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  • Israel und Palästina steiten um das Erbe des Herodes

    Das Israel Museum in Jerusalem zeigt eine Ausstellung über Herodes. Kuratoren haben dazu 30 Tonnen antiker Funde aus dem Westjordanland herbeigeschafft und sich damit eine Kontroverse ins Haus geholt. Der Aufstieg durch das Tunnellabyrinth im Inneren des Berges verlangt sportliche Kondition. Die steilen, in Stein gehauenen Stufen, die von den unterirdischen, mehr als 2000 Jahre alten Zisternen hoch ans Tageslicht führen, bringen jeden ins Keuchen. Aber oben auf dem Bergplateau lauscht man in flirrende Stille. Pure Entspannung für vom Jerusalemer Verkehrslärm gestresste Ohren…

  • Urteil im Fall mit tödlichem Steinwurf

    Das Militärgericht in Judäa hat einen im Fall Ascher Palmer verdächtigten Palästinenser für schuldig befunden. Waal al-Arjeh hatte im September 2011 mit einem Komplizen Palmers fahrendes Auto angegriffen. Der Israeli und dessen Sohn Jonathan starben. Das Gericht hat das Strafmass gegen Arjeh noch nicht festgelegt. Neben dem Angriff auf das Auto hat es ihn in 25 weiteren Fällen des versuchten Todschlags schuldig gesprochen. Palmer war am 23. September 2011 mit seinem Sohn in der Nähe der Siedlung Kirijat Arba bei Hebron auf der Route 60 mit dem Auto unterwegs. Arjeh und sein Gehilfe Ali Sadeh kamen ihnen entgegen und warfen einen grossen Stein auf das Fahrzeug des Israelis, der den Fahrer am Kopf traf…

  • Israels Luftwaffe greift nach neuerlichem Raketenbeschuss den Gazastreifen an

    Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Mittwoch Ziele im Gazastreifen angegriffen. Es war der erste Luftangriff seit Inkrafttreten des Waffenstillstandes, der im vergangenen November unter ägyptischer Vermittlung zustande gekommen war. Anlass für den Luftschlag war, dass Terroristen aus dem Gazastreifen erneut Raketen oder Granaten auf die südisraelische Eshkol-Region abgefeuert hatten. Sowohl bei dem Raketenangriff als auch beim Gegenschlag der Luftwaffe gab es nach ersten Meldungen keine Verletzten. Die Palästinenser evakuierten vorsorglich ihre Militäreinrichtungen im Gazastreifen…

  • Kritik an retuschierter Geschichte

    Eine ultraorthodoxe Publikation in Israel macht die Gesichter weiblichen Holocaust-Opfer auf einem historischen Bild unkenntlich. Jüdische Bloggerinnen in den USA protestieren heftig. Das Bild von Mitte Mai ist weltbekannt und steht für die Vernichtung der europäischen Juden durch Hitler-Deutschland: Jüdische Kämpfer und Zivilisten ergeben sich der Übermacht von Einheiten unter der Führung des SS-Generals Jürgen Stroop. Rechts im Bild ist vor SS-Männern ein kleiner Junge mit erhobenen Händen zu sehen, links von ihm zwei Frauen. Eine davon ist namentlich bekannt und steht im Zentrum des Bildes: Matilda Goldfinger. Ihre neben ihr sichtbare Tochter Henka wurde unmittelbar nach der Aufnahme des Bildes von den Deutschen ermordet…

  • Medienakkreditierung für Endspiele der Klubwettbewerbe und U21-EM 2013 in Israel

    Die UEFA hat die Antragsphase für die Akkreditierung von Nicht-Broadcast-Medien und Medienvertretern ohne Rechte für die diesjährigen drei Klubwettbewerbsendspiele und U21-EM 2013 in Israel eröffnet….

  • Randale zum „Tag des Landes“

    Bei arabischen Demonstrationen hat es am Wochenende Zusammenstösse mit israelischen Sicherheitskräften gegeben. Mehrere Menschen erlitten Verletzungen. Anlass für die Protestaktionen in Israel und den Palästinensergebieten gegen die israelische Bodenpolitik war der „Tag des Landes“. Am Samstagmorgen warfen Palästinenser nahe der Efrat-Kreuzung im Westjordanland Steine auf israelische Fahrzeuge. Ein vierjähriger Junge wurde leicht verletzt, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Beim Kalandija-Checkpoint nahe Ramallah schleuderten Demonstranten Steine auf israelische Soldaten…

  • Tausende Jahre alte Synagoge in Damaskus zerstört

    Mehr als 2000 Jahre lang stand in Dschubar eine Synagoge. Jetzt ist das Gebetshaus in einem Vorort von Damaskus im syrischen Bürgerkrieg niedergebrannt worden. Regimenahe Medien schieben Israel die Schuld an der Zerstörung der einstmals wichtigsten jüdischen Stätte Syriens in die Schuhe.

  • Das Pesachfest ging Montagabend in Israel zu Ende und Mimouna beginnt

    In Israel ging am Montagabend dasPessachfet in Israel zu Ende und die Menschen bereiteten sich wieder auf ihre normale, auf Brot-basierende Ernährung vor, deren Verzehr über Pessach verboten ist. Für viele Israelis ist das Ende des Pessachfestes geprägt von Mimouna, dass traditionell von marokkanischen Juden gefeiert wird, aber seit vielen Jahren von vielen Israelis übernommen wurde. Mimouna ist ein Frühlingsfest und es ist geprägt von BBQs, Parties und geselligem gemeinsamen Verzehr ausgefallener Kuchen, Plätzchen und den “Moufletta”-Pfannkuchen…

  • Israelin erhält Nachwuchsforscher-Preis

    Osnat Zomer-Penn hat das Wissenschafts-Stipendium der Stiftung „Frauen für die Wissenschaft“ erhalten. Die Computer-Biologin ist die fünfte Israelin in vier Jahren, die diese Würdigung empfängt. Zommer-Penn erhält den Preis für ihre Forschungen zur genetischen Grundlage von Autismus. In ihren früheren wissenschaftlichen Projekten befasste sich die 32-Jährige mit dem HI-Virus, der für die Autoimmunerkrankung AIDS verantwortlich ist. Sie untersuchte die regional unterschiedlichen Ausprägungen des Virus‘. Die Mutter zweier Kinder ist auf einem relativ neuen Wissenschaftsfeld tätig, das Computerwissenschaften mit Biologie verbindet…

  • Vertrag gegen die „Judaisierung Jerusalems“

    Jordanien und die palästinensische Autonomiebehörde haben Anfang dieser Wochen einen Vertrag zur Verteidigung Jerusalems unterzeichnet. Während seiner Blitzvisite (letzten Sonntag) in Amman mit dem jordanischen König Abdallah besprach Palästinenserchef Mahmud Abbas die Zukunft Jerusalems. Gemeinsam beschlossen sie, die Heiligen Stätten des Islams und des Christentums in Jerusalem zu bewahren…