Zwei Tote nach Anschlägen – Hamas plant einen Mega-Anschlag


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Beisetzung von Dalia Lemkos hy“d

Am gestrigen Montag sind zwei Israelis durch Messerattacken ums Leben gekommen. In Tel Aviv wurde der 20-jährige Soldat Almog Shiloni aus Modiin lebensgefährlich verletzt, als ein Palästinenser aus Hebron versuchte, das Gewehr zu entreissen und ihn dabei mit einem Messer angriff. Almog erlag am Abend seinen Verletzungen.

Der Palästinenser konnte durch Zeugenaussagen und Blutspuren ausfindig gemacht werden, er wurde in Gewahrsam genommen.

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First Sergeant Almog Shiloni hy”d
(Courtesy of the family)

Nur wenige Stunden nach der blutigen Attacke versuchte ein Palästinenser am Eingang der Siedlung Alon Shvut, mit seinem Auto eine Gruppe wartender Menschen zu überfahren. Als dies nicht gelang, stieg er aus dem Auto aus und stach auf die Menge ein. Zwei Menschen wurden verletzt, eine Frau starb. Die junge Frau, Dalia Lemkos (26), war schon einmal Opfer einer Messerattacke geworden, als sie im Jahr 2006 an einer Bushaltestelle auf eine Mitfahrgelegenheit wartete. Damals wurde sie nur leicht verletzt. Der palästinensische Attentäter wurde vom herbeieilenden Wächter Alon Shvuts erschossen.

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Dalia Lemkos hy“d
(Courtesy of the family)

Rabbi Avi Walfish, der die Gemeinde leitet, welcher die Familie Lemken angehört, sagte, dass „eine rechtschaffene Frau uns verlassen hat.“

Laudatio von Rabbi Avi Walfish:


In der Knesset entbrannte gestern nach den Attentaten eine hitzige Diskussion, wie man mit diesen Vorfällen umgehen solle. Die meisten Abgeordneten waren sich einig, dass die palästinensische Führung mit ihrer Hetze gegen Juden die Schuld an den Anschläg enträgt. Aber ausser den Schuldzuweisungen wurde leider wieder einmal nichts beschlossen, oder eingeleitet, das die jüdischen Bevölkerung vor dem nächsten Attentat schützt.

Derweil gibt es direkte und zuverlässige Hinweise aus dem nähren Hamas Umfeld, dass die islamische Terror-Organisation einen grossen Anschlag auf Israel geplant hat. Aus diesem Grund ist zur Zeit eine grossangelegte Stationierung von Polizei- und Sicherheitskräften in Ballungsgebieten und Städten in Gange. Israels Sicherheitsdienst Shin Bet soll derzeit mit allen Mitteln daran arbeiten, mögliche Terroristen ausfindig zu machen.

Der Minister für die öffentliche Sicherheit, Yitzchak Aharonovich, hat am Montagabend Polizeikommissar Yohanan Danino Anweisungen erteilt, Reserveeinheiten der Grenzpolizei zu mobilisieren. Zudem wird eine Abriegelung des sogenannten Westjordanlandes in Betracht gezogen.



Kategorien:Sicherheit

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