Das Wirtschaftsministerium in Gaza hat am Sonntag den Import israelischer Erzeugnisse in den Küstenstreifen erlaubt. Das ist die erste Genehmigung dieser Art seit fünf Jahren.
Unter den Importwaren sollen sich unter anderem Erfrischungsgetränke, Kleidung und Kaffee befinden, bestätigt Imad al-Bas vom Wirtschaftsministerium gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma’an“. Die Entscheidung, „zionistische“ Produkte einzukaufen, begründete er mit dem Krieg im vergangenen Sommer. Dieser habe zur Zerstörung „Tausender Fabriken“ geführt, was die Produktionskraft Gazas beeinträchtige.
Der Krieg habe auch „der Natur und Qualität der Produkte geschadet, weil einige Rohmaterialien wegen der Blockade nicht mehr eingeführt werden dürfen“, erklärt Al-Bas. „Wir haben uns entschieden, (israelische) Erzeugnisse einzukaufen, damit der Markt nicht gehindert ist und Dinge wieder erhältlich sind.“ (inn)
Kategorien:Nahost

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