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  • Älteste vollständig erhaltene Torahrolle in Bologna gefunden

    In der Bibliothek der Universität im italienischen Bologna ist eine Torahrolle gefunden worden, die das älteste vollständige diesartige Exemplar sein soll. Das berichtete die britische BBC am Dienstag. Zuerst dachte man, die in der Bibliothek entdeckte Rolle sei nicht mehr als ein paar hundert Jahre alt, doch kürzlich durchgeführte Kohlenstofftests zur Fixierung des Datums lassen den Schluss zu, dass die Torahrolle vor rund 850 Jahren geschrieben worden ist…

  • Presse schützt arabische Steinewerfer

    Rund um Jerusalem schon fast Alltag: Randalierende arabische Jugendliche werfen Steine und Brandbomben auf israelische Sicherheitskräfte. Dieses Video zeigt, welche Rolle einige Medienvertreter bei diesen Auseinandersetzungen übernehmen. Sie lassen sich von den Randalierern als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Es gibt keinerlei Versuche der Fotografen, sich von den Gewalttätern zu distanzieren. Würde die Polizei masssiv durchgreifen, kämen die Journalisten nicht ungeschoren davon – entsprechend gross wäre die internationale Empörung..

  • Mit „Friedberg Genizah Project“ wird ein historisches Puzzle wird gelöst

    Über zahlreiche Museen und Universitäten zerstreut, harren etwa 350.000 Fragmente aus der Kairoer Genizah ihrer Erforschung. Nun bringt ein revolutionäres Digitalisierungs-Projekt die Geheimnisse dieser einzigartigen Dokumente ans Licht. Als Nachkomme einer alten, sephardischen Familie hat der Cambridge Historiker David Abulafia einen eigenen Zugang zu der jüdischen Geschichte des Mittelmeerraums. Er kennt keine Sammlung historischer Dokumente, die sich in diesem Zusammenhang mit der Kairoer Genizah messen könnte: «Diese Dokumente erhellen nicht nur das Dasein der Juden in Ägypten, sondern auch in weit davon entfernten Regionen. Die Genizah ist in Europa und in der islamischen Welt ein absolut Unikum.» Dieser Schatz an jüdischen Dokumenten umfasst rund 350.000 rabbinische Papiere, Bibelmanuskripte, persönliche und geschäftliche Briefe, Rechnungen, Verträge und Heiratsurkunden aus neun Jahrhunderten. Gefunden wurden sie in der Ben Ezra-Synagoge im ägyptischen Fustat, dem alten Kairo…

  • Facebooks Verhandlungen über Verkehrs-App Waze angeblich geplatzt

    Aus der teuersten Strassenkarte der Welt wird nun doch nichts bei Facebook. Die Gespräche über den milliardenschweren Kauf der Navigations-App Waze durch Facebook sind offenbar laut einem Medienbericht geplatzt. Eine Milliarde Dollar soll Facebook geboten haben – am Ende scheiterte der Deal wohl an einer Ortsfrage. Der Streitpunkt sei gewesen, ob grosse Teile des Waze-Teams von Israel in die kalifornische Facebook-Zentrale umziehen müssten, berichtete das Blog „All Things D“ am Mittwoch. Vor gut zwei Wochen war berichtet worden, das Online-Netzwerk wolle Waze für bis zu eine Milliarde Dollar kaufen. Damit wäre das der bisher grösste Zukauf von Facebook geworden. Auch Google soll interessiert sein. Die Unternehmen kommentierten die Berichte nicht. Apple-Chef Tim Cook sagte vor kurzem, sein Unternehmen habe kein Gebot für Waze abgegeben…

  • Syrien: Die Raketen aus Russland sind da

    Nach Angaben des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist eine erste Lieferung mit modernen russischen Flugabwehrraketen in Syrien eingetroffen. Auch dank der Unterstützung aus Moskau habe sich das Kräfteverhältnis „jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben“. Syrien hat nach Worten von Staatschef Baschar al-Assad eine erste Lieferung hochmoderner Flugabwehrraketen aus Russland erhalten. Eine zweite Lieferung solle bald folgen, sagte Assad in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der libanesischen Zeitung „Al Akhbar“. Die russische Regierung hatte bereits angekündigt, das Land entgegen westlicher Bedenken mit den Raketen vom Typ S-300 zu versorgen. Die USA, Frankreich und auch Israel haben die Regierung in Moskau aufgefordert, die Lieferung zu stoppen. Israel kann nichts gegen Lieferungen der russischen Fla-Raketen S-300 an das Assad-Regime tun. Man wolle laut Medien die Raketensysteme „neutralisieren“, nachdem sie in Syrien eingetroffen seien, aber noch bevor sie in den Dienst gestellt wurden, berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten, die an einem Briefing mit dem Vorsitzenden des israelischen Sicherheitsrats Yaakov Amidror teilgenommen haben…

  • 65 Jahre irrtümlich vermisst

    Ohne Familie oder sonstige Angehörige war Leon Solomonovitch vor dem Unabhängigkeitskrieg aus dem rumänischen Galati ins damalige britische Mandatsgebiet Palästina eingewandert. Seit der Schlacht um Isdud (das heutige Ashdod) im Mai und Juni 1948 galt er als vermisst. Doch der Suchdienst der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) wollte sich damit nicht zufrieden geben und nahm sich die Akte Solomonovitch noch einmal vor. Und tatsächlich gelang es den Forschern, Licht ins Dunkel zu bringen. Solomonovitch, so fanden sie heraus, war gefallen, und zwar in der Schlacht, seit der er als vermisst galt. Dokumente des Suchdienstes berichten von neun Toten, die vor Ort geborgen werden konnten. Diese wurden namentlich identifiziert und in einem Gemeinschaftsgrab bestattet, während Solomonovitch, der keine Angehörigen in Israel hatte, die nach ihm hätten suchen können, seitdem offiziell als vermisst galt. Erst die neuerlichen Nachforschungen des Suchdienstes brachten nun den Entwurf einer Pressemitteilung zu Tage, in der von „etwa zehn Toten“ die Rede war, die geborgen worden seien…

  • Israel-Museum gibt Nazi Raubkunst-Gemälde an Erben zurück

    Das Israel-Museum in Jerusalem hat ein von den Nazis geraubtes Gemälde des deutsch-jüdischen Künstlers Max Liebermann an Erben des ursprünglichen Besitzers zurückgegeben. Für eine nicht genannte Summe habe das Museum das Werk dann wieder für seine Sammlung zurückgekauft, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Das 1923 entstandene Bild «Garten in Wannsee» von Liebermann (1847-1935) gilt als klassisches Beispiel seiner impressionistischen Kunst. Die Nationalsozialisten hätten es 1941 zusammen mit anderen Werken dem Kunsthändler Max Cassirer in Berlin weggenommen, teilte das Museum mit. Nach dem Krieg sei das Gemälde an die jüdische Restitutionsnachfolger-Organisation JRSO und von dieser später an das Israel-Museum übergeben worden. Der Erbe von Cassirer habe es im vergangenen Jahr identifiziert und zurückgefordert…

  • Israels Verteidigungsminister: Wir sind auf Auftauchen von S-300-Raketen in Syrien gefasst

    Israel hat Russland am Dienstag vor der Lieferung hochmoderner Luftabwehrraketen an Syrien gewarnt. Israel weiss, was zu machen ist, sollten russische Fla-Raketensysteme S-300 in Syrien auftauchen, sagte der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon. „Die Lieferung ist vorerst nicht erfolgt“, wird der Minister vom Internet-Portal Y-net zitiert. „Hoffen wir, dass es dazu auch nicht kommen wird.“ Die Regierung wisse, „was zu tun ist“, wenn Moskau Syriens Machthaber Baschar al-Assad mit den Raketen ausrüste, sagte Verteidigungsminister Mosche Jaalon am Dienstag in Jerusalem. Kurz zuvor hatte Russlands Vize-Aussenminister Sergej Riabkow den umstrittenen Rüstungsauftrag als „Stabilisierungsfaktor“ gerechtfertigt, weil die Waffen andere Länder vor einer Einmischung abschrecken würden…

  • Besonderer Tag für schwerhörige Wehrdienstkandidaten

    Die Armee begeht seit Sonntag die Woche des Hörens, der nationale Tag des Hörens ist in Israel am heutigen Dienstag. Dies nahm das Militär zum Anlass, ein neues Konzept für die Einberufung von schwerhörigen Jungen und Mädchen auszuprobieren. Bislang wurde jeder von ihnen an einem anderen Termin nach Tel HaSchomer bei Tel Aviv bestellt. Die Behörden waren nicht vorbereitet. Deshalb mussten die Jugendlichen immer wieder kommen, um ärztliche Dokumente einzureichen. Wollten sie im Falle einer Befreiung vom Wehrdienst freiwillig dienen, gab es neue Untersuchungen und Beratungen vor einem medizinischen Ausschuss…

  • Minister Bennett: Wir haben kein Land zu verkaufen

    „Jedesmal, wenn wir Land abgeben, werden Menschen umgebracht.“ Das unterstrich Israels Wirtschafts- und Handelsminister Naftali Bennett, der Chef der national-religiösen Partei „Bayit Yehudi“ („Jüdisches Heim“). Bennett, der der Regierungskoalition angehört, widersprach öffentlich Staatspräsident Shimon Peres. Der hatte sich beim Weltwirtschaftsgipfel in Jordanien für neue Gespräche mit den Palästinensern ausgesprochen und deren Präsident Abbas als Partner im Friedensprozess gewürdigt. Peres will über eine Zwei-Staaten-Lösung verhandeln. Für Bennett kommt das überhaupt nicht in Frage: „Es ist jetzt die Zeit um klarzustellen: Das ist unser Land und es ist nicht zu verkaufen“, erklärte der Minister.