Autoren-Archive

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  • Israel diskutiert über einen „jüdischen Kanzler in Deutschland“

    Deutschland ist bereit für einen jüdischen Kanzler. Dieser Meinung ist der britische Journalist und Autor David Crossland. In seinem Politik-Thriller „Der jüdische Kandidat“ greift er dieses Thema auf. In Israel sorgt der Roman für heftige Diskussionen. Es geht um eine Neo-Nazi-Verschwörung, bei der der erste jüdische Kanzler-Kandidat Rudolf Gutman ermordet werden soll. Erzählt wird der temporeiche Thriller aus der Sicht eines Londoner Zeitungs-Reporters, der zufällig auf die Verschwörung stösst. „Der jüdische Kandidat“ spielt im heutigen Deutschland und konzentriert sich auf die Welle rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung 1990 und das Scheitern der Regierung, diese Gewalt einzudämmen. Damit greift Crossland in seinem Roman zwei aktuelle Themen auf: Einerseits geht gerade der Bundestags-Wahlkampf in die heisse Phase. Andererseits haben in München kürzlich die Prozesse der Überlebenden des „Nationalsozialistischer Untergrunds“ (NSU) begonnen…

  • Israel stellt neue Fördermittel für Landwirtschaft bereit

    Mit Investitionen von 1,5 Mio israelischen Schekel (NIS), rund 313.000 Euro, fördert das israelische Landwirtschaftsministerium heimische Landwirte, die bisher im Land noch nicht verwendete Maschinen nutzen und für die israelische Landwirtschaft neu Produkte testen wollen.

    Im Jahr 2012 hatte das Ministerium insgesamt 235 Mio NIS, umgerechnet rund 49 Mio Euro in die Landwirtschaft investiert, das waren 100 Mio Schekel mehr als im Jahr 2011. Ein Grossteil der Investitionen ging dabei in die Verbesserung der Infrastruktur für die Bewässerung…

  • Israel verliert gegen deutsche Basketballerinnen

    Die deutsche Basketballerinnen haben ihr letztes Spiel beim Vorbereitungsturnier im englischen Guildford gewonnen und damit eine gelungene Generalprobe für die anstehende EM-Qualifikation abgeliefert. Die Auswahl von der deutschen Bundestrainerin Alexandra Maerz setzte sich gegen Qualifikationsgegner Israel 72:67 (36:32) durch. Topscorerin der deutschen Mannschaft, die ihre zwei Duelle zuvor gegen Großbritannien und Griechenland verloren hatte, war Margret Skuballa mit 14 Punkten…

  • Übung des Heimatschutzes

    Diese Woche ist in Israel die Woche des nationalen Notstands, in deren Rahmen verschiedene Krisenszenarien durchgespielt werden. Um 12.30 Uhr Ortszeit ertönte daher im ganzen Land eine Sirene, die die Einwohner aufrief, die ausgewiesenen Schutzräume aufzusuchen und dort zehn Minuten zu bleiben. Das Lehrpersonal, sowie die Schülerinnen und Schüler übten zudem das Verhalten im Falle eines Raketenbeschusses und das Aufsuchen der Luftschutzkeller an den Schulen. Um fünf nach sieben Uhr abends soll eine weitere Sirene erklingen. Getestet wird zudem auch das System der Alarme per SMS. Die Übung soll auf einen grossangelegten Raketenangriff, etwa aus dem Libanon oder Syrien, vorbereiten…

  • Explosion an der Nordgrenze

    Ist in der Nähe der israelischen Gemeinde Metula eine Rakete eingeschlagen, die von der Hisbollah im Libanon abgefeuert wurde? Derzeit suchen Spezialisten der Streitkräfte nach möglichen Überresten. Bewohner des Grenzdorfes Metula hatten von einer heftigen Explosion berichtet. Libanesische Medien, die den Hisbollah-Terroristen nahe stehen, meldeten den Abschuss einer Rakete aus dem Südlibanon. Truppen der libanesischen Armee suchten nach der Stelle, von der aus die Rakete gestartet worden ist. Möglichwerweise ist sie in Marjayoun abgefeuert worden, etwa zehn Kilometer von der Grenze entfernt. Von Seiten der israelischen Armee hiess es, die Explosion könne auch von einer Granate herrühren…

  • Jordanische Königin an israelischem Rettungsmodell interessiert

    Grenzüberschreitend Leben retten: Die jordanische Königin Rania ist angetan von der Methode des israelischen Rettungsdienstes „Ichud Hatzalah“. Diese verkürzt nicht nur die Zeit bis zum Eintreffen eines Sanitäters am Unfallort, sondern unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ziehen dabei an einem Strang. Am Sonntag hat der Präsident und Gründer der Organisation, Eli Bir, das Modell auf dem Weltwirtschaftsforum im jordanischen Al-Schuna vorgestellt. Statt auf die Ankunft eines Krankenwagens zu warten, ist es demnach besser, möglichst viele ausgebildete Sanitäter in der Bevölkerung zu verteilen…

  • Uni Haifa führt muslimische und christliche Feiertage ein

    Der Senat der Universität Haifa hat beschlossen, drei zusätzliche Feiertage einzuführen, die für alle Studierenden gelten sollen. Es handelt sich um das christliche Weihnachten, den letzten Tag des Ramadan (Eid al-Fitr) und das muslimische Opferfest. Die Universität Haifa ist damit die erste israelische Universität, die nicht-jüdische Feiertage offiziell in ihre Semesterplanung aufnimmt…

  • Peres sieht „Zeit für Frieden“ mit Palästinensern

    Neben Peres nahmen auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, König Abdullah von Jordanien sowie US-Aussenminister John Kerry an der Konferenz teil. Kerry hatte am Freitag in Israel betont, nach zweimonatigen Vermittlungsbemühungen sei die Zeit „harter Entscheidungen“ für Israel und Palästinenser gekommen.

    Peres warnte vor einem Scheitern der Friedensbemühungen: „Wir dürfen die Chance nicht ungenutzt lassen, denn sonst wird sich grosse Enttäuschung breitmachen“. Abbas steht Medienberichten zufolge unter grossem Druck, einen israelischen Siedlungsstopp und andere von ihm aufgestellte Bedingungen für die Rückkehr an den Verhandlungstisch aufzugeben.

    In der israelischen Koalitionsregierung von Ministerpräsident Netanyahu gibt es jedoch grosse Differenzen vor einer Wiederbelegung des Nahost-Friedensprozesses. Tourismusminister Uzi Landau bezeichnete die von den Palästinensern geforderten Grenzen ihres angestrebten Staates am Sonntag als „Auschwitz-Grenze“…

  • Elektroauto-Konzern „Better Place“ insolvent

    Das 2007 in Israel gegründete Unternehmen „Better Place“ hat nach Millionenverlusten Insolvenz angemeldet. Der Konzern hatte gemeinsam mit Renault Elektroautos vermarktet. Das vom früheren israelischen SAP-Manager Schai Agassi gegründete Unternehmen scheiterte mit dem Versuch, in Israel Elektroautos zu verbreiten und Aufladestationen für diese Wagen zu betreiben. Die Nachfrage sei wesentlich geringer als erwartet, während die Kosten zu hoch gewesen seien, teilte die Firmenleitung mit. „Das ist ein schwerer Tag für uns alle“ heisst es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung von Konzernchef Dan Cohen…

  • Hisbollah bereitet einen erneuten Krieg gegen Israel vor

    Die im Libanon agierende Hisbollah-Terrorgruppe steht mit ihren Kämpfern auf der Seite des Diktators Baschar al-Assad. „Wir bleiben in Syrien, gehen unseren Weg bis zum Ende und werden siegen.“ Das erklärte der Führer der islamistisch-schiitischen Gruppe, Hassan Nasrallah (52), am Samstag in einer Fernsehansprache. Die Hisbollah hat Interesse daran, dass das Assad-Regime an der Macht bleibt. Sie wird von ihren Glaubensbrüdern im Iran finanziell und mit Waffen unterstützt, die mit Billigung Assads über Syrien in den Südlibanon gelangen. Dort rüstet die Hisbollah derzeit massiv auf und bereitet offenbar auf einen erneuten Krieg gegen Israel vor…