Erleichterungen für Muslime zum Opferfest


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Betende Muslime vor dem Felsendom. Foto: Mutah Al Khatib (Flash 90)

Als eine Geste des guten Willens nimmt Israel sicherheitsbedingte Beschränkungen für Muslime zu ihrem Opferfest zurück. Das Eid al-Adha-Fest hat heute begonnen und dauert bis einschliesslich Samstag. Verteidigungsminister Moshe Ya’alon hatte eine Reihe von Erleichterungen genehmigt, darunter die Erlaubnis für männliche Palästinenser über 45 Jahren und weibliche Palästinenserinnen über 30 Jahren, am Donnerstag und Freitag auf dem Tempelberg zu beten.

Die Polizei hat angekündigt, dass Juden der Zugang während des muslimischen Festes untersagt wird.

Die Sicherheitslage in Jerusalem rund um den Tempelberg ist insgesamt angespannt. Tausende israelische Polizisten sind zusätzlich im Einsatz. Die Juden feiern in der kommenden Woche Sukkot, das Laubhüttenfest, was ebenfalls zu einem Anstieg der Besucherzahlen auf dem Tempelberg führen wird.

Premierminister Benjamin Netanjahu hat heute eine Kabinettssitzung zu Fragen der Sicherheit einberufen. Es soll um geplante Massnahmen gegen Steinewerfer und Randalierer in Jerusalem gehen. Drei wichtige Punkte sollen diskutiert werden: eine Änderung der Regeln für den Gebrauch von Schusswaffen im Polizeieinsatz, Mindeststrafen für das Werfen von Steinen und Brandbomben und Strafen für Eltern von Teenagern, die an solchen Aktionen beteiligt sind. Netanjahu sei entschlossen, die entsprechenden Gesetze so schnell wie möglich umzusetzen, erklärte ein Kabinettsmitglied.



Kategorien:Nahost

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