellosen Familien, die ihre Kinder gerade ebenso mit Kleidung und Essen versorgen konnten, und daher wollten meine Eltern uns alles bieten“, erklärt die Sopranistin. „Meine Familie war für alles offen, und die Musik war immer wichtig. Alle meine Geschwister machen Musik. Mein Grossvater kann nicht lesen und schreiben, aber als er gehört hat, dass ich Gesang studieren würde, hat er ausgerufen ‚Gelobt sei Allah‘“, fährt sie fort. Als Kind nimmt Massalha Klavierunterricht im Yisreel-Tal, mit 17 kommt der Gesang dazu. Der Direktor der Musikschule empfiehlt ihr, an der Musikakademie in Jerusalem vorzusingen – und sie wird aufgenommen. Ein Schock sei das zunächst gewesen, erzählt sie, denn mit der Technik habe sie sich bis dahin gar nicht beschäftigt gehabt. Doch dann ging alles sehr schnell…
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Iran deckt angeblichen Spionagering auf
Der Iran behauptet, dass er einen Israelischen-Spionagering aufgedeckt habe, durch den Agenten angeworben wurden die in einem arabischen Land Religionsführer töten und die iranischen Wahlen sabotieren sollten. Wie die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtete, sollen angeblich Verbindungen zum israleischen Geheimdienst Mossad, zu Grossbritannien und zu Spionageringen in Vorderindien bestanden haben. Ein Iranischer Beamter sagte, dass Agentennetz wäre vom israelischen Geheimdienst Mossad trainiert worden, um die nationalen Wahlen am 14. Juni zu Sabotieren. “Der Anführer dieser Gruppe, wurde von der Spionage-Agentur eines der abhängigen und reaktionären arabischen Länder in der Region angeworben…
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Israelische Soldatinnen präsentieren sich pornomässig auf Facebook
Die israelische Armee hat mehrere Rekrutinnen bestraft. Sie hatten auf Fotos im Internet mehr gezeigt, als der Kampfmoral dienlich ist. Zwei Soldatinnen in Uniform mit heruntergelassener Hose, eine dritte nur in Unterwäsche – ein auf Facebook veröffentlichtes Foto erregt die Gemüter in Israel. Die Armee teilte am Sonntag mit, die Frauen hätten sich «ungebührlich» verhalten, ihre kommandierenden Offiziere hätten sie «auf angemessene Weise» bestraft. Was dies genau bedeutet, wurde nicht kommuniziert. Der Vorfall soll sich auf einem Stützpunkt im Süden Israels zugetragen haben. Bei den Frauen handle es sich um Rekrutinnen, berichtete die Website Walla…
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Netanyahu empfängt U21-Nationalmannschaft
Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in seinem Amtssitz in Jerusalem die U21-Nationalmannschaft im Fussball empfangen. Israel ist ab Mittwoch Gastgeberland der U21-Europameisterschaft. Netanyahu sagte: „Wie alle Israelis bin auch ich sehr aufgeregt. Ich schaue Fussball und spiele auch manchmal selbst, was in meinem Alter seinen Preis hat. […] Der Erfolg dieses Turniers ist, dass es in Israel stattfindet. Ich habe mich darüber gefreut, dass UEFA-Präsident Michel Platini der Meinung war, dass das Turnier hier stattfinden solle; das ist sehr wichtig für ein Land, das den Sport liebt. Die israelische Nationalmannschaft steht für etwas ganz wichtiges, sie repräsentiert alle Teile der israelischen Gesellschaft, die sich vereinigt haben, um gemeinsam für das Land zu spielen. Sie werden den Staat Israel würdig vertreten.“…
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Citrusernte 2012/13 deutlich niedriger als zuvor geschätzt
Nach Abschluss der israelischen Citrussaison Mitte Mai, hat das Citrus Board jetzt die offiziellen Zahlen bekannt gegeben. Demnach fiel die Ernte nicht so hoch aus, wie zunächst erwartet. Aufgrund der Wechselkurse mit Währungen der Hauptmärkte seien die Handelsbedingungen schwierig gewesen und der Sturm Anfang Januar habe darüber hinaus z.T. hohe Schäden nach sich gezogen. So beliefen sich die gesamten Volumen auf 517.000 t, deutlich weniger als die zuvor geschätzten 600.000 t. a.g.

