Autoren-Archive
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Peres empfängt gehörlose Olympioniken
Taube Menschen können besonders gut zuhören. Diese Ansicht äusserte Staatspräsident Schimon Peres am Montag bei einem Empfang der israelischen Delegation für die diesjährigen Olympischen Spiele der Gehörlosen, die Deaflympics. „Die Fähigkeit des Zuhörens von Mensch zu Mensch entwickelt die besonderen Eigenschaften, mit denen Sie talentiert sind“, sagte Peres bei seinem Treffen mit den gehörlosen Athleten. „Die Schädigung des Gehörs hat Sie stärker gemacht – mental und sportlich, und Sie sehen wunderbar aus. Ich bin sicher, dass Sie Israel zuverlässig bei den Olympischen Spielen vertreten und Leistungen bringen werden. Ich bin stolz auf Sie!“ Am Ende überraschte der Präsident seine Gäste…
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Palästinenserfamilie hat Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer in der Schweiz gelagert
Die Entdeckung der antiken Schriftrollen in einer Höhle beim Toten Meer war 1947 eine der grössten archäologischen Sensationen des Jahrhunderts. Die sogenannten Qumran-Schriftrollen enthielten biblische Texte, die über Jahrhunderte buchstabengenau überliefert worden waren. Jetzt machen die alten Papyrusrollen erneut Schlagzeilen: Die palästinensische Familie, die die Rollen damals entdeckte, hat offenbar Fragmente davon jahrzehntelang in einem Schweizer Depot gelagert und bietet sie jetzt zum Verkauf an. Das ärgert die israelische Altertumsbehörde, die die gesamten Rollen als ein kulturelles Erbe des jüdischen Staates betrachtet…
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Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft
Am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin befasst sich Juliane Wetzel mit latenter und offener Judenfeindlichkeit in Deutschland. Die gibt es mitnichten nur bei Neonazis. Seit rund 30 Jahren ergeben Forschungen, dass etwa 20 Prozent der Deutschen gefestigte antisemitische Einstellungen besitzen. Je älter die Menschen, umso höher sind die Werte. Während der Debatte um die Beschneidung zeigte sich bei einer grossen liberalen Wochenzeitung, dass rund 30 Prozent der anonymen Leserkommentare problematische Inhalte vertraten. Geht es um Kritik an israelischer Politik wie bei Günter Grass, liegt der Anteil antijüdischer Kommentare noch höher. Dann nutzt man solch ein Thema als Plattform für antisemitische Kommentare nach dem Motto: Das wird man ja wohl in Deutschland noch sagen dürfen. Antisemitische Vorfälle an letzten Wochenende in Berlin….
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El Al: Fast-Zusammenstoss mit Berg
Eine Boeing B737 der israelischen Airline flog in Eilat bei schlechter Sicht beinahe in einen Berg. Es war nicht der einzige ähnliche Zwischenfall in letzter Zeit. «Gefährlicher hätte es nicht werden können», lautet das Urteil von Udi Zohar. Das sei nicht einfach etwas, was man einfach ignorieren könne, so der ehemalige Chef der israelischen Luftfahrtbehörde gegenüber der Zeitung Times of Israel. «Das», das sind die Alarmsignale bei dem Beinahe-Crash einer Boeing B737 von El Al im südisraelischen Badeort Eilat im vergangenen Monat, der nun vom TV-Sender Channel 10 aufgedeckt wurde. Die Maschine mit rund 100 Passagieren an Bord befand sich im Anflug auf den Flughafen, als der Kontrollturm die Piloten anwies, umzukehren. Die Piste sei für die Landung noch nicht bereit. Was im Grunde ein Routine-Manöver war, endete fast in einer Tragödie…
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Israel diskutiert über einen „jüdischen Kanzler in Deutschland“
Deutschland ist bereit für einen jüdischen Kanzler. Dieser Meinung ist der britische Journalist und Autor David Crossland. In seinem Politik-Thriller „Der jüdische Kandidat“ greift er dieses Thema auf. In Israel sorgt der Roman für heftige Diskussionen. Es geht um eine Neo-Nazi-Verschwörung, bei der der erste jüdische Kanzler-Kandidat Rudolf Gutman ermordet werden soll. Erzählt wird der temporeiche Thriller aus der Sicht eines Londoner Zeitungs-Reporters, der zufällig auf die Verschwörung stösst. „Der jüdische Kandidat“ spielt im heutigen Deutschland und konzentriert sich auf die Welle rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung 1990 und das Scheitern der Regierung, diese Gewalt einzudämmen. Damit greift Crossland in seinem Roman zwei aktuelle Themen auf: Einerseits geht gerade der Bundestags-Wahlkampf in die heisse Phase. Andererseits haben in München kürzlich die Prozesse der Überlebenden des „Nationalsozialistischer Untergrunds“ (NSU) begonnen…
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Israel stellt neue Fördermittel für Landwirtschaft bereit
Mit Investitionen von 1,5 Mio israelischen Schekel (NIS), rund 313.000 Euro, fördert das israelische Landwirtschaftsministerium heimische Landwirte, die bisher im Land noch nicht verwendete Maschinen nutzen und für die israelische Landwirtschaft neu Produkte testen wollen.
Im Jahr 2012 hatte das Ministerium insgesamt 235 Mio NIS, umgerechnet rund 49 Mio Euro in die Landwirtschaft investiert, das waren 100 Mio Schekel mehr als im Jahr 2011. Ein Grossteil der Investitionen ging dabei in die Verbesserung der Infrastruktur für die Bewässerung…
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Israel verliert gegen deutsche Basketballerinnen
Die deutsche Basketballerinnen haben ihr letztes Spiel beim Vorbereitungsturnier im englischen Guildford gewonnen und damit eine gelungene Generalprobe für die anstehende EM-Qualifikation abgeliefert. Die Auswahl von der deutschen Bundestrainerin Alexandra Maerz setzte sich gegen Qualifikationsgegner Israel 72:67 (36:32) durch. Topscorerin der deutschen Mannschaft, die ihre zwei Duelle zuvor gegen Großbritannien und Griechenland verloren hatte, war Margret Skuballa mit 14 Punkten…
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Übung des Heimatschutzes
Diese Woche ist in Israel die Woche des nationalen Notstands, in deren Rahmen verschiedene Krisenszenarien durchgespielt werden. Um 12.30 Uhr Ortszeit ertönte daher im ganzen Land eine Sirene, die die Einwohner aufrief, die ausgewiesenen Schutzräume aufzusuchen und dort zehn Minuten zu bleiben. Das Lehrpersonal, sowie die Schülerinnen und Schüler übten zudem das Verhalten im Falle eines Raketenbeschusses und das Aufsuchen der Luftschutzkeller an den Schulen. Um fünf nach sieben Uhr abends soll eine weitere Sirene erklingen. Getestet wird zudem auch das System der Alarme per SMS. Die Übung soll auf einen grossangelegten Raketenangriff, etwa aus dem Libanon oder Syrien, vorbereiten…
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Explosion an der Nordgrenze
Ist in der Nähe der israelischen Gemeinde Metula eine Rakete eingeschlagen, die von der Hisbollah im Libanon abgefeuert wurde? Derzeit suchen Spezialisten der Streitkräfte nach möglichen Überresten. Bewohner des Grenzdorfes Metula hatten von einer heftigen Explosion berichtet. Libanesische Medien, die den Hisbollah-Terroristen nahe stehen, meldeten den Abschuss einer Rakete aus dem Südlibanon. Truppen der libanesischen Armee suchten nach der Stelle, von der aus die Rakete gestartet worden ist. Möglichwerweise ist sie in Marjayoun abgefeuert worden, etwa zehn Kilometer von der Grenze entfernt. Von Seiten der israelischen Armee hiess es, die Explosion könne auch von einer Granate herrühren…
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Jordanische Königin an israelischem Rettungsmodell interessiert
Grenzüberschreitend Leben retten: Die jordanische Königin Rania ist angetan von der Methode des israelischen Rettungsdienstes „Ichud Hatzalah“. Diese verkürzt nicht nur die Zeit bis zum Eintreffen eines Sanitäters am Unfallort, sondern unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ziehen dabei an einem Strang. Am Sonntag hat der Präsident und Gründer der Organisation, Eli Bir, das Modell auf dem Weltwirtschaftsforum im jordanischen Al-Schuna vorgestellt. Statt auf die Ankunft eines Krankenwagens zu warten, ist es demnach besser, möglichst viele ausgebildete Sanitäter in der Bevölkerung zu verteilen…