Terrorverdächtiger stirbt bei Schusswechsel


Israelische Sondereinsatztruppen haben heute früh einen Terrorverdächtigen erschossen, der sich in einer Höhle verschanzt hatte. Nach Armeeangaben waren die Soldaten in der Nacht in das Dorf Naima im sogenannten Westjordanland eingedrungen. Sie suchten nach zwei Männern, die mit Terroranschlägen in Verbindung stehen sollen. Dabei geht es vor allem um den Bombenanschlag auf einen Omnibus in Tel Aviv am 21. November 2012, bei dem Mohammed Atzi (28) mutmassliche Planer dieses Anschlags war. Das teilte der Armeesprecher Peter Lerner am Dienstag mit.492998301000100396220

Ein zweiter Tatverdächtiger versuchte zu fliehen, wurde aber nach einer kurzen Verfolgungsjagd festgenommen. Mohammed Atzi war in eine nahegelegene Höhle geflohen und hatte sich dort verbarrikadiert. Es kam zu einem etwa einstündigen Schusswechsel mit den israelischen Soldaten, die die Höhle umstellten. Dabei wurde der Palästinenser tödlich getroffen.

Die israelischen Soldaten blieben unverletzt. Anwohner berichteten, ausser Schüssen seien auch Explosionen zu hören gewesen. Atzi war schon mehrfach inhaftiert worden und stand auf der Fahndungsliste des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet.

Mohammed Atzi , der Mitglied der Terroroganisation „Islamischer Dschihad“ war, war knapp ein Jahr lang auf der Flucht gewesen, bevor er in einer Erdhöhle bei dem Ort Biilin entdeckt. 

„Atzi, der an einem Sprenganschlag im November des Vorjahres in Tel Aviv beteiligt war, hat das Feuer gegen die Sicherheitskräfte eröffnet und wurde beim Schusswechsel getötet“, schrieb Lerner auf Twitter.

In den vergangenen Monaten war es mehrfach zu Schiessereien zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Soldaten gekommen. Dabei starben vor rund zwei Monaten drei Palästinenser bei Kalandia, einige Tage zuvor starb ein Palästinenser bei einer Razzia in Jenin.

Der Anschlag auf den Bus war am 21. November 2012 im Zentrum von Tel Aviv erfolgt. Dabei wurden 29 Menschen verletzt.

(JNS und Agenturen)


Kategorien:Sicherheit

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