Autoren-Archive

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  • Uni Haifa führt muslimische und christliche Feiertage ein

    Der Senat der Universität Haifa hat beschlossen, drei zusätzliche Feiertage einzuführen, die für alle Studierenden gelten sollen. Es handelt sich um das christliche Weihnachten, den letzten Tag des Ramadan (Eid al-Fitr) und das muslimische Opferfest. Die Universität Haifa ist damit die erste israelische Universität, die nicht-jüdische Feiertage offiziell in ihre Semesterplanung aufnimmt…

  • Peres sieht „Zeit für Frieden“ mit Palästinensern

    Neben Peres nahmen auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, König Abdullah von Jordanien sowie US-Aussenminister John Kerry an der Konferenz teil. Kerry hatte am Freitag in Israel betont, nach zweimonatigen Vermittlungsbemühungen sei die Zeit „harter Entscheidungen“ für Israel und Palästinenser gekommen.

    Peres warnte vor einem Scheitern der Friedensbemühungen: „Wir dürfen die Chance nicht ungenutzt lassen, denn sonst wird sich grosse Enttäuschung breitmachen“. Abbas steht Medienberichten zufolge unter grossem Druck, einen israelischen Siedlungsstopp und andere von ihm aufgestellte Bedingungen für die Rückkehr an den Verhandlungstisch aufzugeben.

    In der israelischen Koalitionsregierung von Ministerpräsident Netanyahu gibt es jedoch grosse Differenzen vor einer Wiederbelegung des Nahost-Friedensprozesses. Tourismusminister Uzi Landau bezeichnete die von den Palästinensern geforderten Grenzen ihres angestrebten Staates am Sonntag als „Auschwitz-Grenze“…

  • Elektroauto-Konzern „Better Place“ insolvent

    Das 2007 in Israel gegründete Unternehmen „Better Place“ hat nach Millionenverlusten Insolvenz angemeldet. Der Konzern hatte gemeinsam mit Renault Elektroautos vermarktet. Das vom früheren israelischen SAP-Manager Schai Agassi gegründete Unternehmen scheiterte mit dem Versuch, in Israel Elektroautos zu verbreiten und Aufladestationen für diese Wagen zu betreiben. Die Nachfrage sei wesentlich geringer als erwartet, während die Kosten zu hoch gewesen seien, teilte die Firmenleitung mit. „Das ist ein schwerer Tag für uns alle“ heisst es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung von Konzernchef Dan Cohen…

  • Hisbollah bereitet einen erneuten Krieg gegen Israel vor

    Die im Libanon agierende Hisbollah-Terrorgruppe steht mit ihren Kämpfern auf der Seite des Diktators Baschar al-Assad. „Wir bleiben in Syrien, gehen unseren Weg bis zum Ende und werden siegen.“ Das erklärte der Führer der islamistisch-schiitischen Gruppe, Hassan Nasrallah (52), am Samstag in einer Fernsehansprache. Die Hisbollah hat Interesse daran, dass das Assad-Regime an der Macht bleibt. Sie wird von ihren Glaubensbrüdern im Iran finanziell und mit Waffen unterstützt, die mit Billigung Assads über Syrien in den Südlibanon gelangen. Dort rüstet die Hisbollah derzeit massiv auf und bereitet offenbar auf einen erneuten Krieg gegen Israel vor…

  • Russland rückt von S-300-Lieferung an Syrien ab

    Russland rückt auf seine Lieferungen von Fla-Raketensystemen S-300 an das Regime von Baschar al-Assad ab, behauptet die Wochenzeitung „The Sunday Times“ in ihrer jüngsten Ausgabe unter Berufung auf einen ranghohen russischen Beamten.

    Laut der Zeitung konnte Israel Russland davon überzeugen, dass die Raketen „in die falschen Hände“ geraten können. Das Geschäft sei aus der Befürchtung gestrichen worden, dass die S-300-Raketen für Angriffe gegen Zivilflugzeuge im Flughafen von Tel Aviv gebraucht werden könnten.

    Die Vereinbarung über das Einfrieren der S-300-Lieferungen an Syrien war während des jüngsten Treffens von Israels Premier Benjamin Netanjahu mit Präsident Wladimir Putin in Sotschi erzielt worden, schreibt die Zeitung. Russische Medien schrieben damals allerdings, dem israelischen Premier sei es anscheinend nicht gelungen, Putin zum Verzicht auf die Lieferungen zu überreden…

  • Syrische „Cyber-Armee“ greift Wasserversorgung von Haifa an

    Die Wasserversorgung der nordisraelischen Stadt Haifa ist über das Internet angegriffen worden. Das hat ein israelischer Behördenvertreter am Samstag bestätigt. Die Verantwortung für den Cyberangriff, der schon vor zwei Wochen stattfand aber erst jetzt bekannt wurde, hat eine Gruppe übernommen, die sich „Syrische Elektronische Armee“ nennt. Offensichtlich wollte sie Vergeltung üben für die Luftschläge auf Waffenlager in der Nähe von Damaskus. Nach israelischer Darstellung ist es den Angreifern nicht gelungen, Schaden anzurichten. Die Hacker-Gruppe behauptet dagegen, sie sei in mehrere Server eingedrungen und habe sensible Daten gesammelt. Dies versetze sie in die Lage, der israelischen Infrastruktur irreparable Schäden zuzufügen…

  • Thorazitat des Tages – Thora-Parascha

    „Wer auf Gott vertraut, dem wird Huld umgeben“(Psalme Davids, Psalm 32, Satz 10); Thora-Parascha: „Beha‘ alotecha – Wenn du sie aufsetzt“; Wochenabschnitt: 4. Mose 8,1 – 12,16; Haftara-Prophetenlesung: Sacharja 2,14 – 4,7 …

  • Witz des Tages

    „Meister, wie steht es mit meinem Auto?“ „Sagen wir es einmal so: Wenn ihr Auto ein Pferd wäre, müssten wir es erschiessen!“

  • Zur Lage in Israel – Ein israelischer Triumph

    Wir Israeli scheinen es auch dann gerne zu haben, überrascht zu werden, wenn es dafür keinen Grund gibt. Nur so lässt sich das Festival in den Medien erklären, das ausgebrochen ist, als der Aussenminister von Katar enthüllte, dass die Arabische Liga das Prinzip des Gebietsaustauschs im Rahmen der arabischen Friedensinitiative akzeptiert hat. Die Initiative ist der wichtigste Triumph im unablässigen Bemühen Israels, als jüdischer und demokratischer Staat zu exisitieren, wie es in seiner Unabhängigkeitserklärung festgehalten ist – ein Triumph, der sich vor elf Jahren mit der Veröffentlichung der Initiative zutrug. Katar hatte den Triumph nur noch bestätigt. Die Initiative beinhaltet die Anerkennung von Israels Existenzrecht als souveräne Einheit neben einem Palästinenserstaat durch die Mitglieder der Arabischen Liga. Die revolutionäre Verschiebung in der Haltung arabischer und muslimischer Staaten ist von der israelischen 
Öffentlichkeit übersehen worden. Das wiederum ist auf den Unwillen diverser israelischer Regierungen zurückzuführen, in der Initiative der Arabischen Liga eine adäquate Basis für Verhandlungen über eine 
definitive Regelung zu erblicken…

  • Erster jüdischer Bürgermeister

    Eric Garcetti, 42, langjähriges Mitglied des Stadtrates von Los Angeles, ist zum ersten jüdischen Bürgermeister der Stadt gewählt worden. Er besiegte seine Gegenkandidatin Wendy Greuel mit 54 zu 46 Prozent der Stimmen. «Danke, Los Angeles», sagte Garcetti nachdem sein Sieg feststand. «Die harte Arbeit beginnt, doch für mich ist es eine Ehre, diese Stadt für die nächsten vier Jahre zu führen. Lasst sie wieder zu einer grossartigen Stadt werden.» Garcetti, der seit 2001 im Stadtrat von Los Angeles sitzt, ist der Sohn einer jüdischen Mutter und wurde jüdisch erzogen. Väterlicherseits ist er gemischt italienisch-mexikanischer Abstammung. Der neue Bürgermeister wird sein Amt am ersten Juli antreten…