Forscher verstecken Spionage-Chip in Pita-Brot


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Vorsicht, Brot hört mit. (foto: universität tel aviv)

Erfindung von der Universität Tel Aviv wertet Radiosignale von Prozessoren aus.

Wissenschaftler aus Israel haben ein Gerät entwickelt, das in der Lage ist, von Computer-Prozessoren abgegebene Radiosignale auszulesen. Durch die Analyse auf verschiedene Muster sollen wertvolle Informationen gesammelt und Verschlüsselung ausgehebelt werden.

Einen solchen Angriff konnten die Forscher rund um Daniel Genkin von der Universität Tel Aviv schon in der Vergangenheit demonstrieren. So konnte man etwa erfolgreich den Key auslesen, um eine gesicherte E-Mail zu entschlüsseln. Nun ist es nun gelungen, das dafür notwendige Equipment signifikant zu verkleinern, schreibt die BBC.

Die mobile Ausgabe der Spionage-Hardware nennt sich „Portable Instrument for Trace Acquisition“. Nicht ganz zufällig trägt die Erfindung damit das Akronym „PITA“, denn ihr Format erlaubt es, die in einem Pita-Brot zu verstecken, wie man auch mit Fotos demonstriert.

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Der Aufbau von „PITA“. (foto: universität tel aviv)

Für den alltäglichen Spionage-Einsatz ist das kulinarisch angehauchte Abhörtool allerdings noch nicht reif. Denn um etwa ausreichend starke Signale von einem Laptop erfassen zu können, darf der maximale Abstand aktuell nur rund 50 Zentimeter betragen.

Im September wollen die Forscher ihre Erfindung auf einer Kryptographie-Konferenz näher vorstellen. Das Paper zu ihrer Arbeit ist online verfügbar.



Kategorien:Wissenschaft

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