Für UNO sind Terrortunnel der Hamas legitim


.Israel und die Palästinenser haben gemäss der jüngsten UN-Untersuchungskommission im letzten Gaza-Krieg im Sommer 2014 etliche Kriegsverbrechen begangen. Auch wenn die UN zum ersten Mal in ihrem Report auch die palästinensischen Terrororganisationen im Gazastreifen für ihre Angriffe auf Israel kritisierte, so bleibt der Hauptschuldige im 183-Seitigen UN-Bericht – Israel. „Die Opfer beider Seiten haben das Recht gehört zu werden“, erklärte die Vorsitzende der von Israel heftig kritisierten UN-Kommission, Mary McGowan Davis.

Gemäss dem UN-Report wurden die unterirdischen Terrortunnel „nur“ für Angriffe gegen israelische Soldaten am Grenzzaun benutzt, und dies ist gemäss der UN legitim. Dem Bericht zufolge haben die palästinensischen Terrorgruppen vor ihrem Raketenbeschuss gewarnt und die Hamas hat die palästinensische Bevölkerung nicht als menschliche Schutzschilde missbraucht, sondern die israelische Armee. Aus diesem Grund hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu diesen UN-Bericht als einen „verzerrten Bericht“ bezeichnet. „Das Untersuchungskomitee, das diesen Bericht schrieb, nennt sich Menschrechtsrat. In der Tatsache macht dieser UN-Menschrechtsrat alles, ausser sich um die Rechte der Menschen zu kümmern“, so Netanjahu.

Der UN-Bericht schreibt nicht einmal, dass die Entführung und Ermordung der drei jungen Israelis vor dem Krieg, wie auch der Raketenangriff aus dem Gazastreifen, zur Operation im Gazastreifen führten. Stattdessen wird die israelische Eroberung der besetzten Gebiete einschliesslich Ostjerusalem, als der Grund für den Kriegsausbruch im Gazastreifen genannt. Am Rande wurde der ansteigende Raketenabschuss auf Israel als Nebengrund miterwähnt. In der hebräischen Version des UN-Berichts wurde die Hinrichtung der 21 Palästinenser, die als Kollaborateure mit Israel verdächtigt wurden, im Gazastreifen erwähnt und heftig kritisiert, nicht aber in der englischen und arabischen Version des UN-Berichts. Dort wurde die Zahl der Hingerichteten und die Tatsache ihrer Tötung ohne jegliche Kritik erwähnt.

Die Blockade um den Gazastreifen, die von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon als Kollektivstrafe für die Palästinenser dargestellt wurde, erwürge die palästinensische Wirtschaft und habe den Palästinensern ihre Rechte gestohlen, heisst es. Dafür wird nur Israels Blockade kritisiert, nicht aber die Ägyptische an der Sinai-Grenze mit Ägypten.

Der UN-Bericht beschuldigt Israel für massive Luftangriffe, 6.000 an der Zahl, und 50.000 Artillerie- und Panzerkanonen im 51-Tägigen Krieg. Die palästinensischen Terrorgruppen haben 4,881 Raketen und 1.753 Mörser auf Israel abgeschossen.

Im israelischen Rundfunk wurde dieser Bericht von allen Seiten und Parteien im politischen Spektrum heftig kritisiert. Immer wieder wurde wiederholt, dass Israel von der UNO nichts erwarten kann und dieser „Friedenskörper“ ein politischer Körper gegen Israel ist. „Dieser UN-Menschrechtsrat kritisiert Israel mehr als den Iran, Syrien und Nordkorea zusammen. Dieser Rat hat anfänglich jemanden (William Schabes) als Leiter der Kommission angestellt, der sich ständig gegen Israel aussprach und von Palästinensern Geld bekommen hat.

Israel hat in den UN-Menschenrechtsrat kein Vertrauen, aus diesem Grund veröffentlichte Israel parallel seine eigene Untersuchung über den jüngsten Gaza-Krieg. (Aviel Schneider, ih)



Kategorien:Nahost

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