Autoren-Archive

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  • Wie sagt man auf Chinesisch „Abitur“?

    In den kommenden beiden Monaten heisst es für die israelischen Zwölftklässler antreten zu den Abiturprüfungen. Für 20 Schüler im Land steht ein ganz besonderes Fach auf dem Prüfungsplan: Sie büffeln seit mehreren Jahren Chinesisch. Genau 818 Schülerinnen und Schüler verteilt auf 29 Klassen an 26 Schulen im Land haben sich in diesem Jahr für das exotische Fach entschieden. „Alle meine Schüler haben ein grosses Interesse an Fremdsprachen“, so Nirit Malachi, die an der Rishonim-Schule in Rishon le-Zion Chinesisch lehrt. „Der Unterricht ähnelt manchmal einer Chorprobe und manchmal eher einer Malstunde. Da Chinesisch eine tonale Sprache ist, singe ich den Schülern die Laute wieder und wieder vor, und sie singen sie mir nach. Den richtigen Ton zu treffen, ist sehr wichtig, sonst kann man die Bedeutung nicht verstehen.“ Eine Malstunde ist der Unterricht dann, wenn Malachi neue Schriftzeichen einführt; jede Stunde lehrt sie zehn neue Zeichen, wie sie zu malen sind, ihre Geschichte und natürlich die Bedeutung…

  • Google erkennt Palästina an

    Die palästinensische Seite der Suchmaschine Google ist in „Google Palästina“ umbenannt worden. Die Änderung des Namens, der vorher „Google Palästinensergebiete“ lautete, sei nach Gesprächen mit mehreren internationalen Organisationen erfolgt, sagte ein Google-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Unter anderem seien die UNO, die Internet-Adressverwaltung ICANN und die internationale Normungsorganisation ISO befragt worden..

  • Netanyahu zu Schweizer Aussenminister: „Erklären Sie mir den Volksentscheid“

    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in seinem Amtssitz in Jerusalem den Schweizer Aussenminister Didier Burkhalter empfangen. Zu Beginn des Treffens sagte Netanyahu: „Bei uns in Israel sagt man: Israel ist nicht die Schweiz. Damit meinen wir, Ihre Nachbarschaft ist ruhiger und weniger herausfordernd. Das ist richtig. Dennoch kenne ich keinen Israeli, der unser Land gegen ein anderes eintauschen würde…

  • Eine Bewegung, die Fortführung der Shoah

    Was man über sogenannte „Messianische Juden“ wissen sollte. Sie sind eine Bewegung, die entweder auf Ignoranz, auf Böswilligkeit oder der Absicht, das jüdische Volk zu zerstören, basiert. Teilweise kommen auch alle drei Komponenten gleichzeitig zusammen. Diese Bewegung basiert auf Ignoranz, weil sie sowohl Judentum als auch Christentum missdeutet, missversteht und entstellt. Das Judentum wird verdreht, weil historisch, theologisch, halachisch und auch praktisch ein Jude, der sich als Anhänger des christlichen Messias bezeichnet, sofort aufhört defacto ein Jude zu sein, obwohl er es physisch immer bleibt…

  • Ami Ortiz: Ist er nun Jude oder nicht?

    Ein Jerusalemer Gericht hat vor kurzem den „jüdischen Terroristen“ Jack Teitel zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte zwei Palästinenser umgebracht und versucht, zwei Israelis zu ermorden. Einer davon war ein sogenannter „messianischer“ Jugendliche Ami Ortiz, der zum Purim-Fest eine als Geschenk getarnte Bombe erhielt. Das Gericht befand, dass Teitel nicht geisteskrank sei. Die „messianischen“ Juden in Israel – sie glauben, dass ihr Christus der Messias ist – verfolgten einen Aspekt der juristischen Auseinandersetzung mit grossem Interesse: Ami Ortiz erhielt nicht die staatlichen Entschädigungen, die normalerweise an Terroropfer bezahlt werden…

  • Biologen der Uni Osnabrück und aus Rehovot (Israel) forschen gemeinsam am Herz der Taufliege

    Was können wir von Fliegen lernen? Die Taufliege Drosophila melanogaster besitzt, wie wir Menschen, ein Herz. Fliegen können mit Herzfehlern geboren werden und sie können, wie wir auch, an Herzrhythmusstörungen leiden. Wie entsteht ein solches Herz und wodurch werden Fehlbildungen verursacht? Mit diesen Fragen befasst sich ein vom Land Niedersachsen für drei Jahre gefördertes gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Osnabrück und des Weizmann-Instituts in Rehovot, Israel…

  • Der Marktplatz im Internet

    In allen europäischen Städten gab es früher einen Marktplatz, der vor allem eine wichtige Funktion für den Austausch von Neuigkeiten und Anliegen hatte. Hier wurden Ideen für Verbesserungen in der Stadt geboren, Gruppen formierten sich, um diese durchzusetzen. Die Idee des Marktplatzes als zentralem Treffpunkt versucht die Organisation Ha-Kikar ha-merkazit (etwa der Hauptplatz) nun in die virtuelle Welt zu übertragen. Die Idee ist einfach: Auf der Facebook-Seite der Organisation können Nutzer erzählen, was sie stört und Verbesserungsvorschläge machen…

  • Mehr Rekruten in Programmen für Ultraorthodoxe

    Die Zahl der Rekruten in Programmen für Ultraorthodoxe in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) ist im vergangenen Jahr um 25% gestiegen. Dies berichtet das Internetportal Ynet. 763 ultraorthodoxe Männer hätten sich 2012 für das Shahar-Programm gemeldet, so die Seite, im Gegensatz zu 608 im Vorjahr. Auch 2013 haben sich bereits viele Ultraorthodoxe für die Programme gemeldet…

  • Israeli Hummus auf Eroberungsfeldzug in den USA

    Die beiden grossen israelischen Nahrungsmittelhersteller Sabra und Strauss haben sich mit der amerikanischen Firma PepsiCo im Joint Venture zusammen getan, um die USA zu erobern. In Virginia, wo bisher vor allem Tabak angebaut wurde, sollen künftig Kichererbsen wachsen, aus denen der berühmte Hummus hergestellt wird. In einem Bericht titelt das Wall Street Journal „Hummus erobert Amerika“, das populäre Lebensmittel aus dem mittleren Osten als Kichererbsen Dip, die fettarm und reich an Eiweiss ist, hat eine wachsende Fangemeinde für mehr gesunde Snacks unter den Amerikanern…

  • Erste palästinensische „Fashion Week“

    Eine Modelagentur, ein Lifestyle-Magazin und ein Modefotograf aus Haifa haben vergangene Woche in Ramallah die erste palästinensische „Fashion Week“ veranstaltet. An drei Abenden präsentierten Designer im „Grand Park Hotel“ ihre neuesten Kollektionen auf dem Laufsteg. Ziel war es, in der palästinensischen Modewelt neue Impulse zu setzen. „Jedes Land hat seine ‚Fashion Week‘ und wir dachten, dass auch wir eine eigene haben können, anstatt kleinerer Modenschauen hier und da“, sagte Tamer Halabi, Geschäftsführer der Modelagentur „Modelicious“ und einer der Organisatoren der Veranstaltung. Der 27-jährige Unternehmer aus Jerusalem eröffnete die erste Modelagentur im Westjordanland…