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  • Die Hizbollah vor einer Grossoffensive in Syrien

    Laut Agenturberichten marschieren Tausende von Hizbollah-Milizionären im Norden Aleppos auf. Damit könnten die Rebellen weiter in die Defensive geraten. Während US-Aussenminister John Kerry und seine westlichen Kollegen zunehmend verzweifelt auf eine baldige Friedenskonferenz für den syrischen Bürgerkrieg drängen, schaffen das Regime von Bashir al-Assad und seine Verbündeten vor Ort neue Tatsachen. Unterstützt von neuen Waffenlieferungen aus Iran und Russland, stehen die für Assad kämpfenden Milizionäre der libanesischen Hizbollah vor der Wiedereroberung der strategisch wichtigen Stadt Kusair im Westen Syriens. Die Einnahme des nahe der libanesischen Grenze gelegenen Ortes würde die Versorgung der Rebellen erschweren und die Verbindung zwischen südlich und nördlich von Damaskus gelegenen, «befreiten Gebiete» unterbrechen. Nach letzten Agenturberichten von Montagfrüh bereitet die Hizbollah anscheinend die Eröffnung einer neuen Front vor. Im Norden der grossen Teils von Rebellen kontrollierten Handelsmetropole sollen Tausende von Hizbollah-Kämpfern einen Angriff vorbereiten. Mit dem Beginn der Offensive auf Aleppo wird schon für heute Montag gerechnet…

  • Abbas will für Friedensverhandlung 120 Terroristen freipressen

    Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas fordert die Freilassung von 120 Terroristen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind. Dies sei eine Bedingung für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen. Die USA drängt Israel, auf Abbas einzugehen und die Freilassung der Straftäter ernsthaft in Betracht zu ziehen. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand: Auf Abbas „Liste der 120“ finden sich Mörder, die jüdische Israelis auf bestialische Art und Weise umgebracht haben. Angehörige der Opfer warnen, die Freilassung dieser Mörder habe erneutes Blutvergiessen zur Folge. Auch Verteidigungsminister Moshe Yaalon wehrt sich gegen die Forderungen des Palästinenserpräsidenten, die aber von mehreren europäischen Aussenministern unterstützt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gerät zunehmend unter Druck.

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    König Salomon sagte einst: „Ihre Wege sind freundliche Wege, und all ihre Steige sind Heil.“
    Thora-Parascha: „Schlach Lecha – Sende Dir“; Wochenabschnitt: 4. Mose 13,1 – 15,41; Haftara-Prophetenlesung: Josua 2, 1-24 …

  • Witz des Tages

    Zwei Juden treffen sich am Sonnabend auf der Kurpromenade in Karlsbad.
    „Cohn, ich hab‘ gehört, du bist geworden ein Ungläubiger?“
    „Ja.“
    „Sag: Glaubst du noch an Gott?“
    „Nu, lass uns reden von was anderem.“
    Die beiden begegnen einander wieder am Sonntag.
    „Cohn, es hat mir keine Ruh‘ gelassen die ganze Nacht: Glaubst du noch an Gott?“
    „Nein“
    „Nu, das hättest du nebbich schon antworten können gestern.“
    „Bist du Meschugge?! Am Schabbes?!“

  • Mazal tov, ZAHAL!

    Am 31. Mai 1948, heute vor 65 Jahren, wurden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) gegründet und mit der Aufgabe betraut, als einzige militärische Organisation das Territorium und die Bürger des zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei Wochen alten Staates zu schützen. Die Geburt von ZAHAL erfolgte zu einer Zeit, als das Land sich im Kampf um sein Überleben befand. Die Soldatinnen und Soldaten, sowie die Waffen wurden zunächst aus den verschiedenen paramilitärischen Organisationen gezogen, die zu dieser Zeit mit der Verteidigung des Yishuv befasst waren. So waren die Anfänge der Armee gezeichnet durch personelle Unterbesetzung und einen Mangel an Waffen und Ausrüstung….

  • Russland will jetzt Syrien Kampfjets liefern

    Am Freitagmorgen wurde bekannt, dass Russland an Syrien Kampfflugzeuge vom Typ Mig-29MM2 liefern wird. „Eine syrische Delegation ist derzeit in Moskau und handelt die Details des Vertrags aus“, sagte MiG-Generaldirektor Sergej Korotkow am Freitag der Agentur Interfax zufolge….

  • UNO setzt Al-Nusra-Front auf Terrorliste

    Der UNO-Sicherheitsrat hat die in Syrien operierende Terrorgruppe „Jabhat al-Nusra“ laut Medienberichten offiziell als Terrororganisation eingestuft. Nach den Worten von US-Diplomaten sprachen sich alle 15 Mitglieder des Sicherheitsrates für die Aufnahme der mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundenen Al-Nusra-Front in die Sanktionsliste aus, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf die US-Nachrichtenagentur AP. Die offizielle Bekanntmachung der UNO-Entscheidung werde noch im Laufe des Freitags erwartet. Die USA haben die Gruppierung bereits auf ihre Terrorliste gesetzt….

  • Fanbars zur U21-EM in Jerusalem

    Am kommenden Mittwoch beginnt die U21-Europameisterschaft der UEFA. Zahlreiche Fans sind bereits jetzt im Land oder werden in den nächsten Tagen ankommen. Wer zur U21-Europameisterschaft der UEFA in Israel ist, kann teilnehmenden Länder in eigens gestalteten Fanbars anfeuern und die Kultur des jeweiligen Landes kennenlernen. In Jerusalem können Fans ihre Länder in eigens gestalteten offiziellen Fanbars anfeuern und Interessierte die Kultur des jeweiligen Landes und dessen kulinarische Spezialitäten näher kennenlernen. Die Fanbars sind teilweise schon ab Samstag bis zum 18. Juni geöffnet…

  • Gemeinderabbiner Israels müssen nicht mehr zwangsläufig orthodox sein

    Israel will die Einstellung und Finanzierung kommunaler Rabbiner reformieren und es damit in Zukunft ermöglichen, solche Stellen auch für nicht-orthodoxe, also reformierte oder konservative, Rabbiner zu finanzieren. Dies geht aus einer Stellungnahme des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten unter Minister Naftali Bennett hervor. Die Stellungnahme bezog sich auf eine Petition der reformierten und konservativen Bewegungen, die beim Obersten Gerichtshof auf eine Gleichstellung ihrer eigenen kommunalen Rabbiner gegenüber den orthodoxen gedrängt hatten. Diese hatten für ihre Gemeinderabbiner ein staatliches Gehalt analog zur Finanzierung orthodoxer Rabbiner gefordert…

  • Fernsehfilm: „Das Jerusalem-Syndrom“

    Ein Film über Israel soll es werden, der nichts mit der deutsch-jüdischen Geschichte oder dem Nahostkonflikt zu tun hat. Produzent Oliver Berben dreht einen Thriller im Heiligen Land. Ruhe, bitte!“, ruft der deutsche Aufnahmeleiter. „Quiet, please!“, ergänzt seine israelische Assistentin. Weil es ihr zu lange dauert, bis die zwei Dutzend Mitarbeiter am Set mucksmäuschenstill sind, zischt sie noch ein hebräisches „Sheket!“ hinterher. Dann kann endlich die nächste Szene für den Film „Das Jerusalem-Syndrom“ gedreht werden. Deutsch, Hebräisch und Englisch – sowohl vor als auch hinter der Kamera werden im malerischen Beit Jamal, einem alten Mönchskloster südwestlich von Jerusalem, alle drei Sprachen miteinander verwoben..